Der Oktober
im Museum Angewandte Kunst

Aktuelle Ausstellungen
Öffentliche Führungen
Veranstaltungen
Workshops
Yoga

Aktuelle Ausstellungen
Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher. Jubiläumsausstellung im Museum Angewandte Kunst

Im Modus der Serie
Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design

Nur noch bis 18. Oktober 2026
Was genau macht eine Serie zur Serie? Welche Bedeutung hat Serialität für die Gestaltung unserer Alltagswelten und an welchen Stellen erlaubt die Serie individuelle Anpassungen? Die Ausstellung bietet einen geschichtlichen Abriss zur Serialität, deren Potentiale sich im Maßstab der Stadt, des baulichen Objekts und der Baukomponenten entfalten konnten. Während 20 Fallstudien von Studierenden der RWTH Aachen University zu herausragenden Beispielen im Bauen anhand von Bildern, Plänen und Modellen dem Publikum zugänglich gemacht werden, zeigen sechs Studien von Studierenden der HfG Offenbach die Auseinandersetzung mit dem Thema im Bereich des Produkt-, Kommunikations- und Interieurdesigns.

亞 歐堂 meet asian art: Der Erwachte
Bis 25. Oktober 2026
Die Kabinett-Ausstellung präsentiert Bildwerke aus China, Thailand, Tibet und Korea, die anderthalb Jahrtausende buddhistischer Kunst in Asien repräsentieren. Es werden überwiegend Steinskulpturen und Bronzeplastiken gezeigt. Neben bis zu lebensgroßen Bildnissen oder Fragmenten werden auch bescheidene Zeugnisse der visuellen Kultur des Buddhismus vorgestellt, wie zum Beispiel Altäre im Miniaturformat aus dem China der Sui- (589–618 n.Chr.) und Tang-Zeit (618–907) sowie kleine, manchmal nur luftgetrocknete Votivtafeln aus Ton, die bis heute an sakralen Orten abgelegt werden.

Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher
Jubiläumsausstellung im Museum Angewandte Kunst

Bis 1. November 2026
Anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens präsentiert die Stiftung Buchkunst im Museum Angewandte Kunst die Ausstellung Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher. Die Ausstellung versammelt rund 90 ausgewählte prämierte Bücher aus sechs Jahrzehnten und eröffnet einen besonderen Blick in das Archiv der Stiftung. Die gezeigten Werke machen sichtbar, wie eng Buchgestaltung mit den gestalterischen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ihrer Entstehungszeit verbunden ist.

On Display
Wie Grafikdesign uns gestaltet

Bis 8. November 2026
Die Ausstellung untersucht die gesellschaftliche Dimension von Grafikdesign und fragt nach seiner Wirkmacht in Zeiten politischer, technologischer und sozialer Umbrüche. Drei raumbezogene Arbeiten von Robin Coenen und Danielle Rosales, Sophia Becker und Aline Bavier sowie Anja Kaiser und Rebecca Stephany beleuchten Grafikdesign als Sprache des Alltags, als Instrument der Wissensproduktion, als System aus Werkzeugen und Methoden, die selbst gestalten – und als offenes, widersprüchliches Feld, das sein Potenzial in Vielstimmigkeit und der Bereitschaft entfaltet, Gegebenheiten zu hinterfragen. Die Ausstellung macht sichtbar, wie Grafikdesign unsere Wirklichkeit formt – und lädt dazu ein, aufgeworfene Fragen weiterzudenken und die gesellschaftliche Verantwortung der Disziplin neu zu verhandeln.

WDC-Hub
Bis 1. November 2026
Der WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst ist die zentrale Anlaufstelle der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. Der von studio formagora gestaltete Hub informiert über das Jahresprogramm, bietet Raum für Austausch, Workshops und Begegnungen und begleitet die zahlreichen Projekte durch das Jahr.

Adler, Orden, Wahlurne
Redesigning Democratic Representation

Bis 21. Februar 2027
Eine Wahlurne, ein Wappentier, ein Verdienstorden: Drei Objekte, die im Alltag unserer Demokratie eine erstaunlich große Rolle spielen – und über die dennoch selten nachgedacht wird. Genau hier setzt die Ausstellung Adler, Orden, Wahlurne an. Sie lädt dazu ein, vertraute Zeichen des demokratischen Gemeinwesens neu zu betrachten und zu fragen, ob sie noch zu dem passen, was wir heute unter Demokratie verstehen. Zu sehen sind Arbeiten und Positionen internationaler Gestalter:innen, darunter Rozbeh Asmani, Maciej Chmara & Anna Rosinke, Esra Gülmen, Jianping He, Nadine Kolodziey und Ingo Offermanns. Die Ausstellung möchte zeigen, dass Demokratie nicht nur verwaltet, sondern auch gestaltet wird – und lädt dazu ein, sich diesen Gestaltungsprozess gemeinsam anzueignen.

