Der Juli
im Museum Angewandte Kunst

Neue Ausstellungen
Aktuelle Ausstellungen
Öffentliche Führungen
Veranstaltungen
WDC-Campus-Dialogwerkstätten

Neue Ausstellungen
WDC-Campus. dreams, ideas & prototypes

WDC-Campus
dreams, ideas & prototypes. young talents at work
3. Juli – 9. August 2026

Eröffnung: Freitag, 3. Juli 2026, 19 Uhr
Campus-Festival: 3. bis 5. Juli 2026

Der WDC-Campus ist das Zukunftsprojekt und eines der Highlights der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Die Ausstellung dreams, ideas & prototypes präsentiert junge Talente aus Design und Architektur sowie Forscher:innen und Erfinder:innen. Dabei stehen Herausforderungen unserer Gegenwart im Fokus, wie etwa die Veränderungen von Stadt und Land, unsere täglichen Wege, die Digitalisierung des Alltags, unsere alternde Gesellschaft, die Ernährung und vieles mehr. Es werden ungewöhnliche Ansätze präsentiert, die über die Gestaltung öffentlicher Räume und neue Formen des Zusammenlebens bis hin zu verantwortungsvollem Konsum und technologischen Innovationen reichen. Die Schau versammelt über 100 Exponate junger Positionen – von kleinteiligen Objekten bis hin zu großformatigen Installationen. Darunter sind eigens für die Ausstellung entwickelte Projekte der teilnehmenden Partnerhochschulen sowie von nationalen und internationalen Bildungseinrichtungen. Erstmalig werden zudem preisgekrönte Arbeiten der renommiertesten Design-Awards für junge Designer:innen unter einem Dach ausgestellt.

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Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design

Im Modus der Serie
Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design
24. Juli – 18. Oktober 2026

Serien eröffnen ein Spiel der Nuancen und Differenzen; der Redundanzen und Wiederholungen. Jede begonnene Serie lässt sich durch ähnliche Gegenstände erweitern. Gegenstände, die im Modus der Serialität erdacht, erzeugt, rezipiert oder konsumiert werden, verweisen stets auf verwandte Gegenstände der gleichen Serie. Doch was genau macht die Serie zur Serie? Und welche Bedeutung hat Serialität für die Gestaltung unserer Alltagswelten? Die Ausstellung Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design möchte neue Zugänge zum Themenfeld der Serialität anbieten. Es werden serielle Strategien und Verfahren in den Blick genommen, um Potentiale wie auch Grenzen von Serialität aufzuzeigen. Die Ausstellung macht zentrale Aspekte von Serialität zugänglich und sinnlich erfahrbar und geht dabei auch auf den lokalen Kontext der Stadt Frankfurt ein. In historischer Perspektive thematisiert sie die Entwicklung der seriellen Bauproduktion seit den 1920er-Jahren. In aktueller Hinsicht ist sie Teil eines umfangreichen Veranstaltungsprogramms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026.

Ausstellungseröffnung mit Auftakt-Diskussion
Donnerstag, 23. Juli 2026, 19 Uhr

Im Rahmen der Ausstellung Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design lädt die Frankfurter Stiftung urban future forum e.V. als Initiator und Ideengeber der Ausstellung zu mehreren begleitenden Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen ein. Die sogenannten Serienparlamente sind jeweils einem übergreifendem Themenblock gewidmet und laden Architekt:innen, Hersteller:innen, Politiker:innen und Bürger:innen dazu ein, ihre Gedanken und Positionen zu serieller Planung und Produktion vorzustellen und mit dem Publikum zu diskutieren. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie es gelingen kann, den (vermeintlichen) Widerspruch zwischen Seriengestaltung und guter Gestaltung aufzulösen und anhand von Beispielen zu belegen, dass Qualität mit den Mitteln industrieller Verfertigung vereinbar ist.

Das erste Serienparlament bzw. eine Auftakt-Diskussion findet im Zuge der Ausstellungseröffnung am 23. Juli statt.

Moderation:
Helmut Kleine-Kraneburg

Gäste:
  • Mit Dr. Kraemer-Zain, Leiterin des Referats BII4, Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, Berlin
  • Ines Fröhlich, Staatssekretärin Hess. Wirtschaftsministerium;
  • Matthias Alexander, Frankfurter Allgemeine Zeitung

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Aktuelle Ausstellungen
Design for Democracy. Was Gestaltung bewirken kann!

