Der September
im Museum Angewandte Kunst

Neue Ausstellungen
Aktuelle Ausstellungen
Konzerte im Jazzklub
Öffentliche Führungen
Veranstaltungen
Blick in die Sammlung digital

Neue Ausstellungen
Tools for Better Cities by KSP Engel

Tools for Better Cities
by KSP Engel
19. September 2025 – 18. Januar 2026
Eröffnung: Donnerstag, 18. September, 19 Uhr

Resilienz der Städte, identitätsstiftende Architektur, nutzungsflexible Gebäude- und Stadtstrukturen, Umnutzung und Sanierung: Die Grundsätze nachhaltiger Planung bestimmen seit jeher die Architektur des Büros KSP Engel. Welches sind – neben Neugier, Kreativität, Methodenkompetenz und einem ausgeprägten Gestaltungswillen – die Werkzeuge, mit denen qualitätvolle, ästhetisch anspruchsvolle Architektur und Stadtplanung gelingt? Formal bewusst zurückhaltend, dafür umso klarer im Duktus der konstruktiven Ausgestaltung? Die Ausstellung Tools for Better Cities by KSP Engel im Museum Angewandte Kunst zeigt, aus welchem Erfahrungsschatz und Wissen die Planerinnen und Planer schöpfen und wie sich im gestalterischen Prozess die für sie typische Eindeutigkeit und Klarheit von Funktion und Ästhetik entwickelt – aus den jeweiligen Anforderungen und aus dem Wesen der Bauaufgabe heraus. Mit dem stetigen Ziel, zukunftsfähige Gebäude und Quartiere zu schaffen, national wie international.

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Jazzklub

Jazzklub
25. September 2025 – 4. Januar 2026
Eröffnung: Mittwoch, 24. September 2025, 19 Uhr

Am 24. September 2025 beginnt mit Jazzklub ein dreimonatiges hybrides Ausstellungs-, Konzert- und Veranstaltungsprojekt zum Thema „Jazz“ im Museum Angewandte Kunst. Im Zentrum eines größeren Ausstellungsparcours entsteht ein Jazzklub, der in Kooperation mit Jazz Montez, einem Veranstalter, der seit 2016 sehr erfolgreich Jazzkonzerte an verschiedenen Orten in Frankfurt am Main organisiert, zum Ort für mehr als 60 Konzerte, Veranstaltungen und Workshops wird.

Der Ausstellungsparcour regt an, historische Zusammenhänge aufzuspüren und sie mit heutigen Perspektiven auf die Bedeutung, Vielfalt und Entwicklung von Jazz zu reflektieren. Das Konzert- und Veranstaltungsprogramm kann Themen der Ausstellung aufnehmen, ergänzen und kommentieren. Zugleich können Diskurse über musikalisches Erbe, kulturelle Potentiale und gegenwärtige Praktiken im Jazz zugänglich gemacht werden. Präsentiert werden musikwissenschaftliche und journalistische Beiträge, Perspektiven aus Film, Fotografie und pädagogischer Praxis, musikalische Beispiele und interaktive Stationen. Ein zentraler Aspekt der Ausstellung ist die Präsentation von Aktivitäten engagierter Akteur:innen, Clubs, Vereine, Institute, Filmschaffender und Musiker:innen aus Frankfurt. Jazz kann hier als kulturgesellschaftlich gelebte Praxis vorgestellt werden und der Zusammenhang gemeinschaftlicher sowie subjektiver, freiheitlich kreativer Prozesse, aus denen er hervorgeht, wird beispielhaft deutlich.

Eine Kooperation des Museum Angewandte Kunst mit Jazz Montez.

