AusstellungenWDC-Campus dreams, ideas & prototypes

4. Juli – 9. August 2026

Grafik/Graphic: WDC-Campus, Foto/Photo: Kerstin Weiser

Der WDC-Campus ist das Zukunftsprojekt und eines der Highlights der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Die Ausstellung dreams, ideas & prototypes präsentiert junge Talente aus Design und Architektur sowie Forscher:innen und Erfinder:innen. Dabei stehen Herausforderungen unserer Gegenwart im Fokus, wie etwa die Veränderungen von Stadt und Land, unsere täglichen Wege, die Digitalisierung des Alltags, unsere alternde Gesellschaft, die Ernährung und vieles mehr. Es werden ungewöhnliche Ansätze präsentiert, die über die Gestaltung öffentlicher Räume und neue Formen des Zusammenlebens bis hin zu verantwortungsvollem Konsum und technologischen Innovationen reichen.

Die Ausstellung zeigt, wie kreative und wissenschaftliche Ansätze zusammenwirken, um gesellschaftliche Herausforderungen zu verstehen und zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln. Die umfangreiche Ausstellung präsentiert auf über 1.200 m² im Museum Angewandte Kunst sowie in den Außenbereichen über 100 Arbeiten junger Talente aus Design und Architektur sowie von Forschenden aus anderen Disziplinen. Ein besonderer Fokus liegt auf der interdisziplinären Zusammenarbeit diverser Fachrichtungen.

Projekte von Studierenden, Hochschulen und internationalen Institutionen bilden den Corpus der Ausstellung. Darunter sind eigens für die Ausstellung entwickelte Projekte der teilnehmenden Partnerhochschulen sowie von nationalen und internationalen Bildungseinrichtungen. Erstmalig werden zudem preisgekrönte Arbeiten der renommiertesten Design-Awards für junge Designer:innen unter einem Dach ausgestellt. Abgerundet wird die Schau durch thematische Ausstellungsbereiche, in denen Arbeiten von Studierenden mit Projekten etablierter Designer:innen in Dialog treten.

Zu den Beteiligten zählen unter anderem Ineke Hans, Tobias Trübenbacher, Andreas Mühlenbehrend, Nico Munkler und Sebastian Oschatz sowie Peter Eckart und Kai Vöckler. Die Projekte widmen sich Themen wie Künstlicher Intelligenz, multimodaler Mobilität, Medizintechnik oder biobasierten Baumaterialien. Dabei wird sichtbar, wie Ideen aus dem Studium weiterentwickelt, in die Praxis überführt und zu konkreten Beiträgen für gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen werden können.

Die Ausstellung ist eine Koproduktion des WDC-Campus -Teams mit über 40 regionalen und internationalen Hochschulen, neun Design-Awards sowie zahlreichen Designer:innen, Architekt:innen, Forscher:innen und weiteren Mitwirkenden.

Kuratorinnen: Julia Klass und Corinna Gratzl (WDC-Campus)


Kalender

WDC-Campus: dreams, ideas & prototypes

  • Die Okeanos Foundation hat eine Methode entwickelt, um während eines Segeltörns kooperatives Miteinander und kollektive Teamarbeit zu vermitteln. Unsere Lebensqualität und die weitere Entwicklung der Demokratie entscheidet sich nicht zuletzt durch den Erhalt der Ökosysteme – grundlegend getragen durch den weltumspannenden Ozean. Wie wir vom Main aus das Meer und dessen Anforderung an uns im Blick behalten, vermitteln Design-Studierende der Hochschule Darmstadt, begleitet von greenD und unterstützt von der Okeanos Stiftung. Sie entwickeln und erproben neue nachhaltige, kooperative und selbstwirksame Formen des Zusammenlebens und werden diese im WDC-Campus erfahrbar machen.

    Der Workshop findet in deutscher Sprache statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
    Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

  • Die Stabsstelle Smart City der Stadt Frankfurt und der Verein NODE haben am 18. Februar 2026 den neuen Raum für digitale Praxis, das display im Herz der Innenstadt, eröffnet.

  • Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

  • Dieser Workshop demonstriert die Design-Thinking-Methodik in drei Phasen. Unter Prof. Markus Weisbeck und Vera Kunz entwickeln Studierende in drei Phasen Design-Thinking-Prozesse von individuellen Ansätzen zu kollektiven Ergebnissen. Visuelle Experimente, Austausch und Teamarbeit führen zu Werken mit gemeinsamer Autorenschaft und zeigen Design als offenen Prozess der Zukunftsgestaltung.

    Der Workshop findet in deutscher Sprache statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
    Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

  • Mit Tobias Trübenbacher, Andreas Lang und Studio ttal.
    Eintritt frei.

  • Seit 168 Jahren prägt der Zoo Frankfurt die Stadtlandschaft und ist eine Oase lebendiger Vielfalt. Das traditionsreiche Zentrum für Natur- und Artenschutz wird modernisiert. Den Auftakt bildet das neue Afrika-Areal, das zu einer Reise durch die Serengeti einlädt.
    Der Besucherbereich eines Zoos erfüllt viele Aufgaben. Bei Gestaltung und Ausstattung werden Aspekte wie intensives Tiererlebnis, Aufenthaltsqualität für Einzelpersonen und Gruppen, Barrierefreiheit, Klima, Bildung, Information und Möblierung berücksichtigt.

    Das geplante Savannen-Areal im Zoo Frankfurt umfasst ein Tierhaus und ein etwa 24.000 m² großes Außenareal. Unterschiedliche Arten werden dort, wo möglich, gemeinsam gehalten. Auf einer Wegstrecke von über 1.000 m führen die Pfade zu Flusspferden, Giraffen, Flamingos und weiteren Tieren.

    Durch ein immersives Zoodesign werden die Lebensräume von Tieren und Besucherinnen optisch miteinander verbunden. Menschen bewegen sich auf klar begrenzten Wegen mitten durch die neuen Lebensräume, der Weg wird dabei zum zentralen architektonischen Element: Er steuert die Bewegung, schafft Blickbeziehungen und ermöglicht vielfältige Begegnungen zwischen Menschen und Tieren.

    In Kooperation mit der Hochschule Mainz, Fachbereich Architektur, wurde dieses Thema als Aufgabenstellung umgesetzt.

    Der Workshop findet in deutscher Sprache statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
    Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

  • Mit Prof. Dr. Kai Vöckler, Prof. Peter Eckart und dem Offenbach Institut für Mobilitätdesign.