Design for Democracy
Was Gestaltung bewirken kann!

Bis 9. August 2026
25 Projekte aus dem In- und Ausland wurden von den Kurator:innen für die erstmals im Museum Angewandte Kunst zusammengestellte Präsentation im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ausgewählt. Es sind aktuelle Gestaltungsbeispiele aus der Region Frankfurt RheinMain, die mit europäischen Projekten und Positionen verknüpft sind. Ein abwechslungsreicher Parcours durch die Ausstellung beleuchtet das Verhältnis von Design und Demokratie, eröffnet neue Perspektiven auf Co-Kreation und Gemeinwohl und hinterfragt die Wirksamkeit von guter Gestaltung.

Ikonen auf dem Weg
Schätze aus dem Bode-Museum Berlin

Bis 30. August 2026
Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin. Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen Epoche aus der Sammlung des Bode-Museums, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Ikonenmuseum, Frankfurt a.M. waren. Dabei treten die sehr fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, von Leben und Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.

亞 歐堂 meet asian art: Der Erwachte
Bis 1. November 2026
Die Kabinett-Ausstellung präsentiert Bildwerke aus China, Thailand, Tibet und Korea, die anderthalb Jahrtausende buddhistischer Kunst in Asien repräsentieren. Es werden überwiegend Steinskulpturen und Bronzeplastiken gezeigt. Neben bis zu lebensgroßen Bildnissen oder Fragmenten werden auch bescheidene Zeugnisse der visuellen Kultur des Buddhismus vorgestellt, wie zum Beispiel Altäre im Miniaturformat aus dem China der Sui- (589–618 n.Chr.) und Tang-Zeit (618–907) sowie kleine, manchmal nur luftgetrocknete Votivtafeln aus Ton, die bis heute an sakralen Orten abgelegt werden.

WDC-Hub
Bis 30. November 2026
Der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst ist die zentrale Anlaufstelle der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Der von studio formagora gestaltete Hub informiert über das Jahresprogramm, bietet Raum für Austausch, Workshops und Begegnungen und begleitet die zahlreichen Projekte durch das Jahr.

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Öffentliche Führungen
Öffentliche Führungen

Mittwoch, 1. Juli, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Design for Democracy. Was Gestaltung bewirken kann!
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 5. Juli, 15 Uhr
Öffentliche Führung in russischer Sprache im Ikonenmuseum
Ikonen auf dem Weg. Schätze aus dem Bode-Museum Berlin
Führung in russischer Sprache mit der Kunsthistorikerin Tatiana Khaustova.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 5. Juli, 15 Uhr
Öffentliche Führung
WDC-Campus: dreams, ideas & prototypes – Stadtnatur. Natur gestalten
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 8. Juli, 17 Uhr
Öffentliche Kuratorinnenführung im Ikonenmuseum
Ikonen auf dem Weg. Schätze aus dem Bode-Museum Berlin
Mit der Kuratorin Dr. Konstanze Runge.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 8. Juli, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Design for Democracy. Was Gestaltung bewirken kann!
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 12. Juli, 15 Uhr
Öffentliche Führung
WDC-Campus: dreams, ideas & prototypes – Mobilität ohne Reue
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 15. Juli, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Design for Democracy. Was Gestaltung bewirken kann!
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 19. Juli, 15 Uhr
Öffentliche Führung
WDC-Campus: dreams, ideas & prototypes – Kooperation, Teamwork, Co-creation
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 22. Juli, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
WDC-Hub und Design for Democracy. Was Gestaltung bewirken kann!
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 29. Juli, 18 Uhr
Öffentliche Kuratorinnenführung im Ikonenmuseum
Ikonen auf dem Weg. Schätze aus dem Bode-Museum Berlin
Mit der Kuratorin Dr. Konstanze Runge.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Führungsangebot im Museum Angewandte Kunst

Veranstaltungen
WDC-Yoga

WDC-Yoga
Deep Breath: Dein sportlicher Ausklang für Körper und Geist
Immer Donnerstags, 16.30–17.45 Uhr

Jeden Donnerstag (außer an Feiertagen) von 16.30 Uhr bis 17.45 Uhr lädt das WDC-Team zu einer gemeinsamen Yogastunde im Museum Angewandte Kunst ein. Die Session richtet sich an alle Level – egal ob man schon Erfahrung hat oder Yoga einfach mal ausprobieren möchtet. Zwei ausgebildete Yogalehrerinnen aus dem WDC-Team leiten den Kurs im Wechsel.