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Aktuelle Ausstellungen
Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder

Der eigene Antrieb
Feine Fahrräder
Bis 12. Oktober 2025

Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder widmet sich den Höhepunkten des Fahrraddesigns aus drei Jahrhunderten. Das Spektrum umfasst Modelle von Karl Drais‘ Laufmaschine über Hoch-, Nieder- und Falträder bis zum Alltagsrad oder Sportgerät von heute, aber auch verschiedene Herstellungsverfahren vom handwerklichen Rahmenbau über die industrielle Serienproduktion bis zum Fahrrad aus dem 3D-Drucker. Im Laufe seiner über drei Jahrhunderte währenden Entwicklungsgeschichte avanciert das Fahrrad zu dem weltweit am weitesten verbreiteten Verkehrsmittel. Darüber hinaus prägen gesellschaftliche, politische, soziale und ökonomische Verhältnisse die Bedeutung dieses Fortbewegungsmittels und mit ihm verbundene Zukunftsvisionen. Zugleich war und ist das Fahrrad immer auch mehr als ein Mittel zur Fortbewegung, steht es doch ebenso für Sport, Gesundheit, Lifestyle und oftmals jenem Zusammenspiel von Gestaltung und ausgeklügelter Funktionstechnik, das es zu einem nahezu kultisch aufgeladenen Designobjekt werden lässt. Dass dabei das Design von Fahrrädern eng verbunden mit der Geschichte technischer Innovationen und Herstellungsverfahren ist, zeigt sich am Antrieb, der Federung und den Laufrädern, aber besonders auch am Rahmen und dessen Materialien – Design und Technologie verschmelzen zunehmend miteinander und immer wieder werden dabei die Grenzen des Machbaren ausgelotet.

Eine Kooperation des Museum Angewandte Kunst mit dem Deutschen Fahrradmuseum, Bad Brückenau und Die Neue Sammlung – The Design Museum, München.

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Was war das Neue Frankfurt? Kernfragen zum Stadtplanungsprogramm der 1920er Jahre

Was war das Neue Frankfurt?
Kernfragen zum Stadtplanungsprogramm der 1920er Jahre
Bis 11. Januar 2026

In den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg war sowohl eine stark sozial- und kulturorientierte städtische Verwaltung für Frankfurt charakteristisch als auch ein breites bürgerschaftliches Engagement; beides wirkte auf den gesamten Lebensraum ein. Vor allem die Leistungen des Oberbürgermeisters Ludwig Landmann und des Stadtbaurats Ernst May sowie die Mitarbeiter:innen des Hochbauamtes wie Martin Elsaesser, Adolf Meyer, Ferdinand Kramer oder Margarete Schütte-Lihotzky stehen immer wieder im Fokus der Betrachtung. Zahlreiche Projekte im Wohnungs- und Industriebau sind erfolgreich umgesetzt worden: die Wohnsiedlungen Römerstadt (1927-28), Praunheim (1926-30), Bornheimer Hang (1926-30) oder Westhausen (1929-32) sind nur einige Beispiele des Siedlungsbaus, der innerhalb von nur 5 Jahren etwa 12.000 Wohnungen für die Frankfurter Bevölkerung schuf. Auch zahlreiche städtische Schulgebäude und ein Altenheim der Henry und Emma-Budge-Stiftung sowie Industrieanlagen wie das Elektrizitätswerk oder die Großmarkthalle gehören zu den Bauten, die den Ruf Frankfurts als Großstadt der Moderne etablieren sollte. Darüber hinaus wurde von Anfang an die Gestaltung öffentlicher Grün- und Sportanlagen mit in den Fokus genommen und realisiert.

Noch heute sind die meisten Wohnhäuser und Siedlungen sowie zahlreiche öffentliche Gebäude des Neuen Frankfurt in Funktion und sichtbar, werden gebraucht, bewohnt und genutzt. Andererseits ist das öffentliche Wissen über die Leistungen dieses Bauprogramms außerhalb der Fachgremien der Architektur- und Designgeschichte immer noch nur wenig bekannt. Dies soll mithilfe der Ausstellung Was war das Neue Frankfurt? geändert werden: Ziel ist es, einerseits ein breiteres Bewusstsein über die historischen Planungen zu etablieren und andererseits Fragen des Großstadtlebens und des Wohnens mit dem Blick der Gegenwart in die Zukunft zu tragen.

