Der April
im Museum Angewandte Kunst

Aktuelle Ausstellungen
Öffentliche Führungen
Veranstaltungen Museum Angewandte Kunst
Veranstaltungen Ikonenmuseum
Veranstaltungen im Rahmen von WDC 2026
LOOMCYCLE
Blick in die Sammlung digital

Aktuelle Ausstellungen
AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen

AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
13. Februar – 26. April 2026
Die thematische Gruppenausstellung fokussiert den Einfluss von KI-Systemen auf die Hervorbringung von Welten und Weltsichten aus der Perspektive der Kunst. Im Fokus steht das künstlerische Experiment als Untersuchungswerkzeug, um einerseits die Grenzen der vermeintlich unbegrenzten Möglichkeitsräume generativer Modelle erfahrbar zu machen und andererseits das sich stetig verändernde Verhältnis zwischen Menschen und KI-Systemen zu explorieren.

Wolle. Seide. Widerstand.
7. Februar – 14. Juni 2026
Die Ausstellung präsentiert internationale Teppiche zeitgenössischer Künstler:innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche der Künstler:innen fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare.

WDC-Hub
24. Januar – 30. November 2026
Der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst ist die zentrale Anlaufstelle der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Der von studio formagora gestaltete Hub informiert über das Jahresprogramm, bietet Raum für Austausch, Workshops und Begegnungen und begleitet die zahlreichen Projekte durch das Jahr.

Zur Ausstellungsübersicht

Öffentliche Führungen
Öffentliche Führungen

Mittwoch, 1. April, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 8. April, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung mit Kurator:innen und Künstler:innen
AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
Mit Egor Dmitriev, Mattis Kuhn und June Pauli.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 15. April, 17.30 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 19. April, 15 Uhr
Öffentliche Führung
AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 19. April, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 22. April, 18.30 Uhr
Öffentliche Kuratorinnenführung
Wolle. Seide. Widerstand.
Mit der Kuratorin Dr. Katharina Weiler.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 26. April, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 26. April, 15 Uhr
Öffentliche Führung mit Kurator:innen und Künstler:innen
AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
Mit Anton Andrienko, Marlon Hesse und Leon-Etienne Kühr.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 29. April, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
WDC-Hub und AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 29. April, 18.30 Uhr
Öffentliche Kurator:innenführung
Wolle. Seide. Widerstand.
Mit den Juniorkurator:innen Sofia Simeth und Leon Lukas Plum.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Führungsangebot im Museum Angewandte Kunst

Veranstaltungen Museum Angewandte Kunst
Thementag im Rahmen der Europäischen Tage des Kunsthandwerks

Thementag im Rahmen der Europäischen Tage des Kunsthandwerks
Wolle. Seide. Widerstand.
Sonntag, 12. April, 11–16 Uhr

Zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks und im Rahmen der Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. öffnet das Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am 12. April von 11 bis 16 Uhr seine Türen für einen erlebnisreichen Thementag. Mit offenen Workshops und spannenden thematischen Führungen laden wir Kinder ab 4 Jahren, Familien und Erwachsene dazu ein, die Welt der angewandten Kunst aus neuen Blickwinkeln zu erleben und selbst kreativ zu werden.

In einem Walk-in-Workshop der sozialen Frankfurter Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch können Jugendliche und Erwachsene mit Textilien experimentieren – ganz ohne Vorkenntnisse. Zusätzlich erwarten die Besucher:innen weitere niedrigschwellige Workshopangebote, die auf spielerische Weise an textile Materialien und Techniken heranführen. Die Führungen vermitteln Hintergrundinformationen und eröffnen Zugänge zur Ausstellung, die über die rein visuelle Erfahrung hinausgehen und zum Austausch, Anfassen und Mitmachen einladen.

Programm
Alle Programmpunkte sind im Ausstellungsticket inbegriffen. Eine Voranmeldung ist nur für den haptischen Rundgang erforderlich.

11–14 Uhr: Öffentlicher Workshop für Familien mit Kindern ab 4 Jahren.

11–16 Uhr: LOOMCYCLE – Ein mobiler Webstuhl zum gemeinschaftlichen Weben als symbolischer Akt der Teilhabe und Beteiligung

Das LOOMCYCLE von raumlaborberlin lädt zum Mitmachen ein: weben, ins Gespräch kommen und Gestaltung als gemeinschaftlichen, demokratischen Prozess erleben. Am mobilen Webstuhl entsteht nicht nur ein textiles Werk, sondern ein Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Kreativsein.

