Der Mai
im Museum Angewandte Kunst

Neue Ausstellungen im Museum Angewandte Kunst
Neue Ausstellung im Ikonenmuseum
Aktuelle Ausstellungen im Museum Angewandte Kunst
Öffentliche Führungen
LOOMCYCLE
Veranstaltungen
WDC-Campus-Dialogwerkstätten
Workshop
Blick in die Sammlung digital

Neue Ausstellungen im Museum Angewandte Kunst
Positionen zur Freiheit. Gestaltung und ihre Grenzen

Positionen zur Freiheit. Gestaltung und ihre Grenzen
the thing Fellowship 2026
14. Mai – 28. Juni 2026
Eröffnung: Mittwoch, 13. Mai, 19 Uhr

Ist Gestaltung ein Werkzeug der Befreiung, der Unterdrückung oder beides zugleich? Die Ausstellung Positionen zur Freiheit. Gestaltung und ihre Grenzen widmet sich dieser Frage. Sie versteht ihren Titel als Methode und entfaltet das Thema als Spektrum in einer dreiteiligen Ausstellungsstruktur: eine Gruppenausstellung, hervorgegangen aus einem Open Call und einer Kooperation mit dem Museum, neue Arbeiten beauftragter Designer:innen (Fellows) sowie ein Reader mit theoretischen Beiträgen und Gesprächen. Zwischen Ästhetik und Norm schaffen Designer:innen konkrete Dinge, wie Werkzeuge, Mobilitätskonzepte oder Mode und legen damit fest, was möglich erscheint. Dabei entstehen nicht nur Lösungen, sondern oft auch Ausschlüsse und neue Formen von Normalität. Mit einer großen Bandbreite an Arbeiten und Formaten nähert sich Positionen zur Freiheit dem Begriff der Freiheit aus unterschiedlichen Perspektiven an. Zutage tritt ein vielschichtiges Konzept, das sich, wenn überhaupt, nur in seiner Vielfalt erfassen lässt. Die in der Ausstellung versammelten Projekte reichen von politischer und räumlicher Freiheit bis hin zu Fragen der Kunst- und Gedankenfreiheit. Sie machen Freiheit konkret, in Form von Barrieren, Darstellungen von Identität sowie in Auseinandersetzungen mit Gewalt und Überwachung.

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Design for Democracy. Was Gestaltung bewirken kann!

Design for Democracy
Was Gestaltung bewirken kann!
21. Mai – 28. Juni 2026
Eröffnung: Mittwoch, 20. Mai, 19 Uhr

Design for Democracy versteht sich als ein von Verantwortung geprägtes Gestalten zur Erleichterung, Erweiterung, Erhaltung und Intensivierung des Lebens. Ein Gestalten guter, partizipativer Lösungen für die drängenden Probleme unserer Zeit, die – als gute Probleme definiert – ebenso gute gestalterische Lösungen verlangen. Design wird als ein Veränderungsprozess verstanden, den der Mensch an seiner Umwelt vollzieht, als ein Werkzeug, das ein friedliches, vielfältiges und demokratisches Miteinander fördern kann. Die Ausstellung stellt aktuelle Gestaltungsbeispiele aus der Region Frankfurt RheinMain vor und verknüpft diese mit internationalen Projekten und Persönlichkeiten. Sie bietet neue Perspektiven auf das Verhältnis von Design und Demokratie, beleuchtet die Wirksamkeit von Gestaltung und lädt als interaktive Austauschplattform zu Informations-, Diskussions- und Erlebnisformaten für alle ein.

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Neue Ausstellung im Ikonenmuseum
Ikonen auf dem Weg. Schätze aus dem Bode-Museum Berlin

Ikonen auf dem Weg
Schätze aus dem Bode-Museum Berlin
13. Mai – 30. August 2026
Eröffnung: Dienstag, 12. Mai, 19 Uhr

Die erste Sonderausstellung im Ikonenmuseum seit seiner Neueinrichtung würdigt die fast 30-jährige Zusammenarbeit des Museums mit dem Bode-Museum Berlin (Skulpturensammlung und Museum für Byzantinische Kunst). Inmitten der Dauerausstellung präsentiert sie ausgesuchte Ikonen der postbyzantinischen Epoche aus der Sammlung des Bode-Museums, die seit 1999 als Dauerleihgaben im Ikonenmuseum, Frankfurt am Main waren. Dabei treten die sehr fein gearbeiteten, vorwiegend kleinformatigen Ikonen der Muttergottes, von Leben und Passion Jesu Christi und ausgewählter Heiliger, die der Verehrung im Privaten dienten, in einen Dialog mit den oft aus kirchlichen Kontexten stammenden, dauerhaft ausgestellten Ikonen im Ausstellungsraum.