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Yes, we care. Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl

Yes, we care
Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl
Bis 11. Januar 2026

Die Ausstellung Yes, we care widmet sich dem Thema der Gemeinwohlpflege und Daseinsfürsorge – ihren Institutionen und Verbänden, ihren Personen, Konzepten und Initiativen in den 1920er Jahren. Der Begriff „Care“ meint Pflege und Fürsorge, aber auch Betreuung, Sorgfalt und Obacht. „Care“ hat eine zwischenmenschliche und zugleich eine sozialpolitische Dimension. „Care“ schließt immer die anderen mit ein, ganz gleich, wer sie sind und wie viele. Das Sorgen für diese Vielen, für das Gemeinwohl also, war in der Zeit des Neuen Frankfurt in den 1920er Jahren ein zentrales Motiv der Stadtplanungspolitik. In den 1920er Jahren erhielt Frankfurt am Main durch das forcierte Wohnungs- und Städtebauprogramm eine zukunftsweisende Dynamik. Sie setzt die schon zuvor begonnenen Urbanisierungsprozesse als soziale Stadtentwicklung auf hohem Gestaltungsniveau fort: in der Gründung und Weiterentwicklung kommunaler Institutionen, wie den Fürsorge-, Sport- und Gesundheitsämtern, in einer professionalisierten Jugend- und Krankenfürsorge, in strukturierten Bildungsentwicklungen, die pädagogische Reformen im Schulwesen anstoßen und auch das Volks-, Frauen- und Berufsbildungswesen jener Jahre mit Räumen und Programmen versorgt und in dem Versuch, durch Zentralwäschereien und -heizungen die häusliche Arbeit zu vereinfachen. Ernst May formulierte es wie folgt: „Die Erhaltung der menschlichen Gesundheit, als des kostbarsten Gutes einer Stadt, hat aber alle Verwaltungsmaßnahmen zu beeinflussen.“

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亞 歐堂 meet asian art: Der Erwachte / The Awakened

亞 歐堂 meet asian art: Der Erwachte
Bis 30. November 2025

Die Kabinett-Ausstellung 亞 歐堂 meet asian art: Der Erwachte zeigt Bildwerke aus China, Thailand, Tibet und Korea, die anderthalb Jahrtausende buddhistischer Kunst in Asien repräsentieren. Eine Bronzeplastik (rechts im Bild) repräsentiert beispielweise die Grüne Tārā. Die Grüne Tārā (“grüne Befreierin”) wird im tibetischen Buddhismus, der unter den Mandschu-Kaisern (1644–1911) auch im Rest von China viele Anhänger hatte, als weiblicher Buddha und Bodhisattva verehrt. Diese Erscheinungsform setzt mit ihren Händen das (unsichtbare) Rad der Lehre in Gang. In ihrer Funktion als Beschützende bewahrt sie die Gläubigen vor acht äußeren und inneren Bedrohungen (Löwe/Stolz, Elefant/Verblendung, Feuer/Zorn, Schlange/Neid, Räuber/falsche Ansichten, Gefängnis/Geiz, Überschwemmung/Begierde, Dämonen/Zweifeln).

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Konzerte im Jazzklub
hr-Bigband

Konzert
hr-Bigband und Sasha Berliner
Donnerstag, 25. September 2025, 20 Uhr und 22 Uhr

hr-Bigband
Die hr-Bigband ist heute eine der weltweit besten Formationen ihrer Art. Ausgehend vom Spielideal des Jazz steht sie für eine große Bandbreite von Stilen und Genres. Die hr-Bigband vereint siebzehn hervorragende Musiker, die nicht nur hohes Ansehen als Solisten genießen. Tägliche Proben- oder Konzerttätigkeit sowie höchste künstlerische Ansprüche formen aus ihnen ein Ensemble, das allen Herausforderungen souverän gerecht wird. Regelmäßig lotet die hr-Bigband die Möglichkeiten eines zeitgenössischen Jazzorchesters aus und überwindet stilistische Grenzen – etwa, wenn sie neue Projekte zusammen mit mongolischen oder nordafrikanischen Musikern entwickelt, mit Popstars oder mit renommierten Komponisten der Neuen Musik. Zugleich hält sie – jenseits jeder Musealität – die große Tradition des Bigband-Jazz lebendig mit Programmen von Jelly Roll Morton über Duke Ellington und Gil Evans bis Peter Herbolzheimer.