11 Uhr: Führung durch die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. mit den Juniorkurator:innen Sofia Simeth und Leon Lukas Plum.

12 Uhr: Familienführung durch die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand.

12–14 Uhr: Textilworkshop mit der Schneiderwerkstatt Stitch by Stich.

13.30–15 Uhr: Haptischer Rundgang durch die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. für Blinde Menschen, Menschen mit Sehbehinderung und Sehende mit Lilian Korner, Blinde:r Kunstwissenschaftler:in und Inklusionsaktivist:in und der Kunstvermittlerin Linda Gottwald.
Infos und Voranmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069/212 38522.

15 Uhr: Führung durch die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. mit den Juniorkurator:innen Sofia Simeth und Leon Lukas Plum.

Mehr Informationen zu den Europäischen Tagen des Kunsthandwerks

Spoken Word Performance von Dalibor Marković

Spoken Word Performance von Dalibor Marković
Wolle. Seide. Widerstand.
Mittwoch, 15. April, 19 Uhr

Man spinnt Ideen, verliert den Faden – und nimmt ihn wieder auf. So verknüpfen sich in den Teppichkunstwerken der Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. auch Geschichten, und verweben sich Gedanken. Die Arbeiten eröffnen einen erweiterten Blick auf Widerstand – als kraftvolle und zugleich sinnliche Ausdrucksform jenseits des Vorgegebenen. Der Spoken-Word-Lyriker Dalibor Marković greift diese Thematik im Sinne des Storytellings auf und führt sie in die Sprache der Gegenwart. Dabei werden Fäden zu Bildern, Bilder zu Gedanken, Gedanken zu Worten. Ein Teppich wird zur Bühne. In seiner Spoken Word Performance knüpft der Dichter an die kritisch-poetische Substanz der Teppiche an und schafft ein wortgewaltiges Stimmgewebe. Zwischen Teppichkunst und Poesie entsteht ein Raum, in dem Widerstand sowohl gefühlt, als auch ausgesprochen wird.

Dalibor Marković (*1975) ist ein deutscher Schriftsteller, Dichter, Beatboxer und Spoken-Word-Lyriker. Seit 2002 tritt Marković mit seiner Spoken-Word-Lyrik auf deutschen und internationalen Bühnen auf. Er gibt zudem Workshops an Schulen und Universitäten. 2021 erschien sein Romandebüt Pappel. Die Geschichte eines Herumtreibers im Verlag Voland & Quist. Neben zahlreichen Auszeichnungen in den vergangenen Jahren gewann er 2024 den Hauptpreis der Joachim-Herz-Stiftung für das Projekt „MEHRsprachig und LAUTstark“. Marković lebt in Frankfurt am Main.

Ohne Voranmeldung. 5 Euro.

Mehr Informationen zur Ausstellung "Wolle. Seide. Widerstand."

AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen

Tatar Dinner Performance im saasfee*pavillon
AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
Freitag, 17. April, 19 Uhr

Als Teil des gemeinsamen Ausstellungsprojekt AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen vom Museum Angewandte Kunst und dem saasfee*pavillon ist im saasfee*pavillon die Einzelausstellung when body is not enough der Künstlerin allapopp zu sehen.

Im Zuge der Ausstellung lädt allapopp zu einer zeremoniellen Tatar Dinner-Performance ein. Die traditionelle tatarische Zeremonie „aş“ dient als Trauer-Dinner für den verstorbenen Klon 3-LA, um über Zukunft und Technologie aus der Perspekltive tatarischer Kultur zu reflektieren. Dazu serviert wird ein viergängiges veganes Menü, begleitet von einer Klangperformance des Virtual Tatar Choir – ein AI-Klanginstrument, trainiert mit Archivaufnahmen tatarischer Gesänge.

Registrierung unter: saasfeepavillon.de

Mehr Informationen zur Ausstellung "when body is not enough" im saasfee*pavillon

Podiumsdiskussion

Podiumsdiskussion
AI-Worlding – Wer gestaltet die Welten, in denen wir leben?
Sonntag, 19. April, 16.30 Uhr

Wie entstehen die Welten, die uns zunehmend umgeben und wessen Perspektiven sind in diese Worldings eingeschrieben? Wer trägt die Verantwortung für die bewussten und unbewussten Entscheidungen, die in KI Systeme einfließen und ihre Ergebnisse prägen? Und wie viel Zufall steckt in den Welten, die KI für uns entwirft?

