Der Januar
im Museum Angewandte Kunst

Aktuelle Ausstellungen
Öffentliche Führungen
Veranstaltungen
Workshops

Aktuelle Ausstellungen
Kramer

Kramer lieben
Objekte. Architektur. Film. Kunst. Gespräch
Bis 28. Januar 2024

Ferdinand Kramer (1898-1985) wäre dieses Jahr 125 Jahre alt geworden. Zu diesem Anlass widmet das Museum Angewandte Kunst ihm eine kleine Objektpräsentation, die im Rahmen eines Veranstaltungstages mit Film, Workshop, Architekturführungen und Podiumsdiskussion im November 2023 entstanden ist. Das Projekt versteht sich als Hommage an den geliebten, wie umstrittenen Architekten und Designer Ferdinand Kramer. Gleichzeitig fragt es nach der Aktualität seiner bestechend schlichten wie funktionalen Gestaltung für die Zukunft einer demokratischen und sozialen Gesellschaft.

Ab 1925 war er im Kontext des kommunalen Wohnungsbauprogramms, auch Neues Frankfurt genannt, um den Stadtbaurat Ernst May für seine Heimatstadt tätig. Später realisierte Kramer als Baudirektor der Goethe-Universität mit seinem Team zwischen 1952 bis 1964 einen Generalplan und insgesamt 23 Universitätsgebäude inklusive ihrer Innenausstattung. Die Entwürfe markieren einen radikalen und demokratischen Neuanfang des akademischen Frankfurts nach dem Zweiten Weltkrieg.

Die im Museum Angewandte Kunst präsentierte kleine Ausstellung besteht aus Objekten der Museumssammlung und wird ergänzt um Reeditionen des Designlabels E15, die auf Entwürfen Kramers basieren.

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Rams

Dieter Rams Forum
Bis 24. März 2024

Die Ausstellung Dieter Rams Forum widmet sich neben den Entwürfen des Produktgestalters Dieter Rams erstmalig auch den Fotografien seiner Ehefrau Ingeborg Rams. Über viele Jahre arbeitete sie zusammen mit der Fotografin Marlene Schnelle-Schneyder als Produktfotografin bei Braun, wo sie die Interior- und Produktfotografie wesentlich mitprägte. Ein Großteil ihrer Fotografien wird hier erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

Dem heute 91-jährigen Dieter Rams ging und geht es nicht nur um sein eigenes Werk, sondern auch um Möglichkeiten und Handlungsfelder für eine jüngere Generation von Gestalter:innen. „Weniger, aber besser“ ist sein Credo, das bis heute nichts an Aktualität verloren hat. Vielmehr ist es immer wichtiger geworden, je mehr unsere natürliche Lebensumwelt abgenutzt wird. Die Arbeit von Dieter Rams hat einen Weg aufgezeigt, der weiterverfolgt und weiterentwickelt werden kann. Das temporäre Dieter Rams Forum im Museum Angewandte Kunst möchte hierfür eine Plattform, ein Ort der Begegnungen und der Wissensvermittlung sein.

Veranstalter der Ausstellung: Dieter und Ingeborg Rams Stiftung

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Was wir sammeln
Bis 7. April 2024

Mit der Ausstellung Was wir sammeln fragt das Museum Gestalter:innen aus dem Großraum Frankfurt am Main, was sie privat sammeln und warum. Die Objekte haben für die Sammler:innen unterschiedliche Bedeutungen: Sie können Zeitkapseln, Lebensbegleiter, Erinnerungsträger oder einfach nur eine spontane Entdeckung sein. Sammeln stellt somit nicht nur die Frage nach dem Umgang mit Dingen, sondern ist vielmehr ein Kommunikationssystem, ein Zeichensystem, eine gesellschaftliche Sprache.

Neben den gezeigten Objektsammlungen, die von Künstlerbüchern, über Vasen, bunte Spülschwämme, Einwegbesteck, Leuchtreklamen bis hin zu Bananenaufklebern reichen, können Besucher:innen in der Ausstellung die Erzählungen der einzelnen Gestalter:innen nachlesen, die darin auf verschiedene Weise über das Zustandekommen ihrer privaten Sammlungen berichten.

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meet asian art antik

亞歐堂 meet asian art: Antik?
Renaissancen in der ostasiatischen Kunst
Bis 24. November 2024

Mit 亞歐堂 meet asian art: Antik? Renaissancen in der ostasiatischen Kunst widmet sich das Museum Angewandte Kunst der vor rund tausend Jahren in China erwachenden und bis dahin kaum ausgeprägten Begeisterung für die Antike, vergleichbar mit der Renaissance in Europa einige Jahrhunderte später.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit standen in Bronze gegossene Ritualgefäße der Shang- und Zhou-Dynastie (16. Jh.–256 v. Chr.), die seit jener Zeit immer wieder bei Ausgrabungen aus antiken Grabstätten zutage traten. Die frühen Meisterwerke des Bronzegusses wurden nun auch in Kunstsammlungen aufgenommen und wissenschaftlich untersucht. Aber auch Kopien und Fälschungen nach Antiken sind seither keine Seltenheit. Die meisten der 33 ausgestellten Werke aus der bedeutenden Sammlung des Museum Angewandte Kunst zeigen allerdings einen eher freien und spielerischen Umgang mit der Formen- und Dekorsprache der Antike. So erleben zum Beispiel archaische Bronzevorbilder eine überraschende Renaissance in blau-weißem und farbigem Porzellan der Qing-Zeit (1644–1911). Eindrucksvoll führt außerdem eine Gruppe japanischer Cloisonné-Arbeiten der Meiji-Zeit (1868–1912) vor Augen, dass romantische Rückbezüge auf die chinesische Antike auch außerhalb des Reichs der Mitte keine Seltenheit sind.