Composer in Residence: Darcy James Argue
Ehrendirigent: Jim McNeely
Die Musiker: Frank Wellert (Trompete), Thomas Vogel (Trompete), Martin Auer (Trompete), Axel Schlosser (Trompete), Günter Bollmann (Posaune), Felix Fromm (Posaune), Christian Jaksjø (Posaune), Robert Hedemann (Bassposaune), Heinz-Dieter Sauerborn (Saxofon), Oliver Leicht (Saxofon), Denis Gäbel (Saxofon), Steffen Weber (Saxofon), Rainer Heute (Saxofon), Martin Scales (Gitarre), Sebastian Scobel (Piano), Hans Glawischnig (Bass), Jean Paul Höchstädter (Schlagzeug)

Sasha Berliner
Sasha Berliner ist eine preisgekrönte Vibraphonistin und Komponistin aus Los Angeles, Kalifornien. Das Magazin JazzTimes beschrieb sie als „young mallet master“ und 2020 wurde sie vom DownBeat Critics Poll zur Gewinnerin in der Kategorie Rising Star Vibraphonist gekürt. Zuletzt teilte sie die Bühne unter anderem mit Christian McBride, Tyshawn Sorey, Marcus Gilmore, Justin Brown oder Cécile McLorin Salvant und sie leitet ihr eigenes Quintett, mit dem sie international tourt. Außerdem ist sie Fakultätsmitglied an der University of California Irvine und hält regelmäßig Gastvorlesungen am California Institute for the Arts, sowohl für Jazzensemble- als auch für Kompositionskurse.

Sie hat zwei Studioalben, Azalea (2019) und Onyx (2022), bei JMI Recordings veröffentlicht, in denen sie ein futuristisches Jazzkonzept verfolgt, das zu gleichen Teilen akustische und elektrische Instrumente und Postproduktionseffekte umfasst, sowie politische Konzepte, Sampling und harmonisch fortgeschrittene Komposition und Improvisation einführt. Sie hat auch ein Live-Album von ihrem Aufenthalt beim SWR New Jazz Meeting 2021 in Deutschland mit dem Titel Sasha Berliner and Tabula Rasa (2023) veröffentlicht. Eine ihrer zentralen musikalischen Missionen ist es, weiterhin neue Klangwelten für das Vibraphon zu entdecken, und sie wird dies auch in zukünftigen Aufnahmen und Shows weiter verfolgen. Ihr neuestes Album, Fantome, das am 28. März bei Outside In Records erschienen ist, wurde als „exhilirating collection of originals“ (WBGO) gelobt. Thierry De Clemensat (Paris Move) beschrieb das Album als „complex and accessible, effortlessly borrowing from pop, rock, and funk while remaining resolutely jazz – vibrant, lyrical, and imbued with a poetic sensibility […] never before have I heard a vibraphonist display such power, nor one who composes with such contemporary relevance and acute understanding of orchestration“.

Die Konzerte finden im Jazzklub im Museum Angewandte Kunst statt.
Der Jazzklub ist eine Kooperation des Museum Angewandte Kunst mit Jazz Montez.

Die Tickets für die Konzerte erhalten Sie unter den folgenden Links:
Konzert um 20 Uhr
Konzert um 22 Uhr

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Jazzklub

Konzert
Conic Rose
Samstag, 27. September 2025, 21 Uhr

Hypnotische Stadtnachtfahrten und lichtdurchflutete Sehnsuchtsorte. Eine Reise ins Niemandsland zwischen Traum und Wirklichkeit, Hoffnung und Ernüchterung, Alltag und Flucht. Die Musik des Debütalbums der Berliner Band Conic Rose in eine gängige Formel zu bringen, ist nahezu aussichtslos. Je nach Gesichtsfeld könnte man es als Indie-Pop, Jazz, Ambient, Electronica oder einen seine eigenen Bilder evozierenden Soundtrack bezeichnen. Es ist alles zusammen und doch viel mehr als nur die Summe der aufgezählten Stilistiken. Die Unverwechselbarkeit eines heiseren Trompetentons auf den tranquilen Klangflächen aus elektrischer und akustischer Gitarre, Keyboards, Bass und einem stoischen Schlagzeug, das Einflüsse von J.S. Bach, Krautrock, Thom Yorke oder Bonobo in eine Klangästhetik überführt, die Assoziationen an Jon Hassell, Nils-Petter Molvaer oder Toshinori Kondos unvergessliche Band IMA weckt, macht ja das besondere Flair dieses Albums aus.