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Aktuelle Ausstellungen im Museum Angewandte Kunst
Wolle. Seide. Widerstand.

Wolle. Seide. Widerstand.
7. Februar – 14. Juni 2026
Die Ausstellung präsentiert internationale Teppiche zeitgenössischer Künstler:innen, die sich mit Themen des politischen Widerstands, individueller und kollektiver Resilienz sowie Resistenz befassen. Ihr Widerstand richtet sich gegen als illegitim empfundene Herrschaftsordnungen und Machtausübungen, gegen Traditionalismus, Diskriminierung, Rassismus, Traumata oder Umweltzerstörung. Die Teppiche der Künstler:innen fungieren somit als plakative Medien für gesellschaftspolitische Kommentare.

WDC-Hub
24. Januar – 30. November 2026
Der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst ist die zentrale Anlaufstelle der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Der von studio formagora gestaltete Hub informiert über das Jahresprogramm, bietet Raum für Austausch, Workshops und Begegnungen und begleitet die zahlreichen Projekte durch das Jahr.

Zur Ausstellungsübersicht

Öffentliche Führungen
Öffentliche Führungen

Sonntag, 3. Mai, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 3. Mai, 15 Uhr
Öffentliche Führung in russischer Sprache im Ikonenmuseum
Gottesmutter-Darstellungen im Ikonenmuseum
Mit Tatiana Khaustova.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 6. Mai, 18 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 10. Mai, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 13. Mai, 18–19.30 Uhr
Haptischer Rundgang für Blinde Menschen, Menschen mit Sehbehinderung und Sehende
Wolle. Seide. Widerstand.
Der haptische Rundgang lädt dazu ein, die Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. gemeinsam und über das rein Visuelle hinaus zu erkunden. Wie lassen sich Struktur, Materialität, Dimension und räumliche Wirkung dieser Werke erfassen? Welche Rolle spielen Haptik, Vorstellungskraft und Sprache beim gemeinsamen Erleben? Und was bedeutet Zugänglichkeit in einer Ausstellung, in der sich Kunstwerke zwischen Fläche, Skulptur und Rauminstallation bewegen? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, wie sich eine „Ästhetik textilen Widerstands“ sinnlich erschließen lässt – durch bewusstes Wahrnehmen, sich einlassen und im Dialog.
Mit Lilian Korner, Blinde:r Kunstwissenschaftler:in und Inklusionsaktivistin:in und der Kunstvermittlerin Linda Gottwald.
Infos und Voranmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 13. Mai, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
WDC-Hub und Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 17. Mai, 14 Uhr
Öffentliche Führung
WDC-Hub und Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 17. Mai, 15 Uhr
Öffentliche Themenführung
Wolle. Seide. Widerstand.
Führung zum Thema Wolle, Werte, Widerstände: zeitgenössische Teppiche zwischen Kunstmarkt und Weltpolitik mit dem Kunsthistoriker Francesco Colli.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sontag, 17. Mai, 15 Uhr
Öffentliche Führung in russischer Sprache im Ikonenmuseum
Ikonen auf dem Weg. Schätze aus dem Bode-Museum Berlin
Mit Tatiana Khaustova.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 20. Mai, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sontag, 24. Mai, 15 Uhr
Öffentliche Führung im Ikonenmuseum
Ikonen auf dem Weg. Schätze aus dem Bode-Museum Berlin
Mit der Kunstvermittlerin Hana Spijkers.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 27. Mai, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 31. Mai, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Wolle. Seide. Widerstand.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Führungsangebot im Museum Angewandte Kunst

LOOMCYCLE
LOOMCYCLE

Ein mobiler Webstuhl zum gemeinschaftlichen Weben als symbolischer Akt der Teilhabe und Beteiligung

Das LOOMCYCLE (benannt nach dem englischen Wort „loom“ für Webstuhl) fährt seit Februar durch Frankfurter Stadtteile und macht an Orten und bei Veranstaltungen Halt, an denen Menschen zusammenkommen und neue Verbindungen entstehen. In Stadtteilzentren, auf Marktplätzen und Nachbarschaftsfesten lädt das Museum Angewandte Kunst gemeinsam mit lokalen Akteur:innen und Partnerinstitutionen zum mitwirken ein – zum weben, zum ins Gespräch kommen und dazu, Gestaltung als gemeinschaftlichen, demokratischen Prozess zu erleben. Am mobilen Webstuhl entsteht nicht nur ein textiles Werk, sondern ein Raum für Begegnung, Austausch und gemeinsames Kreativsein.

