Vielen Dank!

Liebe Leser:innen,

ein weiteres Jahr geht zu Ende und wir möchten uns bei Ihnen ganz herzlich für Ihre Unterstützung und Ihr Interesse an unseren Ausstellungen und Veranstaltungen im Jahr 2025 bedanken!

Wenn Sie für die Festtage und die ruhige Zeit zwischen den Jahren noch nach einer schönen Aktivität für die ganze Familie suchen, laden wir Sie herzlichst dazu ein, unser Haus und unsere Ausstellungen zu besuchen. Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten während der Feiertage sowie unser öffentliches Führungsangebot. Die Führungen sind im Eintrittspreis inbegriffen und bedürfen keiner Anmeldung.

Öffnungszeiten an den Feiertagen
Heiligabend, Mi, 24. Dezember: geschlossen
1. Weihnachtsfeiertag, Do, 25. Dezember: geschlossen
2. Weihnachtsfeiertag, Fr, 26. Dezember: 10–18 Uhr geöffnet
Silvester, Mi, 31. Dezember: geschlossen
Neujahrstag, Do, 1. Januar: geschlossen

Öffentliche Führungen
Samstag, 20. Dezember, 15 Uhr: Weihnachtliche Führung im Ikonenmuseum in russischer Sprache
Sonntag, 21. Dezember, 15 Uhr: Weihnachtliche Führung im Ikonenmuseum
Sonntag, 28. Dezember, 15 Uhr: 100 Jahre Das Neue Frankfurt

Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Ausstellungsjahr mit Ihnen und präsentieren Ihnen im Folgenden, was Sie bereits im Januar bei uns im Haus erwartet.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten frohe Festtage und einen guten Start ins neue Jahr.

Der Januar
im Museum Angewandte Kunst

Neue Ausstellungen
Aktuelle Ausstellungen
Konzerte und Veranstaltungen im Jazzklub
Öffentliche Führungen
Veranstaltungen im Rahmen von WDC 2026
Veranstaltungen
Blick in die Sammlung digital

Neue Ausstellungen
WDC-Hub

WDC-Hub
24. Januar – 30. November 2026
Eröffnung: Samstag, 24. Januar 2026, 11 Uhr

Alle zwei Jahre vergibt die World Design Organization den Titel World Design Capital an eine Stadt oder eine Region. Für 2026 haben Frankfurt und die Rhein-Main-Region die Auszeichnung erhalten. Der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt ist ab dem 24. Januar 2026 die zentrale Anlaufstelle der WDC 2026 und informiert über das Programm und die Projekte. Der Hub dient als Treffpunkt, organisatorische Zentrale und Materialausgabe, während die Infopoints als regionale Anlaufstellen die WDC 2026 vor Ort verankern. Mit dem offiziellen Start der World Design Capital 2026 im Januar wird auch das Museum Angewandte Kunst als WDC-Hub bespielt, inklusive mehrerer Ausstellungen zum Thema Design for Democracy.

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Aktuelle Ausstellungen
Was war das Neue Frankfurt? Kernfragen zum Stadtplanungsprogramm der 1920er Jahre