Die Zauberformel für Trompeter Konstantin Döben und Pianist/Keyboarder Johannes Arzberger, die sich aus der Band von Clueso kennen, sowie Gitarrist und Multiinstrumentalist Bertram Burkert, Bassistin Franziska Aller und Drummer Silvan Strauss ist barrierefreie Offenheit nach allen Seiten. So fokussiert die Soundkaskaden der Band im Ergebnis klingen mögen, sind viele von ihnen nur ein einziges mal aus der Improvisation heraus entstanden, eingespielt und letztlich produziert worden. Nichts war vorbereitet. Die Formation gab sich inneren Stimmungen hin, die sie nur hörbar machen konnte, indem sie sie spielte. Das Rezept bestand im perfekten Mischungsverhältnis von intuitiver Kalkulation und kalkulierter Intuition. Diese Lust am eigenen Klang ist auf Conic Rose in jedem einzelnen Augenblick spürbar. Sie übersetzt sich in Bilder, deren eindringliche Beiläufigkeit auf der inneren Leinwand des hörenden Betrachters hängen bleibt und weiter lebt.

Das Konzert findet im Jazzklub im Museum Angewandte Kunst statt.
Der Jazzklub ist eine Kooperation des Museum Angewandte Kunst mit Jazz Montez.

Tickets für das Konzert erhalten Sie hier.

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Öffentliche Führungen
Öffentliche Führungen

Mittwoch, 3. September, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 7. September, 15 Uhr
Öffentliche Führung
100 Jahre Neues Frankfurt
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 10. September, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Architektur / Villa Metzler / Elementarteile
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 14. September, 15 Uhr
Öffentliche Führung
100 Jahre Neues Frankfurt
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 17. September, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Der eigene Antrieb. Feine Fahrräder
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Samstag, 20. September, 14–18 Uhr
Audiodrive
Eure Welt
In Eure Welt – Ein Audiodrive nehmen Marc Behrens und Hannes Seidl das Publikum mit auf eine Rundfahrt durch Frankfurt am Main. Eingehüllt in heilende, entschleunigende Frequenzen, eröffnet sich dabei eine Verbindung zwischen Pflegealltag und (Selbst-)Fürsorge. Während heilende Frequenzen das Publikum sorgsam umhüllen, bauen die Gespräche eine Brücke in die harte Welt jenseits der Fensterscheiben. Eure Welt oszilliert zwischen Klangschalen und Bettpfannen und nimmt sich Zeit – für das Publikum und jene, die uns pflegen.
Eine Produktion von Hannes Seidl & Briefkastenfirma in Koproduktion mit Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main. Gefördert aus Mitteln der Stadt Frankfurt am Main und dem Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.
Der Audiodrive dauert ca. 50 Min und kostet pro Person 18 Euro / 10 Euro ermäßigt.
Die Fahrten werden um 14, 15, 16 und 17 Uhr angeboten.
Die Tickets finden Sie hier.

Sonntag, 21 September, 14–18 Uhr
Audiodrive
Eure Welt
Der Audiodrive dauert ca. 50 Min und kostet pro Person 18 Euro / 10 Euro ermäßigt.
Die Fahrten werden um 14, 15, 16 und 17 Uhr angeboten.
Die Tickets finden Sie hier.

Sonntag, 21. September, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Was war das Neue Frankfurt? Kernfragen zum Stadtplanungsprogramm der 1920er Jahre
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 21. September, 15 Uhr
Öffentliche Führung im Ikonenmuseum
Highlights des Ikonenmuseums
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 24. September, 16–20 Uhr
Audiodrive
Eure Welt
Der Audiodrive dauert ca. 50 Min und kostet pro Person 18 Euro / 10 Euro ermäßigt.
Die Fahrten werden um 16, 17, 18 und 19 Uhr angeboten.
Die Tickets finden Sie hier.