Im Rahmen der Ausstellung AI Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen versammelt das Panel künstlerische Perspektiven, die diese Fragen an der Schnittstelle von Imagination, Technologie und Macht diskutieren. Gemeinsam gehen die Künstler:innen der Frage nach, wie KI-Systeme mitentscheiden, wie wir die Welt sehen und verstehen und wie sie unseren Alltag bereits heute mitgestalten.

Ausgehend von ihren künstlerischen Arbeiten und Prozessen, in denen KI-Systeme sowohl als Werkzeug, Kollaborateurin und eigenständiger Akteur als auch als Gegenstand der Untersuchung auftreten, diskutiert das Panel Themen wie Autor:innenschaft, Kontrolle, (Un)vorhersehbarkeit und Verantwortung.

Mit Elisa Deutloff, Egor Dmitriev, Chelsea Hartmann und Ava Leandra Kleber.
Moderiert von Johanna T. Wallenborn.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zur Ausstellung "AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen"

Nacht der Museen 2026

Nacht der Museen
Gemeinsam gestalten
Samstag, 25. April, 19–2 Uhr

Vom gemeinschaftlichen Weben über individuellen Widerstand in Worten, Wolle und Seide bis hin zum gemeinsamen Ping-Pong-Spiel: Das Museum Angewandte Kunst öffnet Raum für kreatives Gestalten in Workshops und Aktionen. Im WDC-Hub gibt es Einblicke in das Programm der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026, das zeigt, wie Gestaltung unseren Alltag und unsere Demokratie positiv verändern kann. Ping Pong Park bringt mit einzigartigen Tischtennisplatten Bewegung und Begegnung in den WDC-Hub. Ergänzt wird das Programm durch Live-Performances mit atmosphärischen Klangwelten. Unter Lichterketten im Museumshof sorgen Kulinarik und Drinks vom Restaurant Emma Metzler für den passenden Ausklang.

Programm
Alle Programmpunkte sind im Veranstaltungsticket der Nacht der Museen inbegriffen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

19–23 Uhr: LOOMCYCLE – Ein mobiler Webstuhl zum gemeinschaftlichen Weben als symbolischer Akt der Teilhabe und Beteiligung
Zur Nacht der Museen lädt das LOOMCYCLE von raumlaborberlin zum Mitmachen ein: Weben, ins Gespräch kommen und Gestaltung als gemeinschaftlichen, demokratischen Prozess erleben. Am mobilen Webstuhl entsteht nicht nur ein textiles Werk, sondern ein Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Kreativsein.

19–23 Uhr: Öffentlicher Walk-in-Workshop Wortgewebe – was hält uns zusammen?

19–24 Uhr: WDC-Drink The Companion mit der IMA Clique im WDC-Hub

19.30 Uhr: Live Sound Performance von Elisa Deutloff, Chelsea Hartmann, Sara Volpe, Marie-Josée Kohfeld und Theodor Ettrich im Rahmen der Ausstellung AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen

20 Uhr: Öffentliche Kurzführung durch die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand.

21 Uhr: Öffentliche Kurzführung durch die Ausstellung AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen

21.30 Uhr: Live Performance von NWIT im Rahmen der Ausstellung AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen

22 Uhr: Öffentliche Kurzführung durch die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand.

Live Performances im Rahmen der Ausstellung

Live Performances
AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen
Sonntag, 26. April, 16.30 Uhr und 17 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen finden am 26. April zwei Live Performances statt.

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Live Performance von NWIT
16.30 Uhr

Die Klangperformance findet live im Ausstellungsraum statt. Als Teil des Projekts Now Here, Nowhere erweckt die Performance die in der Installation abgespielten Audioelemente zum Leben und übersetzt aufgezeichnete Klänge in einen lebendigen, verkörperten Act. NWIT (Nowhere in There) untersucht das Paradoxon der Antinomie – die Schönheit, die aus unvereinbaren Gegensätzen entsteht: Sprache und Nonverbalität, Vertrautes und Unbekanntes, Anwesenheit und Abwesenheit. Durch visuelle, auditive und außersinnliche Erfahrungen werden diese Spannungen nicht aufgelöst, sondern kontinuierlich als Kunst inszeniert.

