Leichte SpracheInfos zu aktuellen Ausstellungen

Das Museum Angewandte Kunst zeigt jedes Jahr viele verschiedene Ausstellungen.
Die Ausstellungen zeigen ganz viele verschiedene Themen und Objekte.
Die Ausstellungen sind meistens für ein paar Monate zu sehen.

Hier finden Sie Informationen zu den aktuellen Ausstellungen vom Museum Angewandte Kunst.


Wolle. Seide. Widerstand.

7. Februar – 14. Juni 2026

© Museum Angewandte Kunst, Foto/Photo: Günzel/Rademacher

Die Ausstellung zeigt Teppiche von Künstlern und Künstlerinnen aus verschiedenen Ländern.
Die Teppiche sind moderne Kunstwerke.

Die Künstler und Künstlerinnen wollen mit ihren Teppichen über Widerstand sprechen.
Widerstand heißt: Man ist gegen etwas.
Die Teppiche sind zum Beispiel:

  • gegen Diskriminierung.
    Diskriminierung bedeutet:
    Jemand wird schlechter behandelt.
    Zum Beispiel: Weil er eine Frau oder ein Mann ist.
    Oder weil er eine Behinderung hat.
  • gegen Rassismus.
    Rassismus bedeutet:
    Ein Mensch wird schlecht behandelt.
    Wegen seiner Hautfarbe.
    Oder wegen seiner Herkunft.
    Oder wegen seiner Kultur.
  • gegen Gewalt
  • gegen Umwelt-Zerstörung
  • gegen Unterdrückung.
    Das bedeutet: Wenn Menschen über andere Menschen bestimmen.

Widerstand heißt auch: man ist für etwas.
Die Teppiche sind zum Beispiel:

  • für Gleichheit
  • für Respekt
  • für Umwelt-Schutz
  • für Gerechtigkeit
  • für Freiheit

Die Teppiche sagen etwas über Politik und Gesellschaft.
Diese Kunstwerke sprechen Gefühle an.
Sie haben mit unserem Leben heute zu tun.
Sie sind wie: starke Bilder mit einer Botschaft.

Über die Teppiche

Die Teppiche sind mehr als nur Einrichtungs-Gegenstände:

  • Manche Teppiche werden zu Skulpturen.
    Sie stehen im Raum.
    Oder ragen in den Raum hinein.
  • Manche Teppiche kann man berühren und betreten.

Die Künstler und Künstlerinnen nutzen verschiedene Techniken.
Zum Beispiel: Man kann Teppiche knüpfen oder weben.
Beim Knüpfen werden Knoten mit Fäden gemacht.
Beim Weben werden Fäden verkreuzt.
Die Künstler und Künstlerinnen benutzen alte und neue Materialien.
So verbinden sie alte Handwerks-Techniken mit der heutigen Welt.

Teppiche früher und heute

Früher waren Teppiche oft praktisch oder eine schöne Deko.
Manche Teppiche hatten auch eine Bedeutung in der Religion.
In dieser Ausstellung bekommen Teppiche neue Bedeutungen.
Die Teppiche erzählen von:

  • einzelnen Menschen
  • der Gesellschaft
  • verschiedenen Ländern
  • Politik

Die Muster auf den Teppichen verbinden sich mit den Geschichten von heute.
Zum Beispiel über:

  • Gut und Böse
  • Macht und Gleichberechtigung
  • Krieg und Frieden
  • Hoffnung und Angst
  • Wirklichkeit und Täuschung
  • Eigenes und Fremdes
  • Einzelne Menschen und die Gemeinschaft

Teppiche zeigen die Meinung der Künstler und Künstlerinnen.
Seit den 1960er Jahren nutzen Künstler und Künstlerinnen Teppiche und andere Stoffe immer öfter für Kritik.
Kritik heißt: Man sagt, was man gut und schlecht findet.

Die Künstler und Künstlerinnen finden zum Beispiel gut:

  • mehr Freiheit
  • neue Ideen für die Gestaltung von Teppichen
  • neue Wege für die Herstellung von Teppichen

Kunst oder Handwerk

Wie sind die Teppiche entstanden?