Nun neigt sich das Projekt langsam seinem Ende zu und Interessierte haben nur noch ein paar mal die Möglichkeit, an dem Gewebe mitzuweben, bevor der Teppich am 17. Mai abgenommen und feierlich präsentiert wird.

Termine und Standorte des LOOMCYCLE im Mai

Samstag, 2. Mai, 15–18 Uhr: Lebenshilfe Gut Hausen
Im Rahmen des Protesttags zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung unter dem Motto „Menschenrechte sind nicht verhandelbar“.
Adresse: Friedrich-Wilhelm-von-Steuben-Straße 2

Sonntag, 3. Mai, 11.30–14.30 Uhr: Museum Angewandte Kunst

Freitag, 8. Mai, 16–19 Uhr: Gustavsburgstraße, Gallus
Im Rahmen des Gallus aktiv Festes.

Das LOOMCYCLE ist ein Projekt des Berliner Kollektivs raumlaborberlin und Teil des Vermittlungsprogramms zur Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. sowie des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 im Museum Angewandte Kunst.

Mehr Informationen zum LOOMCYCLE

LOOMCYCLE Community Picknick

LOOMCYCLE-Abschluss mit einem gemeinsamen Community Picknick rund um den gewebten Teppich
Sonntag, 17. Mai, ab 14 Uhr

Im Rahmen des International Museumstags und zur Feier des LOOMCYCLE-Abschlusses lädt das Museum Angewandte Kunst herzlich zu einem Community-Picknick im angrenzenden Metzlerpark ein.

In den vergangenen Monaten hat das LOOMCYCLE, der mobile Webstuhl von raumlaborberlin, in verschiedenen Frankfurter Stadtteilen Halt gemacht. An den einzelnen Orten ist aus vielen Händen und Begegnungen ein einzigartiger Teppich entstanden. Das Gewebe wird nun am 17. Mai in einer gemeinsamen Präsentation mit allen Mitwebenden und dem Initiator und Künstler Francesco Apuzzo (raumlaborberlin) abgenommen. Bis 15 Uhr gibt es die letzte Gelegenheit, selbst Teil des Projekts zu werden und am Teppich mitzuwirken. Anschließend wird das Gewebe feierlich ausgerollt und präsentiert.

Der Teppich und eine essbare Installation von Melina Matzanke schaffen einen Ort der Begegnung, Austausch und gemeinsames Verweilen. Interessierte können gerne eigene Speisen, Decken und Freund:innen mitbringen und Teil dieses feierlichen Abschlusses werden.

Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Veranstaltungen
Veranstaltungen im Rahmen von WDC 2026

Diskussionsveranstaltung
Wie gestalten Medien neue Räume für Debatten und Teilhabe?
Montag, 4. Mai, 18.30–21.30 Uhr

Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und Verantwortung für die Demokratie: Wie gestalten Medien neue Räume für Debatten und Teilhabe?

Im Rahmen der Woche der Meinungsfreiheit 2026 laden die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 in Kooperation mit dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, dem Hessischen Rundfunk, der F.A.Z. und der Stiftung Polytechnische Gesellschaft herzlich zu einer Diskussionsveranstaltung am 4. Mai 2026 in den WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst ein.

Unter dem Leitmotiv von WDC 2026 Design for Democracy. Atmospheres for a better life soll gemeinsam mit Vertreter:innen aus Medien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft darüber diskutiert werden, wie Medien neue Räume für Debatten, Teilhabe und demokratische Orientierung gestalten können. Denn Medien prägen nicht nur, wie wir Informationen aufnehmen, sondern auch, wie wir Wirklichkeit wahrnehmen, Wissen bilden und öffentliche Debatten führen. Gerade in Zeiten von Polarisierung, Desinformation und wachsendem Druck auf demokratische Werte stellt sich die Frage, welche Verantwortung Medien für Meinungsfreiheit, Meinungsvielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt tragen.

