Leichte SpracheInfos zu vergangenen Ausstellungen

Das Museum Angewandte Kunst zeigt jedes Jahr viele verschiedene Ausstellungen.
Die Ausstellungen zeigen ganz viele verschiedene Themen und Objekte.
Die Ausstellungen sind meistens für ein paar Monate zu sehen.

Hier finden Sie Informationen zu den vergangenen Ausstellungen vom Museum Angewandte Kunst.
Das heißt: Die Ausstellungen sind schon vorbei und nicht mehr zu sehen.
Aber hier finden Sie trotzdem Informationen dazu.


AI-Worlding Neue Welten durch Künstliche Intelligenz

13. Februar – 26. April 2026

© Museum Angewandte Kunst, Foto/Photo: Günzel/Rademacher

Künstliche Intelligenz im Alltag

Künstliche Intelligenz wird immer wichtiger.
Die Abkürzung von Künstlicher Intelligenz ist: KI.
Viele Menschen nutzen KI jeden Tag.

KI ist eine Technik.
Computer nutzen diese Technik.
Sie lernen mit vielen Daten.
Und lernen immer mehr dazu.
Dann können Computer selbst Aufgaben lösen.

Zum Beispiel:

  • Computer verstehen dann Texte.
  • Computer schreiben Geschichten.
  • Computer machen Videos.
  • Computer erkennen Bilder.

KI kann Menschen Arbeit abnehmen.
Oder die Arbeit erleichtern.

Aber: Man muss auch vorsichtig sein.
Denn die KI erstellt Inhalte aus vielen verschiedenen Daten.
Diese Daten zeigen nicht immer alle Meinungen und Wahrnehmungen.
Und manchmal sind die Daten auch falsch.

Oft ist es so:
Die Firmen wählen aus,
welche Daten die KI bekommt.
Denn: Die Firmen wollen mit der KI Geld verdienen.
Darum können KI-Ergebnisse einseitig sein.

Durch KI entsteht viel Neues.
KI prägt immer mehr unsere Gesellschaft und unsere Welt.
Und am Ende auch uns selbst.

Was bedeutet Worlding?

In diesem Projekt geht es um das Thema Worlding.

Worlding ist Englisch und bedeutet:
Menschen erfinden immer wieder neue Vorstellungen von der Welt.

Zum Beispiel durch:

  • Bilder
  • Geschichten
  • Kunst
  • Technik

Worlding ist ein ständiger Prozess.
Er ist nie fertig.
Menschen können ihn immer wieder verändern.

Kunst kann dabei helfen.
Kunst kann neue Welten zeigen.
Und mit Kunst können wir über diese Welten nachdenken.

Die Ausstellung

Die Ausstellung beschäftigt sich mit Worlding und KI.
Die Ausstellung verbindet:

  • Kunst und Forschung
  • Fragen zur Gesellschaft

In der Ausstellung spielt das Experiment in der Kunst eine wichtige Rolle.
Künstler und Künstlerinnen probieren neue Dinge aus.

Sie wollen herausfinden:

  • Was können KI-Modelle wirklich?
  • Wo sind ihre Grenzen?

Sie stellen auch Fragen zur Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI.
Zum Beispiel:

  • Ist die KI nur ein Werkzeug?
  • Ist die KI wie eine Kollegin mit eigenen künstlerischen Ideen?
  • Kann die KI unsere Gesellschaft beeinflussen?

Die Künstler und Künstlerinnen fragen auch:

  • Wie verändert die KI unsere Vorstellungen von der Welt?
  • Können unsere Vorstellungen die Nutzung von KI verändern?

Die Kunst-Werke in der Ausstellung

In der Ausstellung gibt es viele verschiedene Kunst-Werke.
Die Künstler und Künstlerinnen haben die Kunst-Werke extra für das Museum Angewandte Kunst gemacht.

