Mit wīlāri – Fachwerkweiler 2.0 – Das wiederentdeckte Erbe stellen die Architektinnen und Projektinitiatorinnen Anja Schäfer und Cornelia Thielen eine ungewöhnliche Vision zur Diskussion: Eingelagerte, demontierte Fachwerkhäuser werden wieder aufgebaut und zu einem neuen, gemeinschaftlichen Ort für Wohnen und Arbeiten verbunden. Traditionelle Baukunst trifft auf innovative Technik, neue Wohnformen und einen demokratischen Entwicklungsprozess.
Doch wie viel Vergangenheit braucht Zukunft? Was bedeutet es, historische Bausubstanz weiterzubauen statt sie lediglich zu konservieren? Und kann gemeinschaftlich entwickelte Architektur tatsächlich neue Antworten auf Wohnraummangel, Ressourcenknappheit und gesellschaftlichen Wandel geben?
Darüber diskutieren ein Moderator mit den beiden Architektinnen und Projektinitiatorinnen von wīlāri, sowie mit einem Philosophen, einem Denkmalschützer und einem Zimmermannsmeister. Grundlage der interaktiven Podiumsdiskussion ist das philosophische wīlāri -Manifest mit seinen 10 Thesen. Es formuliert Positionen und Fragen zu Baukultur, Nachhaltigkeit, Handwerk, Denkmalpflege, Gemeinschaft und dem Verhältnis von Erbe und Zukunft.
Das Publikum ist ausdrücklich Teil der Diskussion: Die Thesen des Manifestes werden nicht nur vorgestellt, sondern gemeinsam hinterfragt, weitergedacht und auf ihre Zukunftstauglichkeit geprüft. wīlāri fragt nicht nur, wie wir bauen wollen. Sondern auch, was wir aus dem bauen können, was bereits da ist.
Begleitend zur interaktiven Podiumsdiskussion am 14. Oktober im WDC-Hub lädt wīlāri
dazu ein, das Projekt und seine Ideen auch im eigenen Tempo zu entdecken. Besucher:innen können die Ideen hinter wīlāri kennenlernen, mit den Initiatorinnen ins Gespräch kommen und ihre eigenen Perspektiven einbringen. Die Pop-Up-Ausstellung ist damit zugleich Vorgeschmack, Vertiefung und Einladung zur Diskussion rund um die Podiumsdiskussion am 14. Oktober.
Mehr Informationen unter: WDC 2026