  • von den Künstlern und Künstlerinnen selbst
  • zusammen mit Werkstätten
  • mit Hand-Arbeit
  • mit Maschinen
  • aus gefundenen Teppichen,
    die später verändert wurden

Früher gehörten Teppiche eher zum Kunst-Handwerk.
Heute gehören sie auch zur freien Kunst.
Wir fragen uns:

  • Was ist Kunst?
  • Was ist Handwerk?
  • Wo gibt es Grenzen in der Kunst

World Design Capital Hub Eine Info-Stelle für Treffen und Gestaltung im Jahr 2026

24. Januar – 30. November 2026

© WDC 2026, Foto/Photo: Ben Kuhlmann

Alle 2 Jahre gibt es eine besondere Auszeichnung.
Die Auszeichnung heißt: World Design Capital.
Das ist Englisch und bedeutet:
Welt-Hauptstadt für Design.
Design bedeutet: Das bestimmt Aussehen von einem Gegenstand oder von einem Raum.

Städte oder Regionen bekommen diese Auszeichnung für ein Jahr.
Sie zeigen viele Design-Projekte und Veranstaltungen.
Zum Beispiel: Ausstellungen, Workshops und Aktionen.

Dieses Jahr geht die Auszeichnung an:
Frankfurt und die Rhein-Main Region.
Die Auszeichnung geht zum ersten Mal an eine deutsche Stadt und Region.

Eine Organisation vergibt die Auszeichnung.
Die Organisation heißt: World Design Organization.

Programm seit Januar 2026

Im Januar haben die Ausstellungen zur World Design Capital begonnen.
Auch im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt.
Hier gibt es mehrere Ausstellungen zum Thema:
Design für Demokratie.

Der WDC-Hub.
Hub bedeutet: Zentrale Info-Stelle

Im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt gibt es den World Design Capital-Hub.
Kurz: WDC-Hub.
Damit ist eine zentrale Info-Stelle gemeint.
An dieser Info-Stelle bekommen Besucher und Besucherinnen Infos über:

  • das Programm für das ganze Jahr 2026
  • einzelne Projekte.

Der WDC-Hub ist auch ein wichtiger Treffpunkt für Besucher und Besucherinnen.
Hier gibt es auch:

  • Gespräche
  • Workshops
  • Treffen mit Kunst-Interessierten
  • Info-Hefte.

Weitere Info-Stellen gibt es in der Rhein-Main Region.
Man nennt sie: Infopoints.
Das ist Englisch und bedeutet: Info-Orte.
Auch dort bekommen Menschen Infos zu den Veranstaltungen:
rund um die World Design Capital.

Die Infopoints sind:

  • im Kultur-Zentrum Massif Central in Frankfurt
  • im Rathaus in Offenbach
  • in der Veranstaltungs-Halle Heimathafen in Wiesbaden
  • im Kurhaus in Bad Homburg

Über den WDC-Hub

Die Info-Stelle WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst hat 2 Bereiche:

Das Forum.

Das Forum ist ein offener Raum für Treffen.
Im Forum treffen sich zum Beispiel:

  • Besucher und Besucherinnen
  • Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen aus Projekten
  • Gäste aus der ganzen Welt
  • die Organisatoren von der World Design Capital.
Hier können Menschen:
  • über Projekte sprechen
  • zusammen-arbeiten
  • miteinander diskutieren

Das Foyer.

Im Foyer werden Arbeiten über Kunst und Gestaltung gezeigt.
Zum Beispiel:

  • Entwürfe.
    Das sind Ideen, Vorschläge oder Pläne.
  • Installationen.
    Das sind große Kunst-Arbeiten in einem Raum.

Manchmal gibt es im Foyer auch kleine Ausstellungen.
Diese Ausstellungen heißen Pop-up-Ausstellungen.
Sie bleiben nur für kurze Zeit.

Den WDC-Hub hat ein Design-Studio gestaltet.
Das Studio heißt: studio formagora.

Der WDC-Hub kostet keinen Eintritt.

Den WDC-Hub finden Sie im Museum Angewandte Kunst:
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: 10 Uhr bis 18 Uhr
Mittwoch: 10 Uhr bis 20 Uhr
Donnerstag: 10 Uhr bis 18 Uhr
Freitag: 10 Uhr bis 18 Uhr
Samstag: 10 Uhr bis 18 Uhr
Sonntag: 10 Uhr bis 18 Uhr