Mittwoch, 24. September, 18 Uhr
Öffentliche Architekturführung durch die Charles-Hallgarten-Schule
100 Jahre Neues Frankfurt
Mit Dr. Jutta Frieß.
Treffpunkt: 15 Minuten vor Führungsbeginn am Bornheimer Hang 10. Wenige Parkplätze vor der Schule vorhanden. Bitte mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen, Haltestelle Eissporthalle oder Kettelerallee.
Kosten: 13 Euro pro Person
Teilnahme mit Onlineticket. Das Ticket berechtigt zu einem zusätzlichen Museumseintritt im Rahmen der Ausstellungen zum Jubiläum 100 Jahre Neues Frankfurt.
Die Tickets finden Sie hier.

Mittwoch, 24. September, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
100 Jahre Neues Frankfurt
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Samstag, 27. September, 10–17 Uhr
Geführte Fahrradtour
Mit dem Rad durch das Neue Frankfurt
Entdecken Sie auf dieser geführten Fahrradtour die architektonischen Spuren des Neuen Frankfurt. Wir besuchen zentrale Stationen dieses visionären Städtebauprogramms der 1920er-Jahre, das Frankfurt nachhaltig geprägt hat. Ob ikonische Siedlungen, wegweisende Bauten oder städtebauliche Meilensteine – unterwegs erfahren Sie Spannendes zur Geschichte, Idee und Aktualität des Neuen Frankfurt.
Mit Günter Tatara (ADFC) und Elmar Lixenfeld.
Dauer: ca. 7 Stunden inkl. Pause.
Treffpunkt: 15 Minuten vor Tourbeginn am Haupteingang des Museum Angewandte Kunst, Schaumainkai 17, 60594 Frankfurt, Ende: Museum Angewandte Kunst.
Kosten: 13 Euro.
Teilnahme mit Onlineticket. Das Ticket berechtigt zu einem zusätzlichen Museumseintritt im Rahmen der Ausstellungen zum Jubiläum 100 Jahre Neues Frankfurt.
Die Tickets finden Sie hier.

Samstag, 27. September, 14–18 Uhr
Audiodrive
Eure Welt
Der Audiodrive dauert ca. 50 Min und kostet pro Person 18 Euro / 10 Euro ermäßigt.
Die Fahrten werden um 14, 15, 16 und 17 Uhr angeboten.
Die Tickets finden Sie hier.

Sonntag, 28. September, 14–18 Uhr
Audiodrive
Eure Welt
Der Audiodrive dauert ca. 50 Min und kostet pro Person 18 Euro / 10 Euro ermäßigt.
Die Fahrten werden um 14, 15, 16 und 17 Uhr angeboten.
Die Tickets finden Sie hier.

Sonntag, 28. September, 15 Uhr
Öffentliche Führung
100 Jahre Neues Frankfurt
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

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Veranstaltungen
Villa Metzler

Ausstellung mit Führungen und Workshops in der Villa Metzler
Stoffgeschichten – über global bewegte Materialien
29. August – 21. September 2025

Vom 29. August bis 21. September 2025 ist die Wanderausstellung Stoffgeschichten – über global bewegte Materialien von Engagement Global und der AMD Akademie Mode & Design München in der Villa Metzler zu Gast. Die Ausstellung thematisiert die Auswirkungen der globalen Textilindustrie auf die Umwelt, soziale Gerechtigkeit und die Entwicklung in Ländern des Globalen Südens. Der Begriff „Fast Fashion“ bezeichnet ein Wirtschaftsmodell, in dem Kollektionen schnelllebig entworfen, zu niedrigen Preisen und in Masse verkauft werden – meist auf Kosten von Mensch und Umwelt. Wo soziale und ökologische Standards nicht greifen, herrschen Missstände. Um auf weltweite Probleme hinzuweisen, Alternativen aufzuzeigen und Zukunft zu denken, wurde die Ausstellung Stoffgeschichten von Engagement Global, Außenstelle Stuttgart konzipiert. Studierende und Lehrende der AMD Akademie Mode & Design München haben sich intensiv mit acht Textilarten auseinandergesetzt und in der Ausstellungskonzeption soziale Aspekte, die Geschichte der Stoffe und Materialkunde in Einklang gebracht.

Im Zuge der Ausstellung werden Führungen und Workshops angeboten.
Weitere Informationen finden Sie hier.