Bitte eigene Matte und bequeme Kleidung mitbringen.
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Mehr Informationen zum Angebot im "WDC-Hub"

WDC-Campus-Festival

WDC-Campus-Festival
WDC-Campus: dreams, ideas & prototypes
Freitag, 3. Juli bis Sonntag, 5. Juli

Zum Auftakt der Ausstellung WDC-Campus: dreams, ideas & prototypes verwandelt der WDC-Campus das Museum Angewandte Kunst und den Metzlerpark in einen Ort für Begegnung, Diskussion und Austausch. Mit Musik, künstlerischen Interventionen, Lectures, Workshops und Panels eröffnet das Festival vielfältige Zugänge zu den Themen der Ausstellung und lädt Besucher:innen dazu ein, Zukunftsfragen gemeinsam zu erkunden.

Freitag, 3. Juli
Opening Day
dreams – die Kraft der Visionen

Ab 14 Uhr: Kick off mit Vibes im Park
Mit musikalischer Begleitung durch das Musik-Kollektiv HFG Radio: entspannter Live-Mix aus Jazz, Beat und Funk den ganzen Nachmittag.

15 Uhr: High Five
Die Macher:innen, Aussteller:innen und Partner:innen von dreams, ideas & prototypes feiern die Fertigstellung der Ausstellung im Metzlerpark und alle sind herzlich eingeladen sich anzuschließen.

16 Uhr: Awards Summit: Wie werde ich als junge:r Gestalter:in sichtbar?
Wie nehme ich an Awards teil? Was bedeuten Design-Awards für den Einstieg in den Beruf? Zehn Vertreter:innen verschiedener Design-Awards stellen sich vor und erklären Kriterien, Verfahren und Auswirkungen für junge Gestalter:innen.

17.45 Uhr: Campus-Campus
Treffen der Vertreter:innen zahlreicher Hochschulen aus Hessen; von Studierenden, Präsident:innen und allen dazwischen. Der WDC-Campus arbeitet mit 27 Hochschulen zusammen und möchte Vernetzung fördern. Das Treffen ist eine besondere Chance, über Lehre, Forschung, Entwicklungen und Kooperationen mal anders zu reden.

19 Uhr: Begrüßung
Begrüßung durch das WDC-Campus -Team und durch Timon Gremmels, Hessischer Staatsminister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.

19.20 Uhr: WDC-Talk
Mit Carolina Romahn, CEO World Design Capital FrankfurtRheinMain 2026; Dorothée Bolade, Membership Engagement Manager, World Design Organisation; Dr. Ina Hartwig, Stadträtin und Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Frankfurt am Main und Prof. Roland Lambrette, Design FRM gGmbH, WDC-Campus.

20 Uhr: Ausstellungseröffnung
Erstbegehung der Ausstellung im 1. OG und dem Außenraum. Autor:innen der Projekte erklären ihre Exponate in der Ausstellung.

20.30 Uhr: Campus Summer Evening
Die Outdoor-Küchen der Hochschulen und des Restaurants Emma Metzler sind geöffnet. Sound-Performance der Studierenden von Prof. Florian Käppler, Hochschule für Musik, Trossingen. Dancefloor bis 22 Uhr.

Samstag, 4. Juli
Networking Day
ideas – Austausch als Motor für Veränderung

Ab 10 Uhr: Präsentation des 7. Hessischen Kreativwirtschaftsberichts
Mit Reden von Prof. Roland Lambrette, Design FRM gGmbH, WDC-Campus; Kaweh Mansoori, Hessischer Staatsminister und Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum und Stellvertreter des Hessischen Ministerpräsidenten; Susanne Stöck, Projektleiterin, Geschäftsstelle Kreativwirtschaft.
Mit anschließendem Gespräch zwischen Kaweh Mansoori, Ina-Maria Orawiec, Dipl.-Ing. Architektin und Stadtplanerin, OX2architekten GmbH, CreativeLab rethink*rotor und Anastasios Jakopanec, Head of Strategy + AI & Operational Excellence, Merck Group.

11.15 Uhr: Was den WDC-Campus so wichtig macht
Kurzvortrag von den Kuratorinnen der Ausstellung dreams, ideas & prototypes Julia Klass und Corinna Gratzl mit anschließendem Rundgang durch die Ausstellung.