Jazzklub
Nur noch bis 4. Januar 2026
Jazzklub ist ein dreimonatiges hybrides Ausstellungs-, Konzert- und Veranstaltungsprojekt zum Thema „Jazz“ im Museum Angewandte Kunst. In der Ausstellung werden musikwissenschaftliche und journalistische Beiträge, Perspektiven aus Film, Fotografie und pädagogischer Praxis, musikalische Beispiele und interaktive Stationen präsentiert.
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Was war das Neue Frankfurt?
Kernfragen zum Stadtplanungsprogramm der 1920er Jahre
Nur noch bis 11. Januar 2026
Die Ausstellung besteht aus einem medialen Raum, in dem im Rahmen von 100 Jahre Das Neue Frankfurt die Kernfragen zum Stadtplanungsprogramm gestellt und beantwortet sowie deren Initiativen, Personen, Aktionsfelder vorgestellt werden.
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Yes, we care
Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl
Nur noch bis 11. Januar 2026
Die Ausstellung widmet sich dem Thema der Gemeinwohlpflege und Daseinsfürsorge – ihren Institutionen und Verbänden, ihren Personen, Konzepten und Initiativen in den 1920er Jahren.
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Tools for Better Cities
by KSP Engel
Nur noch bis 25. Januar 2026
Die Ausstellung zeigt, aus welchem Erfahrungsschatz und Wissen die Planer:innen des Architekturbüros KSP Engel schöpfen und wie sich im gestalterischen Prozess die für sie typische Eindeutigkeit und Klarheit von Funktion und Ästhetik entwickelt.
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Aufbruch zur modernen Stadt 1925–1933: Frankfurt, Wien und Hamburg
Drei Modelle im Vergleich
Nur noch bis 25. Januar 2026
Die Ausstellung nutzt das Jubiläum des Neuen Frankfurt für eine Gegenüberstellung mit zwei anderen Schauplätzen. In den Gemeindebauten des Roten Wien, den Siedlungen des Neuen Frankfurt und den Blocks der Wohnstadt Hamburg zeigten sich die neuen Typologien der Massenwohnung, die Vision des „Neuen Menschen“, das Neue Bauen der Moderne ebenso wie Lösungen, die auch Traditionen einschlossen.
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Zur Ausstellungsübersicht

Konzerte und Veranstaltungen im Jazzklub
Jazzklub

Freitag, 2. Januar, 21 Uhr
Konzert
Caloé, Arabella Rustico, Urban Art Orchestra und Special Guests
Ehemalige Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) aus den Bereichen Klassik, Jazz und Pop haben sich in Frankfurt zum Urban Art Orchestra zusammengeschlossen. Ein fetter Bläsersatz, ein Streichquartett und die Rhythm-Section um Jona Heckmann sorgen für einen mitreißenden Sound. Gemeinsam mit Sängerinnen aus dem Swing-Bereich widmen sie den Abend ganz dem Thema „Swing“ – ein Fest für alle Tanz- und Jazzliebhaber:innen.
Besondere Highlights: Caloé – französische Sängerin, Komponistin und Meisterin der vokalen Improvisation; Arabella Rustico – italienische Kontrabassistin, die klassische Techniken und Jazz zu einem dynamischen, melodischen Spiel verbindet; Julie Saury – französische Schlagzeugerin, aufgewachsen im Swing-Traditionsumfeld, bekannt für präzisen Drive und elegante Leichtigkeit.
Tickets unter: reservix

Samstag, 3. Januar, 17 Uhr
Tanzworkshop
Social Dance & Swing
Die Veranstaltung ist Teil der vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain geförderten Reihe Social Dance. Vor dem Konzert um 21 Uhr findet ein Tanzworkshop im Veranstaltungsraum statt. Bei Interesse an der Teilnahme am Workshop bitten wir um Anmeldung unter info@jazzmontez.de.
Tickets unter: reservix

Samstag, 3. Januar, 21 Uhr
Konzert
Caloé, Arabella Rustico, Urban Art Orchestra und Special Guests
Ehemalige Studierende der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) aus den Bereichen Klassik, Jazz und Pop haben sich in Frankfurt zum Urban Art Orchestra zusammengeschlossen. Ein fetter Bläsersatz, ein Streichquartett und die Rhythm-Section um Jona Heckmann sorgen für einen mitreißenden Sound. Gemeinsam mit Sängerinnen aus dem Swing-Bereich widmen sie den Abend ganz dem Thema „Swing“ – ein Fest für alle Tanz- und Jazzliebhaber:innen.
Am 3. Januar bestreitet das Urban Art Orchestra den letzten Social Dance Abend im Jazzklub. Gemeinsam mit Sängerinnen aus dem Swing-Bereich widmen sie den Abend ganz dem Thema „Swing“ – ein Fest für alle Tanz- und Jazzliebhaber:innen.
Tickets unter: reservix

