Ausstellung

Lore Kramer Ich konnte ohne Keramik nicht leben

31. Mai – 26. August 2018

Portrait Lore Kramer (geb. Koehn), 1959

Lore Kramers Keramiken, ihre Schalen, Vasen, Teller, Dosen und Tassen, dienen dem praktischen Gebrauch.

Ihre Vorbilder finden sich unter den Arbeiten der heute kanonischen Größen moderner Gestaltungsreform wie Christopher Dresser, in der ostasiatischen Keramik ebenso wie in der lokalen traditionellen Handwerkskunst. Lore Kramers Maßstab ist die Zweckmäßigkeit und Aufrichtigkeit der Form, Maximen, die sie über ihre Professoren Otto Lindig und Gerhard Marcks mit den Leitlinien des Staatlichen Bauhauses Weimar verbinden und die sie auch mit ihrem Ehemann, dem Architekten Ferdinand Kramer (1898-1985), teilt. Viele ihrer Objekte sind multifunktionell oder lassen sich variantenreich kombinieren und stapeln, so auch die 1970 in Serie gegangenen Prototypen für die Wächtersbacher Keramik. Handwerkliche Perfektion beweist Kramer auch mit ihren Glasuren, die sich – vom populären deutschen Zeitgeschmack der 1970er Jahre abwendend – unaufgeregt, aber klar und in leuchtenden Farben zeigen.

Diese umfängliche Ausstellung zum Werk Lore Kramers (*1926 in Berlin als Lore Koehn) spürt ihren Zugang zum plastischen Arbeiten auf, zeigt ihr Zeichentalent und widmet sich ihrer Tätigkeit an der Werkkunstschule Offenbach, aus der die Hochschule für Gestaltung hervorging. Diese prägte sie maßgeblich mit, zunächst als Dozentin, dann als Professorin im Fachbereich Produktgestaltung mit Schwerpunkt Designgeschichte, mehrmalig als Dekanin und Prorektorin und zuletzt als Gastdozentin.

Kurator: Matthias Wagner K
Kuratorische Assistenz: Annika Sellmann


Drei Flaschen
Gefußte Schalen
Ballonflasche

Kalender

In dem zweitägigem Ferienworkshop gehen wir der Frage nach, wie sich Alltagskeramik herstellen lässt. Angeregt von der Ausstellung Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben probieren wir verschiedene Techniken aus. Wir erfühlen den Ton mit unseren Händen und erfinden eigene Formen. Von 6-10 Jahren.
Information und Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 73237.
Der Preis pro zweitägigem Workshop beträgt 44 Euro für ein Kind.

In dem zweitägigem Ferienworkshop gehen wir der Frage nach, wie sich Alltagskeramik herstellen lässt. Angeregt von der Ausstellung Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben, probieren wir verschiedene Techniken aus. Wir erfühlen den Ton mit unseren Händen und erfinden eigene Formen. Von 6-10 Jahren.
Information und Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522.
Der Preis pro zweitägigem Workshop beträgt 44 Euro für ein Kind.

Schwerpunkt Glasieren
Lassen Sie sich von den Glasuren Lore Kramers inspirieren und glasieren auch Sie Ihre handgefertigten Keramiken. Für alle, die noch keine Werkstücke im Kurs modelliert haben, stehen Schalen und Tassen als Rohlinge für das experimentelle Glasieren zur Verfügung. Es werden unterschiedliche Techniken des Materialauftrages mit verschiedenen Hilfsmitteln vermittelt – z. B. Pinsel, Malbällchen, Schütten und Tauchen.
Die Ausstellung Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben dient dabei als Inspiration für das eigene Entwickeln und Modellieren.

Information unter: www.museumangewandtekunst.de/de/create/workshops/x-perimente.html Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522.

Schwerpunkt Glasieren
Lassen Sie sich von den Glasuren Lore Kramers inspirieren und glasieren auch Sie Ihre handgefertigten Keramiken. Für alle, die noch keine Werkstücke im Kurs modelliert haben, stehen Schalen und Tassen als Rohlinge für das experimentelle Glasieren zur Verfügung. Es werden unterschiedliche Techniken des Materialauftrages mit verschiedenen Hilfsmitteln vermittelt – z. B. Pinsel, Malbällchen, Schütten und Tauchen.
Die Ausstellung Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben dient dabei als Inspiration für das eigene Entwickeln und Modellieren.

Information unter: www.museumangewandtekunst.de/de/create/workshops/x-perimente.html Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522.

Freuen
Dieser Termin dient allen Teilnehmenden des Kurses zur Reflexion. Nichts ist spannender als einen noch warmen Ofen nach dem Brand zu öffnen, jedes einzelne Objekt in den Händen zu halten und genauestens zu prüfen, ob der Brand geglückt und die Glasur nach den eigenen Vorstellungen geschmolzen ist. Fragen zu Technik, Glasur und Brand werden besprochen. Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Gang durch die Ausstellung Lore Kramer. Ich konnte ohne Keramik nicht leben.

Abschlusstermin zur Reflexion und Abholung der hergestellten Keramiken kostenfrei.

Information unter: www.museumangewandtekunst.de/de/create/workshops/x-perimente.html Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522.