Programm

18.30 Uhr: Empfang

19 Uhr: Begrüßung durch Carolina Romahn, Geschäftsführerin der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und Martina Stemann, Geschäftsführerin der Stiftung Freedom of Expression (Börsenverein des Deutschen Buchhandels)

19.10 Uhr: Paneldiskussion mit
  • Prof. Dr. Frank Dievernich, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft
  • Carsten Knop, F.A.Z Herausgeber
  • Eberhard Nembach, medienübergreifender Chefredakteur des hr
  • Prof. Dr. Birgit Stark, Kommunikationswissenschaftlerin Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Institut für Publizistik

Moderation: Rebecca Caroline Schmidt, Geschäftsführerin des Forschungszentrums Normative Ordnungen der Goethe Universität und des Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt

20.10 Uhr: Fragen aus dem Publikum

20.30 Uhr: Get together bei Getränken und Brezeln

Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Mehr Informationen unter WDC 2026

Prof. Dr. Christopher Daase

Vortrag von Prof. Dr. Christopher Daase
„Wir weben, wir weben!“ Wie Weben zum Inbegriff des politischen Widerstands wurde
Mittwoch, 6. Mai, 19 Uhr

„Wir weben, wir weben!“ – was als monotone Arbeit beginnt, wird zum Akt des Widerstands. Doch wie kann eine scheinbar stille, alltägliche Tätigkeit politisch werden? Und warum zieht sich das Bild des Webens von den schlesischen Webern des 19. Jahrhunderts bis in heutige Protestformen? Der Vortrag findet im Zusammenhang mit der Ausstellung Wolle. Seide. Widerstand. statt und nimmt Sie mit auf eine ebenso überraschende wie eindringliche Spurensuche: von literarischen Zeugnissen über historische Aufstände bis hin zu moderner Kunst und zeitgenössischer Teppichkunst. Er zeigt, wie aus Fäden Forderungen werden – und aus Arbeit Widerstand. Ein Abend über Macht, Ohnmacht – und die leise Kraft kollektiven Handelns.

Prof. Dr. Christopher Daase ist Professor für Inter­nationale Bezieh­ungen an der Goethe-Universität Fran­kfurt und stell­vertretendes geschäfts­führendes Vorstands­mitglied des Peace Research Institute Frankfurt (PRIF), wo er den Programm­bereich Inter­nationale Sicher­heit leitet. Er ist Mit­begründer der Arms Control Negotiation Academy (ACONA) und Mit­glied des Exekutiv­ausschusses des EU Non-Proliferation and Dis­armament Consortium. Seit 2022 ist er zudem Mitglied des Beirats für Bildung und Öffentlichkeits­arbeit der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW). Seine Forschungs- und Lehrschwer­punkte sind Sicher­heitspolitik (insbesondere Kriege und Bürger­kriege, Terrorismus und Radikali­sierung, Nicht­verbreitung und Rüstungs­kontrolle), inter­nationale Institu­tionen und Widerstandsforschung.

5 EUR, ohne Voranmeldung.

Aperitivo: Spanish Design in Conversation

Zwei Dialog- und Vernetzungsveranstaltungen von WDC 2026
Aperitivo: Spanish Design in Conversation
Donnerstag, 7. Mai und Freitag, 8. Mai, jeweils 15.30–18 Uhr

Aperitivo: Spanish Design in Conversation ist ein internationales Projekt, das vom spanischen Ministerium für Kultur gefördert und in Zusammenarbeit mit der Design Foundation of the Region of Valencia sowie der Spanish Design Association Network (READ) realisiert wird. Es findet im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 statt. Kuratiert von Jorge Penadés versteht das Projekt Design nicht als finales Ergebnis, sondern als Katalysator für Austausch. Inspiriert vom spanischen Kulturbegriff des „Aperitivo“ entsteht ein Raum, in dem Ideen, Prozesse und Perspektiven geteilt werden, noch bevor sie abgeschlossen sind.

Das Projekt verbindet eine ortsspezifische Installation mit einer Reihe von Workshops und dialogischen Formaten zwischen spanischen Designer:innen und den lokalen Kreativschaffenden. Der Ansatz löst sich bewusst von klassischen Präsentationsformaten und legt den Fokus auf Dialog, Materialität und prozessorientiertes Denken. Mit diesem Ansatz zielt Aperitivo darauf ab, nachhaltige Verbindungen zwischen Designer:innen, Institutionen und Publikum zu schaffen, die Internationalisierung des spanischen Designs zu fördern und seine Präsenz im europäischen Kreativkontext zu stärken.

Jede Sitzung umfasst zwei moderierte Dialoge zwischen führenden spanischen Designer:innen:

Tag 1: Donnerstag, 7. Mai, 15.30–17.30 Uhr
Inma Bermúdez und Tomás Alonso
El Último Grito und Miguel Leiro
Bitte hier anmelden.