Sonntag, 4. Januar, 16 Uhr
Lesung und Musik
Im Gegenlicht: Heinz Sauer
Tauchen Sie ein in eine literarisch-musikalische Begegnung, die Worte und Klänge auf besondere Weise verschmelzen lässt.
Moderation: Daniella Baumeister führt durch den Abend und eröffnet mit einer Einführung in das Buch und den Künstler Heinz Sauer.
Lesung: Rainer Wieczorek liest aus seinem Buch Im Gegenlicht: Heinz Sauer.
Musik: Bob Degen begleitet die Lesung mit mehreren Klavierpassagen, die sich harmonisch mit den Leseteilen abwechseln.
Gespräch: Im Anschluss führt Daniella Baumeister ein Gespräch mit Rainer Wieczorek und Bob Degen über die Entstehung des Buches und die Musik.
Tickets unter: reservix

Mehr Informationen zum Jazzklub

Öffentliche Führungen
Öffentliche Führungen

Sonntag, 4. Januar, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Aufbruch zur modernen Stadt 1925–1933: Frankfurt, Wien und Hamburg. Drei Modelle im Vergleich
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 7. Januar, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Aufbruch zur modernen Stadt 1925–1933: Frankfurt, Wien und Hamburg. Drei Modelle im Vergleich
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Samstag, 10. Januar, 14–18 Uhr
Audiodrive
Eure Welt
In Eure Welt – Ein Audiodrive nehmen Marc Behrens und Hannes Seidl das Publikum mit auf eine Rundfahrt durch Frankfurt am Main. Eingehüllt in heilende, entschleunigende Frequenzen, eröffnet sich dabei eine Verbindung zwischen Pflegealltag und (Selbst-)Fürsorge. Während heilende Frequenzen das Publikum sorgsam umhüllen, bauen die Gespräche eine Brücke in die harte Welt jenseits der Fensterscheiben. Eure Welt oszilliert zwischen Klangschalen und Bettpfannen und nimmt sich Zeit – für das Publikum und jene, die uns pflegen.
Eine Produktion von Hannes Seidl & Briefkastenfirma in Koproduktion mit Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main. Gefördert aus Mitteln der Stadt Frankfurt am Main und dem Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.
Die Fahrten werden um 14, 15, 16 und 17 Uhr angeboten.
Der Audiodrive dauert ca. 50 Min und kostet pro Person 18 Euro / 10 Euro ermäßigt.
Tickets unter: Frankfurter Stadtevents

Samstag, 10. Januar, 14–16 Uhr
Öffentliche Architekturführung: Siedlung Riederwald
100 Jahre Das Neue Frankfurt
Mit Petra Schwerdtner
Treffpunkt: U-Bahn-Station „Schäfflestraße“/ U4 oder U7
Kosten: 13 Euro pro Person
Teilnahme mit Onlineticket. Das Ticket berechtigt zu einem zusätzlichen Museumseintritt im Rahmen der Ausstellungen zum Jubiläum 100 Jahre Das Neue Frankfurt.
Tickets unter: Frankfurter Stadtevents

Sonntag, 11. Januar, 14 Uhr–18 Uhr
Audiodrive
Eure Welt
Die Fahrten werden um 14, 15, 16 und 17 Uhr angeboten.
Der Audiodrive dauert ca. 50 Min und kostet pro Person 18 Euro / 10 Euro ermäßigt.
Tickets unter: Frankfurter Stadtevents

Sonntag, 11. Januar, 15 Uhr
Öffentliche Kuratorinnenführung
Yes, we care. Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Dienstag, 13. Januar, 17 Uhr
Öffentliche Führung
Tools for Better Cities by KSP Engel
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 14. Januar, 18.30 Uhr
Öffentliche Kuratorenführung
Aufbruch zur modernen Stadt 1925–1933: Frankfurt, Wien und Hamburg. Drei Modelle im Vergleich
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 18. Januar, 14 Uhr–16 Uhr
Öffentliche Architekturführung: Siedlung Westhausen
100 Jahre Das Neue Frankfurt
Mit Petra Schwerdtner
Treffpunkt: U-Bahn-Station „Stephan-Heise-Straße“ / U7
Kosten: 13 Euro pro Person
Teilnahme mit Onlineticket. Das Ticket berechtigt zu einem zusätzlichen Museumseintritt im Rahmen der Ausstellungen zum Jubiläum 100 Jahre Das Neue Frankfurt.
Tickets unter: Frankfurter Stadtevents