Live Performance des ☿ Ensembles
17 Uhr

Das neu geformte ☿ Ensemble aus Studierenden der HfG Offenbach und der Internationalen Ensemble Modern Akademie an der HfMdK Frankfurt führt das erste Stück aus Pauline Oliveros Sonic Meditations (1974) auf: Teach Yourself to Fly – Variation for Instruments.
Das ☿ Ensemble spielt eine Mischung aus traditionellen und elektronischen Instrumenten.
Länge: ca. 9 min

Mehr Informationen zur Ausstellung "AI-Worlding. Künstlerische Forschung zu KI-generierten Weltmodellen"

Veranstaltungen Ikonenmuseum
Ikonenabend im Ikonenmuseum

Ikonenabend
vorher – nachher: Christus am Ölberg – noli me tangere
Mittwoch, 22. April, 18–19 Uhr

Aus alt wird neu. Im Frühling, wo alles neu erblüht und aufbricht, liegt das wichtigste Fest, das Christinnen und Christen weltweit feiern. Für sie steht die Auferstehung Jesu für die Verwandlung des ganzen Menschen zu unsterblichem Leben. Passend zur Osterzeit wollen wir am Beispiel zweier Ikonen diese Verwandlung näher betrachten.

Mit Prof. Dr. August Heuser und Pfarrer David Schnell.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Ikonenmuseum

Nacht der Museen im Ikonenmuseum

Nacht der Museen
Verehrte Bilder!
Samstag, 25. April, 19–24 Uhr

Die Ikonen und Objekte aus sechs Jahrhunderten werden in der Nacht der Museen neu beleuchtet. Im Rahmen der Führungen kann man von Äthiopien bis Jerusalem oder von Kreta nach Russland reisen. Unterwegs begegnet man Heiligen, Engeln und unsterblichen Geschichten, die bis heute faszinieren. In der besonderen Akustik des Ikonenmuseums begeistern die Akkordeonisten Johannes Zirkler und Markus Gellrich mit einem nordeuropäischen Programm.

Programm
Alle Programmpunkte sind im Veranstaltungsticket der Nacht der Museen inbegriffen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

19.15 Uhr: (Live-)Musik von Johannes Zirkler und Markus Gellrich (Akkordeon)

19.30 Uhr: Öffentliche Kurzführung zum Thema Gabriel und Maria: Verkündigung

20 Uhr: (Live-)Musik von Johannes Zirkler und Markus Gellrich (Akkordeon)

20.30 Uhr: Öffentliche Kurzführung zum Thema Der Hl. Georg in Äthiopien

21.30 Uhr: Öffentliche Kurzführung zum Thema Auferstehung und das Licht von Ostern

21 Uhr: (Live-)Musik von Johannes Zirkler und Markus Gellrich (Akkordeon)

22 Uhr: Öffentliche Kurzführung zum Thema Auf den Spuren der Engel

Veranstaltungen im Rahmen von WDC 2026
WDC-Yoga

WDC-Yoga
WDC-Hub
Jeden Donnerstag von 16.30–17.30 Uhr

Jeden Donnerstag um 16.30 Uhr lädt das WDC-Team zu einer gemeinsamen Yogastunde in den WDC-Hub ein. Die Session richtet sich an alle Level – egal ob man schon Erfahrung hat oder Yoga einfach mal ausprobieren möchtet. Zwei ausgebildete Yogalehrerinnen aus dem WDC-Team leiten den Kurs im Wechsel.

Bitte eine eigene Matte und bequeme Kleidung mitbringen.

Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Mehr Informationen zum Angebot im "WDC-Hub"

0a1a7716_1.jpg

Kickoff-Event
WDC-Campus
Dienstag, 14. April, 16–19 Uhr

Mit einem Kickoff lädt das WDC-Campus Team, am Dienstag, 14. April 2026, von 16 bis 19 Uhr ins Museum Angewandte Kunst ein. Die Veranstaltung bringt erstmals viele der beteiligten Hochschulen, Studierenden und Projektpartner:innen zusammen und markiert den Start der WDC-Campus Aktivitäten im Sommersemester unter dem Motto young talents at work.

Der WDC-Campus ist eines der Signature-Events der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und macht die Potenziale der Studierenden, Lehrenden und ihrer Hochschulen für eine breite Öffentlichkeit sichtbar. Hier stellen wir die Antworten der jungen Generation von Gestalter:innen und Wissenschaftler:innen auf aktuelle Herausforderungen unserer Zeit in Form von konkreten Projekten aus. Die dabei behandelten Themengebiete reichen von Gesundheit über Mobilität hin zu öffentlichem Raum und Teilhabe und werden in ganz unterschiedlicher Form und Format bearbeitet.