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Öffentliche Führungen
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Mittwoch, 17. Januar, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Highlightführung
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Samstag, 20. Januar, 14 Uhr
Öffentliche Kuratorinnenführung mit Grit Weber
Kramer lieben
Objekte.Architektur. Film. Kunst. Gespräch
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 21. Januar, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Das weiße Quadrat. Richard Meier in Frankfurt
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 24. Januar, 18 Uhr
Öffentliche Kuratorenführung mit David Beikirch
im Duo mit der Gestalterin/Designerin Betty Montarou
Was wir sammeln
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Freitag, 26. Januar, 16 – 17.30 Uhr
Öffentliche inklusive Führung in Koorperation mit der Lebenshilfe Frankfurt e.V.
Was wir sammeln
Im Eintrittspreis inbegriffen
Anmeldung unter 069 212 38522 oder create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de

Sonntag, 28. Januar, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Stilräume. Aus den Sammlungen in der historischen Villa Metzler
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

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Veranstaltungen
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Konzert des isenburg quartetts
9. Januar 2024, 18 Uhr
Im Rahmen der Ausstellung Kramer lieben

Das isenburg quartett besteht aus Mitgliedern des Ensemble Modern und Absolvent:innen dessen internationaler Akademie. In den Konzerten wird nach Verbindungen zwischen Musik, Raum, Bühne und Publikum gesucht. Das Repertoire des Quartetts reicht von kaum gespielten Stücken aus dem Mittelalter bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und Uraufführungen.⁠

Das präsentierte Programm wird sich mit der Balance zwischen Ästhetik und Pragmatik in der Musik aus Ferdinand Kramers Zeit beschäftigen. Wann wird „Gebrauchsmusik” zu „Kunstmusik”? Wo liegen die Grenzen zwischen Handwerk, Unterhaltung und Kunst?⁠

Das isenburg quartett mit Jagdish Mistry (Violine), Diego Ramos Rodríguez (Violine), Laura Hovestadt (Viola), Michael Maria Kasper (Violoncello) spielt:

Hans Gál (1890–1987) – Fünf Intermezzi für Streichquartett (1914),
Morton Feldman (1926–1987) – Structures for string quartet (1951),
Nikos Skalkottas (1904–1949) – Auszüge aus Zehn Skizzen für Streichquartett (1940),
Quincy Porter (1897–1966) – String Quartet No. 3 (1930)

15 Euro, ohne Anmeldung

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Gestalter:innen im Talk I
Was wir sammeln
25. Januar, 2024, 18.30 Uhr

David Beikirch, Kurator der Ausstellung Was wir sammeln, spricht mit Mario Lorenz, Burkhard Dämmer, Adrian Nießler, Franziska Holzmann, Marica Schaafhausen und Stefan Hauser über das Thema Sammeln aus der Perspektive von Gestalter:innen.

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Was wir sammeln sandra doeller

Gestalter:innen im Talk II
Gespräch mit Sandra Doeller und Dr. Eva Linhart
Über Entscheidungen beim Sammeln von Künstlerbüchern
31. Januar, 2024, 18.30 Uhr

Die Grafikdesignerin Sandra Doeller sammelt Künstlerbücher. In Teilen ist ihre Sammlung in der aktuellen Ausstellung Was wir sammeln zu sehen. Im Gespräch mit Dr. Eva Linhart, Leiterin der Abteilung Buchkunst und Grafik am Museum Angewandte Kunst, erörtern sie ihre gemeinsame Faszination für Künstlerbücher. Das Gespräch wird moderiert von David Beikirch, Kurator der Ausstellung Was wir sammeln.

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

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Kunst und Religion im Gespräch
Ikonenmuseum

17. Januar 2024, 18.30 Uhr
Pforte des Himmels – Königstür einer Ikonostase aus Zypern (1754)

Besondere Stücke aus der Sammlung des Ikonenmuseums werden aus theologischer sowie kulturwissenschaftlicher und kunsthistorischer Perspektive beleuchtet. Eine herzliche Einladung, den Geschichten, Bedeutungen und Botschaften der Ikonen in unserer Zeit auf diese Weise näherzukommen. Die Gespräche finden ein Mal im Monat mittwochs, jeweils von 18.30 – 19.30 Uhr, statt.

6 €, 4 € ermäßigt, Führung am Ikonenabend kostenfrei

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Workshops
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Wir bauen Ferdinand Kramers Couchtisch
Samstag, 20. Januar 2024, 15 Uhr

Der Frankfurter Architekt und Designer Ferdinand Kramer war neben seiner Tätigkeit als Baudirektor der Goethe-Universität zusätzlich bekannt für die Entwürfe minimalistischer Gebrauchsgegenstände.

Der Couchtisch, der 1951 von Ferdinand Kramer während seiner Zeit in Amerika entworfen wurde, wird aus einer einzigen Schichtholzplatte geschnitten, ähnlich einem Kleidungsschnittmuster. Die Ausschnitte der Fußteile lassen den sonst schlichten Beistelltisch skulptural erscheinen.

In diesem Workshop können Teilnehmer:innen nun Kramers Couchtisch Square Packaged Coffee Table aus Pappe nachbauen.

20 Euro/ 16 Euro ermäßigt.
Dauer: 2 Stunden
Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de

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Credits:
1., 2., 3. 4. und 7., 8., 9.: Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst, 5. Anja Jahn © Museum Angewandte Kunst, 6. © Isenburg Quartett, 10. © Museum Angewandte Kunst

Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 31286
F +49 69 212 30703
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www.museumangewandtekunst.de
 
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