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Lampionfest

Lampionfest in der Hellerhofsiedlung
Samstag, 13. September 2025

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Neuen Frankfurt und inspiriert von den Lampionfesten der damaligen Zeit werden Straßenzüge, Plätze und Gärten nun auch von 2025 an in neuem Glanz erstrahlen. Das erste Lampionfest in der Hellerhofsiedlung im Gallus am 13. und 14. September 2025 wird gemeinsam mit dem 50-jährigen Jubiläum des gemeinnützigen Trägers Kinder im Zentrum Gallus e.V. – Mehrgenerationenhaus gefeiert. Mit Führungen, Festplatz, Bühne und einem gemeinsamen Essen öffnen die Initiator:innen von 100 Jahre Neues Frankfurt zusammen mit den Menschen aus dem Stadtteil und lokalen Vereinen, Initiativen und Institutionen Räume für Geschichten und Erinnerungen, für neue Impulse und Begegnungen. Sie sind eingeladen, in die Geschichte, die Gestaltung und die heutige Lebenswelt der Quartiere von Ernst May und seinen Weggefährten einzutauchen, um Vision und Baukultur vor Ort zu zelebrieren und gemeinsam zum Leuchten zu bringen.

Das Programm:

14 Uhr: Jugendgottesdienst
Ev. Jugend Frankfurt Mitte-West

14.45 Uhr: Welcoming
Stefanie Wüst

15 Uhr: Quartiers-Umzug

15.30 Uhr: Hip-Hop Tanzworkshop
Baby Shoo

16.30 Uhr:100 Jahre Neues Frankfurt in der Hellerhofsiedlung
Marcus Gwechenberger,
Ernst May Gesellschaft e.V.,
Christina Treutlein,
Daniela Martha

17.30 Uhr: Live-Performance
Noella

18.15 Uhr: Tanzauftritt
TG Bornheim

19.30 Uhr: Licht an!
Dr. Ina Hartwig und Quartiers-Beteiligte

20.30 Uhr: Live-Performance
Ebony Prince

21 Uhr: DJ Set
Baby Shoo

22 Uhr: Ende

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Ikonenabend im Ikonenmuseum

Ikonenabend im Ikonenmuseum
Deesis – Christus als Richter?
Mittwoch, 17. September, 18–19 Uhr

Als Deesis (griech.: Fürbitte, Gebet) wird die Darstellung des am Jüngsten Tag zu Gericht sitzenden Jesus bezeichnet. Jesus zur Seite stehen Maria auf der rechten und Johannes der Täufer auf der linken Seite. In jeder orthodoxen Kirche befindet sich diese Darstellung über der Heiligen Pforte in der Mitte der Ikonostase. Jesus Christus wird hier als Weltenherrscher und – in westlicher Perspektive – als Weltenrichter gezeigt. Aber ist diese Charakterisierung wirklich treffend?
Pfr. Dr. PD Harmjan Dam, evangelischer Ikonenmaler, wird die Symbolik und Bedeutung dieser Ikone erschließen. Seine Erklärungen ermöglichen eine neue Begegnung mit diesem wichtigen Bildthema und Ikonentyp.

Mit Dr. Konstanze Runge und Pfr. Dr. PD Harmjan Dam.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Bitte beachten Sie die neue Anfangszeit der Ikonenabende. Sie beginnen ab September 2025 immer um 18 Uhr.

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City / Care / Commons – 100 Jahre Neues Frankfurt

Herbstakademie
City / Care / Commons – 100 Jahre Neues Frankfurt
Bewerbungsfrist bis 15. September verlängert

Vom 6. bis 11. Oktober 2025 organisieren das Museum Angewandte Kunst, das Deutsche Architekturmuseum und das Historische Museum gemeinsam die Herbstakademie City / Care / Commons – 100 Jahre Neues Frankfurt. Während der Herbstakademie werden aktuelle stadt- und wohnpolitische Fragestellungen bearbeitet und diskutiert: Welche Lösungsansätze gibt es für eine gemeinwohlorientierte Wohnungs- und Bodenpolitik? Wie kann der aktuelle Bestand umgenutzt werden? Welche Infrastrukturen der urbanen Fürsorge brauchen wir? Und wie lassen sich Küchen vergemeinschaften? Die Herbstakademie sucht anhand der Begriffe City / Care / Commons nach Perspektiven für eine ökonomisch, ökologisch und sozial gerechte Stadt.

