WDC-Campus: Dialogwerkstätten
Die demokratische Frankfurter Jacke
Mittwoch, 22. April, 11–17.30 Uhr
Hat Kleidung Einfluss auf unsere Haltung und unser Handeln? Kann demokratisches Handeln durch Kleidung begünstigt werden? Gemeinsam mit interessierten Menschen führen Kostümdirektor Markus Maas, Prof. Ilona Kötter (Mode) und Dr. Klaus Harnack (Psychologie) ein partizipatives Gestaltungs- und Erfahrungsformat durch, in dem erkundet und zugleich praktisch erlebbar gemacht wird, wie Kleidung Handeln und Haltung beeinflusst.
Ausgehend von einem einführenden Impuls zur Idee eines demokratischen Kleidungsstückes folgen gemeinsame Erfahrungs- und Erprobungsphasen zur Wirkung von Kleidung. Im darauffolgenden Syntheseschritt werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt und die Säulen zur Entwicklung eines demokratischen Kleidungsstückes in Form eines Vertrages manifestiert. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen in erste Entwürfe und Konzepte für die Frankfurter Jacke.
Ziel ist es, tragbare Ansätze zu entwickeln, die Partizipationshürden senken, Empathie und Perspektivübernahme fördern, Positionen sichtbar machen und konstruktive Interaktion unterstützen. Der fortlaufende Prozess soll dabei nicht nur Demokratie greifbarer machen, sondern durch kollektive liberale Gestaltung eine „Frankfurter Jacke“ hervorbringen. Ein perfektes Projekt an der Schnittstelle von Design, Psychologie und politischer Haltung.
Der Workshop findet in deutscher Sprache statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
Mehr Informationen unter: WDC 2026
water connects – Teilhabe durch Co-Design
Mittwoch, 22. April, 11–20 Uhr
Unter Prof. Dr. Marina Wachs (Hochschule Niederrhein) erforschen Studierende Textilerbe, Wassermanagement und internationale Designbildung.
Traditionelles Handwerk trifft auf neue Materialien und Technologien, Szenarien für nachhaltige Fasern und Wassersysteme entstehen, und in internationalen Kursen werden partizipative, KI-informierte Lernformate erprobt, die Beiträge zu den SDGs leisten.
Die Veranstaltung besteht aus einem Workshop (tagsüber) und einer Podiumsdiskussion (ab 17.30 Uhr).
Anmeldung ab Mitte April.
Mehr Informationen unter: WDC 2026
Warum kennen wir uns eigentlich nicht?
Mittwoch, 29. April, 18–20 Uhr
Frankfurt ist eine der vielfältigsten Städte Europas: 180 Nationen, unzählige Sprachen, Perspektiven und Geschichten. Und trotzdem bewegen sich viele Menschen oft in sozialen und kulturellen Filterblasen. Sie begegnen vor allem Menschen, die ähnlich denken, ähnlich leben, ähnlich aufgewachsen sind. Aber was, wenn Begegnung kein Zufall ist – sondern gestaltbar?
Dieser Abend zeigt: Begegnung ist eine Designfrage. Und eine Gesellschaft, in der Menschen einander wirklich auf Augenhöhe begegnen, ist die Grundlage einer stabilen Demokratie.
Darüber sprechen Agnesa Kolica, Gründerin von Grow Together Germany, Vertreter:innen aus der Frankfurter Zivilgesellschaft und Politik – sowie zwei Teilnehmer:innen des Programms Vielfaltsfreundin, die erzählen, was passiert, wenn Begegnung by Design gelingt. Die Moderation übernimmt Marie Anny Bertsch, Mitgründerin von Grow Together Germany.
Anmeldung ab Mitte April.
Mehr Informationen unter: WDC 2026 |