Ab 14 Uhr: Zwischen Wissenschaft und gestalterischem Experiment
Kurzpräsentationen (je 20 Minuten) aus Theorie, Praxis und Design-Experimenten von Studierenden und Professor:innen der Partnerhochschulen sowie Partner:innen mit anschließender Diskussion. Es geht um autonome Fahrzeuge im ländlichen Raum, Klimawandel, KI als Zeitungsredakteur, Demokratie im Entwurf, Körper &Klang und vieles mehr.

Ab 14 Uhr: Campusfilm
Filmvorführung von ausgewählten Kurzfilmen zu den Themen dreams, ideas & prototypes.

Sonntag, 5. Juli
Perspectives Day
prototypes – Ideen werden Wirklichkeit

Ab 14 Uhr: Short lectures and performances
Kurzpräsentationen (15-20 Minuten) von Studierenden und Professor:innen.

16 Uhr: Workshop
Was muss sofort getan werden, um in den Hochschulen mehr Demokratie zu verankern und zu entwickeln Hochschulen verfügen über zahlreiche Gremien, die ihre Sinnhaftigkeit über Jahre bewiesen haben. Weil populistische Tendenzen zunehmen, müssen die Institutionen jetzt darauf hin untersucht werden, ob resilient sind. Gerade in einem Feld wie Design, wo Entscheidungen gefällt werden, die oft massive ökologische oder soziale Auswirkungen haben, ist dies umso wichtiger.

18 Uhr: Ausklang
Rückblick auf die drei vergangenen Festival-Tage.

WDC-Campus-Dialogwerkstätten
WDC-Campus-Dialogwerkstätten

Die Dialogwerkstätten des WDC-Campus bieten eine Plattform für Austausch, Reflexion und gemeinsames Lernen in Form von Vorträgen, Panels, Workshops, Exkursionen und Aktionen. Die Dialogwerkstätten finden immer mittwochs und in deutscher Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Die Anmeldung erfolgt über die jeweils hinterlegten Links.

Mittwoch, 1. Juli, 17–20 Uhr
Democratic Tableware

Wie lassen sich Verhandlungen gestalten? Das Projekt Democratic Tableware untersucht, wie Design Gespräche, Entscheidungsprozesse und Konfliktlösungen unterstützen kann. In der Praxis sind Verhandlungen häufig von Missverständnissen, Ungleichgewichten oder Konflikten geprägt. Zeitdruck, unterschiedliche Interessen, verschiedene Informationsstände oder persönliche Vorurteile können dazu führen, dass Gespräche scheitern. Gleichzeitig lebt Demokratie sowohl von der kontroversen Auseinandersetzung als auch von der Fähigkeit, gemeinsame Lösungen zu entwickeln.

Die im Projekt entwickelten Objekte setzen genau hier an. Sie untersuchen, wie physische Artefakte Kommunikationsprozesse strukturieren, sichtbar machen oder moderieren können. Dabei geht es nicht nur um Sprache als zentrales Medium demokratischer Aushandlung. Auch der Körper spielt eine wichtige Rolle: Gesten, Bewegungen, Haltungen und räumliche Beziehungen beeinflussen, wie Menschen miteinander kommunizieren und Entscheidungen treffen.

Ausgehend von Erkenntnissen der Embodiment-Forschung experimentieren die Objekte mit körperlichen, visuellen und haptischen Elementen. Durch diese Gestaltungsmittel entstehen neue Formen multimodaler Verhandlungssituationen, die mehrere Sinne einbeziehen und alternative Wege der Beteiligung eröffnen. Die entwickelten Objekte verstehen sich als Werkzeuge, die helfen können, kommunikative Hürden sichtbar zu machen und Verhandlungen produktiver zu gestalten.

WDC-Campus in Zusammenarbeit mit der Bauhaus-Universität Weimar.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

Mittwoch, 8. Juli, ab 14 Uhr
Designing Design Education

Prof. Dr. Annette Diefenthaler stellt die Reihe Designing Design Education der iF-Foundation vor, ein flexibles Rahmenwerk zur Neuausrichtung der Designausbildung. Es thematisiert die Balance zwischen analogen und digitalen Kompetenzen, Re-Politisierung des Designs, interdisziplinäre und interkulturelle Zusammenarbeit sowie den gesellschaftlichen Auftrag von Gestaltung. Vorgestellt werden Band 4, ergänzende Workshops, Vorträge und ein Panel.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