Zum Beispiel:

  • Performances.
    Das ist Englisch und bedeutet: Kunst mit Menschen und Bewegung.
  • Bilder aus KI
  • Texte aus KI
  • Malerei
  • Videos
  • Installationen:
    Das sind Kunstwerke in einem Raum.
    Manchmal kann man zwischen Kunst-Werken hindurch-laufen.
    Manchmal gehören auch Klang oder Musik dazu.
    Wieder andere Kunst-Werk kann man verändern.
    Zum Beispiel: durch die eigene Stimme oder durch Bewegungen.

Über das Projekt

Das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt und die Kunst-Galerie saasfee*pavillon haben für die Ausstellung zusammen-gearbeitet.

Auch eine Gruppe von der Hochschule für Gestaltung Offenbach hat mitgemacht.
Dazu gehören die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Hochschule:

  • Alex Oppermann
  • Mattis Kuhn
  • Leon-Etienne Kühr
  • Natalie Wilke

Es haben auch viele Studenten und Studentinnen von der Hochschule mitgearbeitet.
Sie haben selbst Kunst-Werke gestaltet.
Dazu gehören:

  • allapopp
  • Anton Andrienko
  • Elisa Deutloff
  • Egor Dmitriev
  • Xiangyu Fu
  • Chelsea Hartmann
  • Marlon Hesse
  • Ava Leandra Kleber
  • Max Kreis
  • Seongsin Lee
  • Ting-Chun Liu
  • June Pauli
  • Evgeny Tverdokhlebov

Das Neue Frankfurt: Was war das? Wichtige Fragen zum Bau-Programm

10. Mai 2025 – 11. Januar 2026

Farbfotografie von einem Ausstellungsraum mit Holzgerüsten und Infotafeln.
© Museum Angewandte Kunst, Foto/Photo: Günzel/Rademacher

Das Neue Frankfurt ist Hundert Jahre alt!

2025 feierte das Neue Frankfurt seinen 100. Geburtstag.
Deswegen zeigte das Museum Angewandte Kunst mehrere Ausstellungen zum Neuen Frankfurt.

Eine Ausstellung hieß:
Was war das Neue Frankfurt?
Wichtige Fragen zum Bau-Programm

In der Ausstellung ging es um diese Fragen:
  • Was war damals neu?
  • Welche Ideen waren gut?
  • Was können wir heute noch davon lernen?

In der Ausstellung gab es viele Antworten.
Und die Besucher und Besucherinnen konnten darüber nachdenken.

Stadt-Planung um das Jahr 1920

Nach dem Ersten Weltkrieg ging es vielen Menschen in Deutschland sehr schlecht.
Fast 2 Millionen junge Männer sind im Krieg gestorben.
Über 4 Millionen Männer sind verletzt oder mit schlimmen Erinnerungen vom Krieg zurückgekommen.
Viele Familien hatten kaum Geld.
Und viele Menschen hatten sehr wenig zu Essen.

Es gab zu der Zeit auch eine große Wohnungs-Not.
Das heißt: Es haben sehr viele Wohnungen gefehlt.
Denn: Viele Menschen sind in die Städte gezogen.
Warum? Weil einige Gebiete von Deutschland nach dem Krieg zu anderen Ländern gehört haben.

Am Anfang der 1920er Jahre ging es den Firmen langsam wieder besser.
Es hat zwar wieder mehr Arbeit gegeben.
Aber alles wurde auch teurer.
Und immer mehr Menschen wurden arm.
Denn: Für das Geld konnten die Menschen immer weniger kaufen.
Das gesparte Geld der Menschen war schnell aufgebraucht.
Die Städte hatten große Probleme.

Im Jahr 1925 hat die Stadt Frankfurt am Main ein neues Bau-Programm angefangen.
Das heißt: Die Stadt hat viele neue Häuser gebaut: schön und nützlich.
Das Ziel war: Alle Menschen sollen eine gute und günstige Wohnung bekommen.

In kurzer Zeit sind viele neue Wohn-Siedlungen entstanden.
Es gab 12 Tausend neue Wohnungen.
Dazu kamen öffentliche Gebäude.
Und auch Gärten und Parks.

Das Bau-Programm hat einen besonderen Namen bekommen:
Das Neue Frankfurt.

