Museum

Umbauphase

Mo, 27. Januar – Do, 26. Februar 2020, 19 Uhr

In der Zeit vom 27. Januar bis 26. Februar 2020 bauen wir unsere nächste Ausstellung Ingrid Godon. Ich wünschte auf. Wir laden herzlich zur Eröffnung am 26. Februar um 19 Uhr ein.


Kalender

Programm ab Juni

01. Juni - 31. Juli 2021

Der Ausdruck Ashik geht auf das 13. Jahrhundert zurück und bedeutet Liebe oder Liebeskummer. Ashiks sind volkstümliche Poet:innen, die durch Anatolien reisen, ihre Gedichte singen und verbreiten. Die Bezeichnung steht ebenso für das Selbst und einen Weg, mit Problemen und Gefühlen im Moment umzugehen. In der mündlichen Überlieferung heißt es: Worte in Bewegung. Viele dieser Dichter:innen waren zwei- oder mehrsprachig und repräsentieren somit die ethnisch vielfältige Region des östlichen Anatoliens.

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Referentin: Dr. Katharina Weiler, Frankfurt am Main; Veranstalter: Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V. (GFG) / Institut für Stadtgeschichte

Als Videovortrag unter: www.youtu.be/zQd8D0q3CU4
Mehr Infos unter: www.stadtgeschichte-ffm.de

Carl Cords (1879–1945) aus Zoppot bei Danzig schenkte dem Museum für Kunsthandwerk (heute Museum Angewandte Kunst) 1943 seine umfassende Ostasiatika-Sammlung. In den vorangegangenen Jahrzehnten hatte der Privatsammler chinesisches Porzellan und Exportporzellan, aber auch Keramiken, Bronzen, Emailarbeiten, Jade-, Nashorn- und Lackobjekte sowie Textilien zusammengetragen. Mit einst über eintausend Objekten handelt es sich heute noch um die größte Schenkung für die Asiatische Sammlung des Museums seit seiner Gründung 1877. Derzeit steht die Sammlung Cords im Fokus der Provenienzforschung am Museum Angewandte Kunst. Wie sie zeigt, spiegelt sich in der Sammlung etwa ein transnationales Netzwerk zwischen Händlern und Sammlern von Ostasiatika in China und dem Deutschen Reich während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wider. Gleichzeitig handelt es sich bei einigen Kulturgütern um Erwerbungen aus kolonialem oder NS-verfolgungsbedingt entzogenem Kontext. Sie stellen die Provenienzforschung vor neue Herausforderungen. Der Vortrag beleuchtet die (Sammlungs-)Geschichte ausgewählter Stücke.

Mehr Infos zur Provenienzforschung finden Sie hier

“Never miss a good crisis!” – wusste auch schon Winston Churchill. Krisenhafte Momente sind Zuspitzungen, die kritische Entscheidungen notwendig machen, um eine Katastrophe abzuwenden. Aber woher kommt das Wissen, um richtig entscheiden und handeln zu können? Wer trifft diese Entscheidungen? Und für wen?
Wenn Krisen eines deutlich machen, dann dass Wissenschaft, Kunst und Design gemeinsam in einen Dialog mit der Öffentlichkeit treten müssen. In eben solch einen Dialog traten die Forscher:innen des Leibniz Forschungsverbundes Krisen einer globalisierten Welt mit den Studierenden der HfG Offenbach. Das Ergebnis war Making Crises Visible, eine Ausstellung im Senckenberg Naturmuseum, die über die Wissenschaftskommunikation hinaus neue Perspektiven auf die Krisen dieser Welt werfen wollte.
Nicole Deitelhoff, die Leiterin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, spricht mit Brigitte Franzen, der Direktorin des Senckenberg Naturmuseums, sowie Felix Kosok, Stefan Kroll, Verena Kuni und Ellen Wagner, den Herausgeber:innen der Publikation Krisen Sichtbar Machen, über Krisenforschung, Wissenschaftskommunikation und Interdisziplinarität. Im Anschluss wird die Publikation Krisen Sichtbar Machen vorgestellt, welche die Dialoge zwischen Wissenschaft, Kunst und Design fortführt. Es geht dabei nicht zuletzt auch um die spezifische Rolle der Wissenschaft in politischen, ökonomischen und ökologischen Krisen.