Tag 2: Freitag, 8. Mai, 15.30–17.30 Uhr
Attua Aparicio und Lucas Muñoz
Idoia Cuesta und Sara Regal
Bitte hier anmelden.

Beide Veranstaltungen sind kostenfrei und finden auf Englisch statt. Die Dialoge werden von Jorge Penadés, Kurator der Initiative und Designer der Installation, moderiert. Im Anschluss an die Dialoge findet um 17.30 Uhr ein Empfang mit Wein im WDC-Hub statt.

Mehr Informationen unter WDC 2026

WDC-Yoga

WDC-Yoga
WDC-Hub
Donnerstag, 21. Mai und 28. Mai jeweils von 16.30–17.30 Uhr

Jeden Donnerstag (außer an Feiertagen) um 16.30 Uhr lädt das WDC-Team zu einer gemeinsamen Yogastunde in den WDC-Hub ein. Die Session richtet sich an alle Level – egal ob man schon Erfahrung hat oder Yoga einfach mal ausprobieren möchtet. Zwei ausgebildete Yogalehrerinnen aus dem WDC-Team leiten den Kurs im Wechsel.

Bitte eine eigene Matte und bequeme Kleidung mitbringen.
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Mehr Informationen zum Angebot im "WDC-Hub"

Ikonenabend im Ikonenmuseum

Ikonenabend im Ikonenmuseum
Standing ovations: Versammlung zu Ehren der Gottesmutter
Mittwoch, 20. Mai, 18–19 Uhr

Unter dem Motto Standing ovations: Versammlung zu Ehren der Gottesmutter lädt das Ikonenmuseum zu einem Abend ein, der Tradition neu erlebbar macht. Im Mittelpunkt steht eine Gottesmutterikone, die seit Jahrhunderten im Rampenlicht der Verehrung steht und bis heute umjubelt wird. Ihre zeitlose Ausstrahlung und Symbolkraft berühren Menschen bis heute. Gemeinsam entdecken die Besuchenden die Geschichten hinter der Ikone, die Teil der neuen Sonderausstellung Ikonen auf dem Weg. Schätze aus dem Bode-Museum Berlin ist.

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Ikonenmuseum

Social Mapping

Kreative Mitmach-Aktion
Social Mapping
Sonntag, 31. Mai, 10–18 Uhr

Seid mit dabei und gestaltet mit uns ein gemeinschaftliches Kunstwerk: Anlässlich der Ausstellung Kollektive Osmose von Oscar Murillo im MINSK Kunsthaus in Potsdam wird zu einer ersten Zeichensession in den WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst eingeladen, auf die viele weitere im ganzen Land folgen werden.

Diese Sessions sind Teil eines laufenden Projekts mit dem Titel Social Mapping, einer Hommage an den Gemeinschaftsgeist, der durch das Zeichnen und Markieren zum Ausdruck kommt. Wir laden Euch und Eure Lieben ein, mit Stiften, Bleistiften, Buntstiften und Kugelschreibern auf leere Leinwänden zu zeichnen und zu kritzeln. Am Ende der Session werden die Leinwände eingesammelt und nach Potsdam geschickt, wo sie zusammen mit anderen Leinwänden aus aller Welt in der Ausstellung zu sehen sein werden.

Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist kostenlos und Teilnehmende jeden Alters sind willkommen. Alle Leinwände und Malutensilien werden zur Verfügung gestellt.

WDC-Campus-Dialogwerkstätten
Veranstaltungen im Rahmen von WDC 2026

WDC-Campus-Dialogwerkstatt
TUQTULI
Mittwoch, 6. Mai, 11–19 Uhr

TUQTULI ist ein dialogisches Kommunikations-Prinzip, bei dem in Echtzeit Zeichen aneinander­gereiht werden wie Worte. Es ist praktisch, wenn eine gemeinsame Sprache, eine Dolmetscherin und Übersetzungs-Apps fehlen – etwa auf Reisen, mit Geflüchteten, im Zusammenhang mit humanitärer Hilfe. TUQTULI kann in ausgestalteter, vektorisierter Form auch für längerlebige Botschaften eingesetzt werden – etwa im öffentlichen Raum, in Büchern oder, wie bei TUQTULIs jüngster interdisziplinärer, internationaler Kooperation, dem Ibuprojekt, auf Beipackzetteln.