Interessierte können sich bis 15. September bewerben.

Die Herbstakademie City / Care / Commons – 100 Jahre Neues Frankfurt lädt Personen aus unterschiedlichen Disziplinen und Feldern ein. Die Teilnahme steht allen Interessierten offen, unabhängig ihres (Fach-) Hintergrundes. Um eine fruchtbare und intensive gemeinsame Themenarbeit zu begünstigen, richtet sich diese Ausschreibung jedoch vornehmlich an fortgeschrittene Studierende in Masterprogrammen, an Promovierende und/oder an Aktive, die aus beruflichen oder persönlichen Gründen zu den Themen der Herbstakademie Vorerfahrung mitbringen. Bewerbungen sind willkommen insbesondere aus:

• Architektur und Stadtplanung
• Kunst und Design
• Sozial- und Kulturwissenschaften
• Stadtforschung und Aktivismus
• Verwaltung und Stadtpolitik

Geplant ist die intensive Arbeit in Seminargruppen bei fünf verschiedenen Mentor:innen. Jedes Seminar hat eine Anzahl von Teilnehmer:innen von 10 bis max. 15 Personen. Nachmittags werden die Seminargruppen durch Exkursionen, Ausstellungsbesuche und Workshops zusammengeführt. An den Abenden finden öffentliche Diskurs- und Kulturveranstaltungen statt.

Die Teilnahme an der Herbstakademie ist kostenlos. Reise- und Unterkunftskosten werden von den Teilnehmer:innen selbst bezahlt. Die Organisator:innen bemühen sich um Unterstützung bei der Unterbringung zur Verringerung des Kostenaufwands für Teilnehmende. Eine Anerkennung als Bildungsurlaub ist angestrebt, das Team der Herbstakademie unterstützt gerne bei der Anrechnung von Creditpoints für Hochschulen und Universitäten.

Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung mit der Beschreibung Ihrer inhaltlichen Schwerpunkte im Umfang von max. 2.000 Zeichen und ein kurzes CV von ca. 500 Zeichen bis zum 15. September 2025. Bitte geben Sie eine Erst- und Zweitwahl an, bei welche:r Mentor:in Sie während der Herbstakademie ein Seminar besuchen wollen: city-care-commons@stadt-frankfurt.de

Bei Fragen kontaktieren Sie bitte:
Jorun Jensen (Deutsches Architekturmuseum): jorun.jensen@stadt-frankfurt.de

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Blick in die Sammlung digital
Lampion

Objekt des Monats
Frankfurter Lampion

Die Lampionfeste, die bis 2030 jährlich von der Stadt Frankfurt in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und Urban Media Project ausgerichtet werden, haben zum Ziel, die Ideen und urbanen Räume des Neuen Frankfurt neu erlebbar zu machen und gemeinsam zu feiern. Jede teilnehmende Siedlung entwickelt hierfür ihr eigenes Programm. Visuell gerahmt werden die verschiedenen Veranstaltungen durch stimmungsvoll leuchtende Lampions, die von dem Frankfurter Designer Kai Linke gestaltet wurden.

Ein Lampion, dessen Schirm das grafische Muster der von Sandra Doeller gestalteten Gesamtkampagne trägt, wurde kürzlich in unsere Sammlung aufgenommen. Anlässlich des nun bald stattfindenden ersten Lampionfestes in der Hellerhofsiedlung (13.–14. September 2025) stellen wir ihnen diesen in der Sammlung digital als Objekt des Monats vor.

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Credits:
1. Grafik: Bureau Sandra Doeller © Museum Angewandte Kunst; 2. Grafik: Jasmin Kress © Museum Angewandte Kunst; 3.; 4.; 5.; 6., 9. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 7. Foto: Martin Oelze und Dirk Ostermeier; 8. Foto: Mitch Stoehring; 10. Foto: © Museum Angewandte Kunst, 11. Foto: Ben Kuhlmann; 12. Grafik: blila. Studio für Gestaltung; 13. Harmjan Dam: Deesis, Foto: PD Dr. Harmjan Dam; 14. Thomas Keydel © Museum Angewandte Kunst

Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 44539
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de
 
Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

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