Viele Ausstellungen, Bücher und Filme berichten darüber.
Auch im Museum Angewandte Kunst gab es im Jahr 2019 eine erfolgreiche Ausstellung über das Thema.
Die Ausstellung hatte den Namen: Moderne am Main 1919 bis 1933.


Yes, we care. Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl

10. Mai 2025 – 11. Januar 2026

Farbfotografie von einem hellen Ausstellungsraum mit Holzgerüsten mit Infotafeln und Schwarz-Weiß-Fotografien.
© Museum Angewandte Kunst, Foto/Photo: Günzel/Rademacher

Eine andere Ausstellung zum Geburtstag vom Neuen Frankfurt hieß:
Yes, we care.
Das ist Englisch und heißt: Ja, wir kümmern uns.
Die Ausstellung ging auch um Das Neue Frankfurt und um die Frage:
Was können wir machen, damit es allen Bürgern und Bürgerinnen gut geht?

Die Ausstellung Yes, we care zeigte:
  • Warum hat sich die Stadt Frankfurt so sehr um alle Menschen gekümmert?
  • Welche sozialen Einrichtungen gab es vor hundert Jahren in Frankfurt?
  • Was wurde für die Gesundheit und Bildung gemacht?
  • Wie hat sich das Leben der Menschen in Frankfurt dadurch verändert?

Care bedeutet Fürsorge

Das englische Wort Care bedeutet:
  • Pflege
  • Fürsorge
  • Betreuung
  • Sorgfalt

Care schließt alle Menschen mit ein.
Egal wer sie sind.
Egal wie viele sie sind.
Bei Care geht es um das Miteinander: in der Familie, in der Nachbarschaft, in der Stadt.
Aber auch darum, was die Politik und die Stadt tun können:
Damit es allen gut geht.


Eclectic Affinities Hamid Zénati und die Sammlung des Museum Angewandte Kunst

28. September 2024 – 12. Januar 2025

© Museum Angewandte Kunst, Foto/Photo: Günzel/Rademacher

Die Ausstellung Ecletic Affinities zeigte die vielfältigen
Kunst-Objekte vom Künstler Hamid Zénati.
Ecletic Affinities ist Englisch.
Man spricht es so: ih-klek-tik ä-fin-i-ties.
Auf Deutsch heißt das: Eklektische Affinitäten.
Das bedeutet:
Man bringt verschiedene Ideen und Stile zusammen.
Und sieht: Das haben die Ideen und Stile gemeinsam.
So entsteht etwas Neues und Interessantes.

Der Künstler Hamid Zénati wurde im Jahr 1944 in Algerien geboren.
Er wurde 78 Jahre alt.
Seit den 1960er Jahren lebte er in München.
Dort ist Hamid Zénati im Jahr 2022 gestorben.

Kraftvoll und spielerisch

Hamid Zénati hat in seinen Kunst-Objekten eigene Kompositionen geschaffen.
Das heißt: Er hat Formen, Farben und Bilder zusammen-gefügt und neu angeordnet.

Hamid Zénati hat sich für vieles interessiert und begeistert:

  • Er hat Stoffe, Keramiken und Möbel bemalt.
  • Er hat viele Fotos gemacht.
  • Er hat viel beobachtet.

In seiner zweiten Heimat in München hatte er immer wieder neue Ideen.
Aber natürlich auch auf seinen vielen Reisen!

Hamid Zénati wollte von überall aus arbeiten.
Er hat diese Freiheit gemocht.

Deshalb hat er seine Kunst immer in Koffern mitgenommen:
Durch die Wüste in Algerien, nach Indien und nach Kuba.

Schablonen-Technik

Hamid Zénati hatte so viele Ideen und Eindrücke!
Er hat sie alle in seinen Bildern festgehalten.
Hamid Zénati hat für seine Kunst-Objekte die
All-over-Schablonen-Technik verwendet.

Hamid Zénati war ein Individualist.
Das heißt: Selbstbestimmung und Freiheit waren ihm
sehr wichtig.

Hamid Zénati war auch ein Autodidakt.
Das heißt: Er hat sich die Dinge selbst beigebracht.