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Worship Ain’t No Lie ist ein Sound- und Videoprojekt über die Abgründe der Angst und der allgegenwärtigen Wahrheit. Wir hören einen Herzschlag, als vermeintliche Konstante, durchzogen von Brüchen, die die düstere, verkehrte Welt in uns andeuten, mit der wir konfrontiert sind. Basierend auf dem Drama Taipei Is Calling (2019) und dem Song Worship Ain’t No Lie entstand der gleichnamige Kurzfilm in Zusammenarbeit mit dem Videokünstler und Fotografen Oliver Zeidler.

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It was a ship.
It was heart shaped.
That brought us here together.

Stellen sie sich vor: Sie betreten einen Saal oder einen Garten oder eine Streuobstwiese. Der Himmel scheint sich nicht recht entscheiden zu können, die Luft ist lau, das Licht abwechselnd gleißend kühl und dämmrig warm. Sie zwängen sich an Ästen vorbei, um sich in der Mitte zu treffen. Dort kommt ein ganzes Gestrüpp zusammen, das knisternd Feuer fängt und in unsere Gesichter flackert. Kriechtiere wie Gestalten bewegen sich emsig auf und ab. Ihr Gesang vermischt sich mit dem Geruch der Weidenkätzchen und Herbstzeitlosen.
Voilá, ein kleines Geschichtlein über das Warten und das Lieben vielleicht. Alle wärmen sich und singen dabei, rauchen Shisha und fragen, wer sie sieht. Sie werden in ihren Kreis aufgenommen und verlassen ihn mit wässrigen Augen kriechend. Groovy Smoothie bewegen sie sich zum Rhythmus! Schwingen sie ihre Hüfte! …ihr Pferd tut es schon…
Fantasievolle Abenteuerreise ins Innere – (Treten Sie näher)
Riecht nach…
Absolut (eF U eN)
Eine Projektion hinten, auf eine Wand, davor sind wir: Der Band. Und die Hecke.

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Negoucé und Ozelot präsentieren ihre erste gemeinsame EP NGCXOZ#1. Ohne Unterlass brettern düstere 808s durch durchproduzierte Nächte, einsame Abende mit dem Laptop, No time off, grinden für den nächsten Hit, bis der Himmel grau wird über den Dächern der Stadt. Allzeit bereit, zu übernehmen, zelebriert das Duo Musik als Rohstoff für ein Leben ohne Prätention.

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Im Rahmen des Neubaus der HfG Offenbach, für den demnächst ein Architekturwettbewerb ausgelobt wird, ist die Neugestaltung und Neukonzeption der Mensa eine Chance für die Hochschule, die eigenen Werte, das eigene Selbstverständnis anschaulich zu vermitteln.
Über dieses Potential wollen wir diskutieren, es zeigen und erlebbar machen. Dazu finden Gespräche mit Expert:innen statt: zur Möglichkeit eine Mensa regional, vegan und nachhaltig zu betreiben, über das Potential der Mensa als soziale Skulptur in der Stadtentwicklung wie auch über die Möglichkeit, die Mensa als Werkstatt zu betreiben, die Studierende für Projekte nutzen können.

Die Ausstellung Aus heutiger Sicht veranlasst das Lehrgebiet Film an der HfG Offenbach sich mit Zukunftsszenarien in der Geschichte des Films an der HfG zu beschäftigen und mit der Einrichtung eines Archivs zu beginnen. Der Filmbeitrag zur Ausstellung erwächst aus dieser Auseinandersetzung. Die Zeitreise in die Vergangenheit ist dabei eine Methode, um Fragen zum Stand der Film-Dinge heute freizusetzen, Distanz zu akuten Krisen herzustellen und Fluchtpunkte in die Zukunft in Gesprächen zwischen verschiedenen Generationen von Filmschaffenden zu finden. Zurück zum Film vollführt dabei eine Bewegung zurück, um nach vorne zu schauen.