Mittwoch, 8. Juli, 14–20 Uhr
Stadt. Natur. Zukunft. – Öffentlicher Raum neu gedacht

In dieser Dialogwerkstatt geht es um lebendige öffentliche Räume, die Bedeutung von Stadtnatur für zukunftsfähige Städte, regenerative Freiräume zwischen Mensch und Natur, zukunftsfähigen Umgang mit Wasser und wie wir den öffentlichen Sozialraum transformativ gestalten können. In Dialogen, Postern und kleinen Workshops kann hier mehr erfahren werden. Mit Studierenden und Professorinnen der Hochschule Geisenheim (Prof. Dr. Constanze Petrow und Prof. Dr. Andreas Thon), Frankfurt University of Applied Sciences (Prof. Dr. Jan Dieterle und Prof. Dr. Yari Or) und Senckenberg (Dr. Julia Krohmer).

Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

Mittwoch, 15. Juli, 11–15 Uhr
MEERdemokratie. Social Design auf und mit dem Meer

Die Okeanos Foundation hat eine Methode entwickelt, um während eines Segeltörns kooperatives Miteinander und kollektive Teamarbeit zu vermitteln. Unsere Lebensqualität und die weitere Entwicklung der Demokratie entscheidet sich nicht zuletzt durch den Erhalt der Ökosysteme – grundlegend getragen durch den weltumspannenden Ozean. Wie wir vom Main aus das Meer und dessen Anforderung an uns im Blick behalten, vermitteln Design-Studierende der Hochschule Darmstadt, begleitet von greenD und unterstützt von der Okeanos Stiftung. Sie entwickeln und erproben neue nachhaltige, kooperative und selbstwirksame Formen des Zusammenlebens und werden diese im WDC-Campus erfahrbar machen.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

Mittwoch, 22. Juli, 11–20 Uhr
CorpseCraft Nr. 6–7 – Bauhaus Future Fiction

Dieser Workshop demonstriert die Design-Thinking-Methodik in drei Phasen. Unter Prof. Markus Weisbeck und Vera Kunz entwickeln Studierende in drei Phasen Design-Thinking-Prozesse von individuellen Ansätzen zu kollektiven Ergebnissen. Visuelle Experimente, Austausch und Teamarbeit führen zu Werken mit gemeinsamer Autorenschaft und zeigen Design als offenen Prozess der Zukunftsgestaltung.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

Mittwoch, 29. Juli, 11–20 Uhr
Im Zoo: Bewegungsräume für ein Gemeinschaftserlebnis

Seit 168 Jahren prägt der Zoo Frankfurt die Stadtlandschaft und ist eine Oase lebendiger Vielfalt. Das traditionsreiche Zentrum für Natur- und Artenschutz wird modernisiert. Den Auftakt bildet das neue Afrika-Areal, das zu einer Reise durch die Serengeti einlädt. Das geplante Savannen-Areal im Zoo Frankfurt umfasst ein Tierhaus und ein etwa 24.000 m² großes Außenareal. Unterschiedliche Arten werden dort, wo möglich, gemeinsam gehalten. Auf einer Wegstrecke von über 1.000 m führen die Pfade zu Flusspferden, Giraffen, Flamingos und weiteren Tieren.

Der Besucherbereich eines Zoos erfüllt viele Aufgaben. Bei Gestaltung und Ausstattung werden Aspekte wie intensives Tiererlebnis, Aufenthaltsqualität für Einzelpersonen und Gruppen, Barrierefreiheit, Klima, Bildung, Information und Möblierung berücksichtigt. Durch ein immersives Zoodesign werden die Lebensräume von Tieren und Besucherinnen optisch miteinander verbunden. Menschen bewegen sich auf klar begrenzten Wegen mitten durch die neuen Lebensräume, der Weg wird dabei zum zentralen architektonischen Element: Er steuert die Bewegung, schafft Blickbeziehungen und ermöglicht vielfältige Begegnungen zwischen Menschen und Tieren.

In Kooperation mit der Hochschule Mainz, Fachbereich Architektur, wurde dieses Thema als Aufgabenstellung umgesetzt.

Mehr Informationen und Anmeldung unter: WDC 2026

Credits:
1. Grafik: WDC-Campus, Foto: Kerstin Weiser; 2. Grafik: Florian Eschner; 3. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 4. Foto: Museum Angewandte Kunst; 6.; 7.; 8. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026.

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60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 44539
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