Mit dem Kickoff möchte das Campus Team alle Beteiligten zusammenbringen und den Start in das Sommersemester auf dem WDC-Campus feiern. Im Mittelpunkt des Treffens stehen kurze Einblicke in einige der Projekte, die für den WDC-Campus entstehen. Außerdem wird es mehr Informationen für das geplante Programm für die nächsten Monate geben. Der Abend soll vor allem Raum für Begegnung und Austausch bieten: bei Drinks, Musik und in lockerer Atmosphäre.

Die Anmeldung findet über dieses Formular statt.

Mehr Informationen unter: WDC 2026

WDC-Campus: Dialogwerkstätten

WDC-Campus: Dialogwerkstätten

Die demokratische Frankfurter Jacke
Mittwoch, 22. April, 11–17.30 Uhr

Hat Kleidung Einfluss auf unsere Haltung und unser Handeln? Kann demokratisches Handeln durch Kleidung begünstigt werden? Gemeinsam mit interessierten Menschen führen Kostümdirektor Markus Maas, Prof. Ilona Kötter (Mode) und Dr. Klaus Harnack (Psychologie) ein partizipatives Gestaltungs- und Erfahrungsformat durch, in dem erkundet und zugleich praktisch erlebbar gemacht wird, wie Kleidung Handeln und Haltung beeinflusst.

Ausgehend von einem einführenden Impuls zur Idee eines demokratischen Kleidungsstückes folgen gemeinsame Erfahrungs- und Erprobungsphasen zur Wirkung von Kleidung. Im darauffolgenden Syntheseschritt werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt und die Säulen zur Entwicklung eines demokratischen Kleidungsstückes in Form eines Vertrages manifestiert. Die so gewonnenen Erkenntnisse fließen in erste Entwürfe und Konzepte für die Frankfurter Jacke.

Ziel ist es, tragbare Ansätze zu entwickeln, die Partizipationshürden senken, Empathie und Perspektivübernahme fördern, Positionen sichtbar machen und konstruktive Interaktion unterstützen. Der fortlaufende Prozess soll dabei nicht nur Demokratie greifbarer machen, sondern durch kollektive liberale Gestaltung eine „Frankfurter Jacke“ hervorbringen. Ein perfektes Projekt an der Schnittstelle von Design, Psychologie und politischer Haltung.

Der Workshop findet in deutscher Sprache statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
Mehr Informationen unter: WDC 2026

water connects – Teilhabe durch Co-Design
Mittwoch, 22. April, 11–20 Uhr

Unter Prof. Dr. Marina Wachs (Hochschule Niederrhein) erforschen Studierende Textilerbe, Wassermanagement und internationale Designbildung.

Traditionelles Handwerk trifft auf neue Materialien und Technologien, Szenarien für nachhaltige Fasern und Wassersysteme entstehen, und in internationalen Kursen werden partizipative, KI-informierte Lernformate erprobt, die Beiträge zu den SDGs leisten.

Die Veranstaltung besteht aus einem Workshop (tagsüber) und einer Podiumsdiskussion (ab 17.30 Uhr).
Anmeldung ab Mitte April.
Mehr Informationen unter: WDC 2026

Warum kennen wir uns eigentlich nicht?
Mittwoch, 29. April, 18–20 Uhr

Frankfurt ist eine der vielfältigsten Städte Europas: 180 Nationen, unzählige Sprachen, Perspektiven und Geschichten. Und trotzdem bewegen sich viele Menschen oft in sozialen und kulturellen Filterblasen. Sie begegnen vor allem Menschen, die ähnlich denken, ähnlich leben, ähnlich aufgewachsen sind. Aber was, wenn Begegnung kein Zufall ist – sondern gestaltbar?

Dieser Abend zeigt: Begegnung ist eine Designfrage. Und eine Gesellschaft, in der Menschen einander wirklich auf Augenhöhe begegnen, ist die Grundlage einer stabilen Demokratie.

Darüber sprechen Agnesa Kolica, Gründerin von Grow Together Germany, Vertreter:innen aus der Frankfurter Zivilgesellschaft und Politik – sowie zwei Teilnehmer:innen des Programms Vielfaltsfreundin, die erzählen, was passiert, wenn Begegnung by Design gelingt. Die Moderation übernimmt Marie Anny Bertsch, Mitgründerin von Grow Together Germany.