TUQTULI lädt so viele unterschiedliche Menschen wie möglich ein, diese neue Art der weltweiten Kommunikation mitzugestalten. Im Geist der Demokratie trägt es so zu ihrer Stärkung bei – aus­gezeich­net passend zum Mot­to Design for Democracy von Frankfurt als World Design Capital 2026. TUQTULI verbindet die Popkultur unserer Zeit mit dem visuellen Erbe von Gesellschaften und der Kreativität einzelner Menschen. Es trägt dazu bei, Gräben zu überbrücken und interkulturelle Verständigung zu fördern. Und es macht großen Spaß!

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt, die Teilnahme ist kostenfrei.
Ausführliches Programm und mehr Informationen unter: WDC 2026

WDC-Campus-Dialogwerkstatt
One game after the other
Mittwoch, 13 Mai, 15–20 Uhr

Demokratisches Gaming? Wer sind die Bösen, wer sind die Guten? Was für eine Branche ist das? Und gemeinsam spielen.

Gemeinsam kooperativ gamen. Human Nagafi und Florian Jöckel diskutieren mit Studierenden, wie demokratisch Gaming sein kann. Beim gemeinsamen Spielen geht es um Rollenbilder, Feindbilder, wirtschaftliche Macht, die hessische Games-Szene, den Einfluss von KI und personalisierten Inhalten sowie um die Frage, ob Games kollektive Erfahrungen bieten oder Individualisierung verstärken.

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.
Anmeldung und mehr Informationen unter: WDC 2026

Mehr Informationen zu den WDC-Campus-Dialogwerkstätten

Workshop
Cartoon-Chaos

SaTourday-Workshop
Es rappelt im Karton!
Samstag, 30. Mai, 11–13 Uhr und 14–16 Uhr

Im Museum steht alles still! Im Workshop aber werden die Ausstellungsobjekte in Bewegung gebracht. Inspiriert von einem themengeleiteten Streifzug durch eine aktuelle Ausstellung animieren und schneiden die Teilnehmenden ihre eigenen Zeichnungen mit unterschiedlichen Techniken zu einem fertigen Trickfilm. Dabei wird eine einfach zu bedienende Animations-App verwendet.

Kostenfreier Workshop für Familien mit Kindern ab 7 Jahren. Um Anmeldung wird gebeten unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522.

Mehr Informationen zum Workshopangebot im Museum Angewandte Kunst

Blick in die Sammlung digital
Blick in die Sammlung digital

Objekt des Monats
Katsukawa Shunchō, Päonienschau, um 1785

Im Monat Mai entfaltet die Pfingstrose, auch Päonie genannt, ihre volle Pracht und verzaubert mit ihren üppigen Blüten in leuchtenden Farben die Gärten. Ihren Namen verdankt sie aufgrund ihrer Blütezeit dem christlichen Pfingstfest. Als „Rose ohne Dornen“ wird sie im Christentum außerdem mit der Jungfrau Maria, mütterlicher Liebe und Geborgenheit assoziiert. In Japan hingegen symbolisiert die Pfingstrose Wohlstand, Ehre und weibliche Schönheit. Im Farbholzschnitt Päonienschau aus der Edo-Zeit (1603–1868) werden Pfingstrosen als gestalterisches Mittel genutzt, um die Anmut, Eleganz und gesellschaftliche Stellung der dargestellten Frauen zu betonen.

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Credits:
1. Grafik: the thing Fellowship 2026; 2. Grafik: Bureau Sandra Doeller; 3. Grafik: Jasmin Kress; 4. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 5. Foto: Museum Angewandte Kunst; 6. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 7. Foto: Museum Angewandte Kunst; 8. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026; 9. Foto: Stefan Boness/IPON; 10. Grafik: Rubio & del Amo; 11. Foto: Museum Angewandte Kunst; 12. Ikone: Über Dich freuet sich die ganze Schöpfung, Linker Flügel aus einem Marientriptychon, Russland, um 1600, Foto: Wolfgang Günzel © Ikonenmuseum Frankfurt; 13. Foto: Filmstill aus dem Video Know Frames von Karim Finotti; 14. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026; 15. Foto: Anja Jahn © Museum Angewandte Kunst; 16. Katsukawa Shunchō: Päonienschau, um 1785, Japan, nishiki-e mit karazuri, ōban 36,5 × 25 cm, Foto: Uwe Dettmar © Museum Angewandte Kunst

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Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 44539
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de
 
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Mi 10-20 Uhr

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