Sonntag, 18. Januar, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Aufbruch zur modernen Stadt 1925–1933: Frankfurt, Wien und Hamburg. Drei Modelle im Vergleich
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 21. Januar, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Elementarteile. Aus den Sammlungen
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Aufbruch zur modernen Stadt 1925–1933: Frankfurt, Wien und Hamburg. Drei Modelle im Vergleich
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 25. Januar, 15 Uhr
Öffentliche Führung im Ikonenmuseum
Engel in der orthodoxen Kunst – Himmlische Boten und Helfer
Erzengel, Schutzengel, Seraphim und Cherubim, himmlische Heerscharen – die Welt der Engel ist vielfältig und vielgestaltig. Mit der Kunstvermittlerin Hana Spijkers werden Engel und ihre wichtige Rolle zwischen Himmel und Erde, göttlicher und menschlicher Sphäre neu gesehen. Eine herzliche Einladung, den Reichtum der ikonischen Engelsbilder kennenzulernen und im Detail zu entdecken!
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Führungsangebot im Museum Angewandte Kunst

Veranstaltungen im Rahmen von WDC 2026
WDC Info-Point

24-Stunden Konferenz
re_Design Democracies
Samstag, 24. Januar 2026, xx Uhr

„Die Krise der modernen Demokratie ist tiefgreifend. Freie Wahlen, eine freie Presse und eine unabhängige Justiz haben wenig Bedeutung, wenn der freie Markt sie zu Waren degradiert hat, die an den Meistbietenden verkauft werden können.“ Arundhati Roy

Fassungslos schauen wir heute auf den Zustand der Demokratien der Welt. Aber wir sind weit entfernt davon, uns das Handeln nehmen zu lassen! Wie können wir uns die grundlegenden Konzepte der Demokratie wieder aneignen? Mehr noch: Wie können wir sie den aktuell brennenden politischen Fragestellungen gemäß neu denken? Wie können wir sie pluralisieren?

Am 24. und 25. Januar veranstaltet Civic City seine 8. Designnacht.

Am 24. Januar ab 10 Uhr startet im Museum Angewandte Kunst und parallel an Designschulen weltweit ein Festival, bei dem die ersten Beiträge der Reihe 1.000 Statements zur Demokratie präsentiert werden – begleitet von den jungen Autor:innen dieser freien, persönlichen Statements zur Demokratie.

Um 14 Uhr beginnt die 24-stündige Sendung re_Design Democracies, in der 96 Redner:innen jeweils 15 Minuten von Ruedi & Vera Baur, Christopher Dell und Danielle Rosales interviewt werden. Der globale Marathon folgt Zeitzonen, um Stimmen aus aller Welt zum Zustand und zur Zukunft unserer Demokratien zu hören. Die ersten Stunden finden in öffentlich zugänglichen Studios im Museum Angewandte Kunst und in der Cité du Design in Saint-Étienne statt.

Die 24-stündige Sendung kann auch aus der Ferne verfolgt werden. Informationen und Programm bei Civic City.

Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Mehr Informationen zu WDC 2026

Veranstaltungen
Finissage

Finissage
Yes, we care. Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl
Sonntag, 11. Januar, 15 Uhr

Zum Abschluss der Ausstellung Yes, we care. Das Neue Frankfurt und die Frage nach dem Gemeinwohl laden wir Sie noch einmal zu einer abwechslungsreichen Veranstaltung ein und dazu, das Jubiläumsjahr 100 Jahre Das Neue Frankfurt Revue passieren zu lassen und mit den Anstößen der sozialen Gestaltungsmoderne aus den 1920er Jahren in die Zukunft zu blicken. Im Anschluss an eine letzte Führung durch die Ausstellung mit Kuratorin Grit Weber um 15 Uhr, schlagen Carlos Becker und Benjamin Pfeiffer eine Brücke in die Gegenwart und Zukunft und halten um 16 Uhr einen Vortrag zum Thema Ausblick auf die soziale Stadt. Auf den Vortrag folgt eine abschließende Diskussion mit Carlos Becker und Benjamin Pfeifer (Frankfurt Babylon e.V.), Jorun Jensen (Deutsches Architekturmuseum), Katharina Böttger und Angelina Schäfer (Historisches Museum Frankfurt) sowie Grit Weber (Museum Angewandte Kunst).