Anmeldung ab Mitte April.
Mehr Informationen unter: WDC 2026

LOOMCYCLE
LOOMCYCLE

Ein mobiler Webstuhl zum gemeinschaftlichen Weben als symbolischer Akt der Teilhabe und Beteiligung

LOOMCYCLE – benannt nach dem englischen Wort „loom“ für Webstuhl – ist ein Projekt des Berliner Kollektivs raumlaborberlin und Teil des Vermittlungsprogramms zur Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. sowie des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 im Museum Angewandte Kunst.

Das LOOMCYCLE lädt zum Mitmachen ein: Weben, ins Gespräch kommen und Gestaltung als gemeinschaftlichen, demokratischen Prozess erleben. Am mobilen Webstuhl entsteht nicht nur ein textiles Werk, sondern ein Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Kreativsein. Mit dem Projekt möchten wir neue Zugänge zur Kultur eröffnen, Menschen für künstlerische Prozesse begeistern und langfristige Beziehungen zwischen dem Museum und den Stadtteilen und ihren Gemeinschaften wachsen lassen.

Termine des LOOMCYCLE im April

Mittwoch, 8. April, 17.30–18.30 Uhr: Museum Angewandte Kunst

Sonntag, 12. April, 11–16 Uhr: Museum Angewandte Kunst
Teil des Thementags im Rahmen der Europäischen Tage des Kunsthandwerks

Freitag, 24. April, 15 Uhr: Nachbarschaftsbüro Ginnheim, Platenstraße 80

Samstag, 25. April, 19–23 Uhr: Museum Angewandte Kunst
Teil des Programm der Nacht der Museen 2026

Mehr Informationen zum LOOMCYCLE

Blick in die Sammlung digital
Blick in die Sammlung digital: Objekt des Monats

Objekt des Monats
Vase in Gu-Form (Qing, Kangxi) aus der einstigen Sammlung von Ottmar Straus

Wie Frühlingsboten erscheinen die Pflaumenblüten, Päonien und Vögel auf dem gelben Untergrund dieser dekorativen chinesischen Vase. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts war sie Teil der großen Kunstsammlung von Ottmar Edwin Strauss (1878–1941) aus Köln. Der Geheime Regierungsrat war ab 1933 nationalsozialistischer Repression und Verfolgung ausgesetzt. Ab Ende 1933 verbrachte er die meiste Zeit in der Schweiz und emigrierte 1936 aus Deutschland. Zur Begleichung der dafür erforderlichen Reichsfluchtsteuer und weiterer NS-Zwangsabgaben für Juden sah er sich gezwungen, unter anderem seine sehr umfangreiche Sammlung an europäischen und ostasiatischen Kunstgegenständen zu verkaufen.

Anlässlich des diesjährigen Tags der Provenienzforschung am 8. April 2026 erinnern wir an das Schicksal des einstigen Eigentümers, das untrennbar mit der Geschichte der Vase verbunden ist. Der Aktionstag wird seit 2019 vom Arbeitskreis Provenienzforschung e.V. initiiert und von der Arbeitsgruppe Tag der Provenienzforschung koordiniert. Er lenkt die Aufmerksamkeit auf die wissenschaftliche Relevanz der Provenienzforschung und zielt auf die öffentliche Vermittlung der komplexen, vielseitigen und praxisnahen Arbeit und Methodik des Forschungsfeldes.

In der Sammlung digital finden Sie jetzt und auch nach Ablauf des Aktionstags Zusatzinformationen zu diesem Sammlungsstück.

Mehr Informationen zum Objekt in der Sammlung digital

Credits:
1. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 2. Foto: Museum Angewandte Kunst; 3. Foto: Schneiderwerkstatt Stitch by Stitch; 4. Foto: Eva Zocher; 5. allapopp: Still aus der Arbeit 3-LA-Eulogy, 2025, Videoinstallation mit Sound, 33:18 min © allapopp; 6. Foto: Museum Angewandte Kunst; 8.; 9. Foto: Museum Angewandte Kunst; 10. Noli me tangere, Veneto-byzantinisch, um 1500, Dauerleihgabe Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Foto: Georg Dörr; 11. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 12. Foto: Museum Angewandte Kunst; 13.; 14. Foto: Ben Kuhlmann © WDC2026; 15. Foto: Museum Angewandte Kunst; 16. Vase in Gu-Form, Qing, Kangxi (Herstellung), China, Porzellan, Famille jaune; Email über der Glasur, Foto: Rainer Drexel © Museum Angewandte Kunst

Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 44539
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de
 
Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

  Instagram