Veranstaltung

Spiegelbilder Michel Friedman im Gespräch mit ...

Seit März 2018 gibt es im Museum Angewandte Kunst eine neue Gesprächsreihe. Unter dem Titel Spiegelbilder spricht der Publizist und Philosoph Michel Friedman eine Stunde mit einem Gast über ein übergeordnetes Thema der jeweils aktuellen Ausstellung.

In einer intensiven Gesprächssituation sucht Friedman die intellektuelle Auseinandersetzung mit Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Kultur und Politik. Neugierig, analytisch und respektvoll, mit Freude am anspruchsvollen Diskurs nimmt er das Publikum mit auf eine Denk- und Argumentationsreise. Je nach Ausstellungsthema geht es um zentrale Fragen der Gegenwart, um Konzepte des gesellschaftlichen Miteinanders oder um grundlegende philosophische Begriffe.

Den Anfang machte am Freitag, dem 16. März 2018, um 19.30 Uhr ein Gespräch Michel Friedmans mit der Literaturwissenschaftlerin und Autorin Barbara Vinken. Anlass war die Ausstellung Jil Sander. Präsens, das Thema lautete: Ästhetik.

In der zweiten Veranstaltung der Reihe Spiegelbilder sprach der Publizist und Philosoph Michel Friedman mit dem Soziologen und Sozialpsychologen Harald Welzer über Extremismus. Anlass war die Ausstellung RAY 2018 Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain: EXTREME. BODIES.

Die Reihe Spiegelbilder im Museum Angewandte Kunst wird dann im August 2018 fortgesetzt mit einem Abend zum Thema Dekonstruktion, begleitend zur Ausstellung Michael Riedel. Grafik als Ereignis. Der Gesprächspartner wird noch bekannt gegeben.

Das Interieur der Veranstaltung wurde von Dieter Rams gestiftet.

… Harald Welzer über Extremismus

Spiegelbilder

… Barbara Vinken über Ästhetik

Spiegelbilder

Über Michel Friedman

Prof. Dr. jur. Dr. phil. Michel Friedman (* 1956 in Paris) ist Jurist, Publizist und Fernsehmoderator. Von 2000 bis 2003 war er stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland und Herausgeber der Wochenzeitung Jüdische Allgemeine sowie von 2001 bis 2003 Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses. Nach einem im Jahr 2004 begonnenen Studium der Philosophie wurde er 2010 mit einer Dissertation über Hirnforschung, Ethik und Strafrecht promoviert. Seit 2016 ist er Honorarprofessor für Immobilien- und Medienrecht an der Frankfurt University of Applied Sciences und Geschäftsführender Direktor des dortigen CAES (Center for Applied European Studies).