Das Symposium zeigt jeweils stündlich Filme. Darauffolgende Gespräche bilden ein dichtes Programm aus sehr unterschiedlichen Filmen und Standpunkten. Zusammen ergeben sie ein fragmentarisches Bild, ein Mosaik der Vielfalt an Perspektiven und des Reichtums an Ideen.

Mit Filmen von Voxi Bärenklau/Martin Kirchberger, Eva Becker, Frank Bubenzer, Jonas Englert, Helmut Herbst, Pei-Chin Lee, Eva Münnich, Rotraut Pape, Marco Russo, Yaschar Scheyda, Tim Seger, Eva von Platen, Claus Withopf und anderen.

Die Ausstellung Aus heutiger Sicht veranlasst das Lehrgebiet Film an der HfG Offenbach sich mit Zukunftsszenarien in der Geschichte des Films an der HfG zu beschäftigen und mit der Einrichtung eines Archivs zu beginnen. Der Filmbeitrag zur Ausstellung erwächst aus dieser Auseinandersetzung. Die Zeitreise in die Vergangenheit ist dabei eine Methode, um Fragen zum Stand der Film-Dinge heute freizusetzen, Distanz zu akuten Krisen herzustellen und Fluchtpunkte in die Zukunft in Gesprächen zwischen verschiedenen Generationen von Filmschaffenden zu finden. Zurück zum Film vollführt dabei eine Bewegung zurück, um nach vorne zu schauen.

Das Symposium zeigt jeweils stündlich Filme. Darauffolgende Gespräche bilden ein dichtes Programm aus sehr unterschiedlichen Filmen und Standpunkten. Zusammen ergeben sie ein fragmentarisches Bild, ein Mosaik der Vielfalt an Perspektiven und des Reichtums an Ideen.

Mit Filmen von Voxi Bärenklau/Martin Kirchberger, Eva Becker, Frank Bubenzer, Jonas Englert, Helmut Herbst, Pei-Chin Lee, Eva Münnich, Rotraut Pape, Marco Russo, Yaschar Scheyda, Tim Seger, Eva von Platen, Claus Withopf und anderen.

Die Ausstellung Aus heutiger Sicht veranlasst das Lehrgebiet Film an der HfG Offenbach sich mit Zukunftsszenarien in der Geschichte des Films an der HfG zu beschäftigen und mit der Einrichtung eines Archivs zu beginnen. Der Filmbeitrag zur Ausstellung erwächst aus dieser Auseinandersetzung. Die Zeitreise in die Vergangenheit ist dabei eine Methode, um Fragen zum Stand der Film-Dinge heute freizusetzen, Distanz zu akuten Krisen herzustellen und Fluchtpunkte in die Zukunft in Gesprächen zwischen verschiedenen Generationen von Filmschaffenden zu finden. Zurück zum Film vollführt dabei eine Bewegung zurück, um nach vorne zu schauen.

Das Symposium zeigt jeweils stündlich Filme. Darauffolgende Gespräche bilden ein dichtes Programm aus sehr unterschiedlichen Filmen und Standpunkten. Zusammen ergeben sie ein fragmentarisches Bild, ein Mosaik der Vielfalt an Perspektiven und des Reichtums an Ideen.

Mit Filmen von Voxi Bärenklau/Martin Kirchberger, Eva Becker, Frank Bubenzer, Jonas Englert, Helmut Herbst, Pei-Chin Lee, Eva Münnich, Rotraut Pape, Marco Russo, Yaschar Scheyda, Tim Seger, Eva von Platen, Claus Withopf und anderen.