Ausblick auf die soziale Stadt

Die Wohnungsfrage ist zurück – in den Städten wie in den politischen Debatten. Steigende Mieten, explodierende Bodenpreise und Wohnraummangel prägen vor allem prosperierende Großstädte und Ballungsräume. Die Folgen sind Gentrifizierung und soziale Segregation. Die Diskussion um bezahlbaren Wohnraum kreist dabei häufig um Wohnungspolitik und Bautätigkeit, lässt jedoch offen, wie städtisches Wohnen konkret gestaltet sein soll. Wie entsteht dauerhaft bezahlbarer Wohnraum? Und wie lässt sich die soziale Frage des Wohnens mit städtebaulicher Qualität verbinden? Diesen Fragen geht der Vortrag nach und spannt den Bogen vom Neuen Frankfurt der 1920er-Jahre bis zu heutigen Neubauquartieren.

Vortrag: Carlos Becker und Benjamin Pfeiffer (Frankfurt Babylon e.V.)

Über Frankfurt Babylon

Frankfurt Babylon widmet sich der Stadt und ihren öffentlichen Räumen. Ausgehend von Alltagsbeobachtungen analysieren wir Tendenzen der gegenwärtigen Stadtentwicklung und fragen nach dem Verhältnis von gebauter und sozialer Umwelt, von architektonisch-stadträumlicher Gestaltung und gesellschaftlicher Aneignung. Die Analyse basiert auf einem umfangreichen Bildarchiv, mit einem Schwerpunkt auf den Neubauvierteln, Quartiersentwicklungen und Platzgestaltungen der letzten 20 Jahre. Diese Beobachtungen werden auf der Plattform zu einer verallgemeinerbaren Kritik des heutigen Planens und Bauens verdichtet – und Kritik an der neuen „Unwirtlichkeit unserer Städte“ und den ihr zugrundeliegenden Prinzipien geübt.

Mehr Informationen finden Sie hier: Frankfurt Babylon

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Aufbruch zur modernen Stadt 1925–1933: Frankfurt, Wien und Hamburg

Vorträge und Podiumsdiskussion
Wohnstadt Hamburg, Rotes Wien, Neues Frankfurt – Was sagt uns der Vergleich?
Samstag, 17. Januar, 15–18 Uhr

Im Jubiläumsjahr des Neuen Frankfurt leisten wir uns stolze Nabelschau. Was lohnt, ist aber auch der Rückblick auf die anderen Städte. Was geschah zur gleichen Zeit in Wien und Hamburg? Im Vergleich wird das Charakteristische umso deutlicher zu erkennen sein, ebenso wie die Unterschiede. Die Ziele im Massenwohnungsbau waren hochgesteckt, wurden sie erreicht? Haben sich die sehr verschiedenen Modelle bewährt? Was davon ist geblieben, nach hundert Jahren?

Vorträge
Dr. Inge Podbrecky (Wien): Politik, Ideologie und Architektur in Wien 1919-1934
Prof. Dr. Dirk Schubert (Hamburg): Das „Neue Hamburg“ – Wohn- und Siedlungsbau der 1920er Jahre
Dr.-Ing. Wolfgang Voigt (Kurator der Ausstellung, Frankfurt): Im Kontext gesehen: Städtebau und Massenwohnungsbau des Neuen Frankfurt

Ohne Anmeldung. Kosten: 5 Euro zzgl. Museumseintritt pro Person.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Tools for Better Cities by KSP Engel

Finissage
Tools for Better Cities by KSP Engel
Mittwoch, 21. Januar, 17.30 Uhr

Stadtgestalter – Wie Design, Architektur, Kunst und Kultur unsere Zukunft formen

Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie Städte in Zukunft gestaltet werden – und zwar nicht nur durch klassische Expert:innen wie Architekt:innen und Stadtplaner:innen, sondern auch durch Designer:innen, Kunstschaffende, Kurator:innen, Kulturinstitutionen, Medien und die Stadtgesellschaft selbst. Im Zentrum steht die Vermittlung und Kommunikation dieser Disziplinen sowie die Partizipation der Öffentlichkeit an Stadtentwicklungsprozessen.

17.30 Uhr: Kuratorinnenführung mit Cornelia Hellstern durch die Ausstellung Tools for Better Cities by KSP Engel

18.30 Uhr: Podiumsgespräch mit Cornelia Hellstern, Jürgen Engel, Matthias Wagner K
Moderation: Anna Scheuermann

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zur Ausstellung

Ikonenabend im Ikonenmuseum

Ikonenabend im Ikonenmuseum
Untergetaucht. Taufe Christi
Mittwoch, 21. Januar, 18 Uhr

Am 6. Januar (nach julianischem Kalender am 19. Januar) feiern die orthodoxen Christen das Fest der Taufe Christi im Fluss Jordan durch Johannes den Täufer. In der westlichen Kirche wird das Fest am Sonntag nach dem 6. Januar begangen. Epiphanias, das Fest des Erscheinens des Herrn, und das Dreikönigsfest, fallen mit diesem Fest zusammen.

Wir betrachten gemeinsam die ikonische Darstellung der Taufe Christ durch Johannes, der in der russischen Tradition als „Vorläufer“ bezeichnet wird. Was erzählt uns die orthodoxe Kunst über das Ritual der Taufe, über die Rollen von Johannes und Jesus selbst und was hat es mit der Erscheinung des Herrn (Epiphanie) und der Vorstellung von heiligem Wasser auf sich?

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

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Blick in die Sammlung digital
Blick in die Sammlung digital

Objekt des Monats
Otto Künzli: Herz, 1985

In wenigen Tagen wird in vielen Haushalten das auf dem Christentum und der Geburt Christi basierende Weihnachtsfest gefeiert. Doch hat sich Weihnachten bereits seit Langem von seiner rein religiösen Tradition gelöst und wurde um viele neue Bräuche, Rituale und Assoziationen erweitert. So gilt die Weihnachtszeit bekanntlich auch als eine Zeit der Ruhe und der Dankbarkeit und Weihnachten als Fest der Liebe und der Familie.

Passend dazu, haben wir unser aktuelles Objekt des Monats ausgewählt: Die überdimensional große Brosche des Schweizer Goldschmieds und Schmuckkünstlers Otto Künzli (*1948) in Form eines schlichten, glänzenden, roten Herzens verweist auf das weltweit etablierte Symbol der Liebe und hinterfragt zugleich dessen minimalistische Form und symbolische Ästhetik.

Falls es Sie an den Feiertagen ins Museum zieht, können Sie das Objekt Herz und weitere besondere Sammlungsstücke in unserer Dauerausstellung Elementarteile. Aus den Sammlungen entdecken. Wenn Sie diese besinnliche Zeit doch lieber gemütlich im eigene Zuhause verbringen, finden Sie alle in den Elementarteilen ausgestellten Kunstobjekte und viele weitere Sammlungsstücke ebenso wie zusätzliche Informationen zu den Objekten auch in unserer Sammlung digital.

Damit verabschieden wir uns für dieses Jahr von Ihnen und wünschen Ihnen, ganz im Sinne dieses Sammlungsstückes, von Herzen alles Liebe.

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Credits:
1. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026; 2.; 3.; 7. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 4. © Museum Angewandte Kunst; 5. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026; 6. Foto: Benjamin Semmler; 8. Foto: Jason Sellers © KSP Engel; 9. Taufe Christi (Detail), Russland, um 1700, Dauerleihgabe Staatliche Museen zu Berlin, Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst, Foto: © Ikonenmuseum Frankfurt; 10. Otto Künzli: Herz, 1985, Foto: Bildarchiv Museum Angewandt Kunst © VG Bild-Kunst, Bonn 2024

Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 44539
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de
 
Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

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