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Öffentliche Führungen
Öffentliche Führungen

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr
Öffentliche Führung
On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
Mit dem Volontär und kuratorischen Assistenten Leon Lukas Plum.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 4. Oktober, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 7. Oktober, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Adler, Orden, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr
Öffentliche Führung
On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
Mit dem Volontär und kuratorischen Assistenten Leon Lukas Plum.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 14. Oktober, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 14. Oktober, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
Mit dem Volontär und kuratorischen Assistenten Leon Lukas Plum.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 14. Oktober, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher. Jubiläumsausstellung im Museum Angewandte Kunst
Birte Kreft, Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst, und Oliver Elser, Kurator am Deutschen Architekturmuseum, führen durch die Ausstellung und bieten Einblicke in die Entstehung der Ausstellung und den Auswahlprozess der gezeigten Bücher.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 18. Oktober, 15 Uhr
Öffentliche Führung
Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 21. Oktober, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
Adler, Orden, Wahlurne. Redesigning Democratic Representation
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr
Öffentliche Führung
On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Sonntag, 25. Oktober, 15 Uhr
Öffentliche Führung im Ikonenmuseum
Icons for Beginners. Was Sie schon immer über Ikonen und ihre Entstehung wissen wollten
Mit der Kunstvermittlerin Hana Spijkers.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mittwoch, 28. Oktober, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung
On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Führungsangebot im Museum Angewandte Kunst

Veranstaltungen
Vocal Art – Am Anfang war das Wort

Eröffnungskonzert
Vocal Art – Am Anfang war das Wort
Mittwoch, 7. Oktober, 19–21 Uhr

Die Eröffnung von VOCAL ART Frankfurt RheinMain 2026 im WDC-Hub des Museum Angewandte Kunst steht unter dem Titel Am Anfang war das Wort und widmet sich dem Themenkreis Demokratie am Beispiel Tschechiens, dem Ehrengastland der Frankfurter Buchmesse 2026.

Das Programm verbindet Musik und Sprache als Ausdruck kultureller Identität und gesellschaftlicher Entwicklung. Im Mittelpunkt stehen Werke tschechischer Komponisten: Leoš Janáčeks Tagebuch eines Verschollenen für Tenor, Frauenstimmen und Klavier sowie Bohuslav Martinůs Petrklíč – Duette auf Texte mährischer Volkspoesie für Sopran, Alt, Violine und Klavier. Ergänzt wird das Programm durch eine Hommage an Václav Havel und seinen zentralen Gedanken des Lebens in Wahrheit anlässlich seines 90. Geburtstags.

Das Eröffnungskonzert setzt damit einen programmatischen Auftakt für VOCAL ART Frankfurt RheinMain 2026: Musik wird als universelle Sprache erfahrbar, die historische Erfahrungen reflektiert, kulturelle Brücken schafft und demokratische Werte lebendig vermittelt.

Mehr Informationen unter "WDC 2026"

Leseraum feat. X3: Claiming spaces. Permission (not) needed.

Leseraum feat. X3: Claiming spaces. Permission (not) needed.
Stories and Hopes of the Arrivals to Rhine-Main Archipelago
Samstag, 10. Oktober 2026, 10–18 Uhr

Das X3 PopUpLab schafft einen temporären Raum für PostOst-Perspektiven, Austausch und kollektives Lernen. Leseraum, Storytelling Lab und Fishbowl-Talk verbinden dekoloniales Wissen, persönliche Erfahrungen und Fragen zu Teilhabe, Social Design und Zusammenleben.

Das eintägige X3 PopUpLab besteht aus vier Teilen:

10 Uhr: Öffnung Leseraum
Der Leseraum öffnet als kuratierte temporäre Bibliothek mit Publikationen aus und über PostOst, zu dekolonialen Theorien, Praktiken und Aktivismus. Ein Raum zum Lesen, Stöbern und Austausch, der unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und
Wissensbestände zusammenbringt.

12–14Uhr: Aktivierung Leseraum: Stimmen aus dem Arsch der Welt
Gemeinsam werden Erfahrungen mit Behörden und öffentlichen Institutionen gesammelt, Barrieren sichtbar gemacht und über (Un-)Sichtbarkeiten, Diskriminierungen, Teilhabe und Räume im Rhein-Main-Gebiet aus PostOst-Perspektiven gesprochen. Im Storytelling Lab entstehen gewaltfreie Erzählräume über alltägliche Begegnungen mit Institutionen als Ausgangspunkt für Austausch und kollektives Lernen.

14–15 Uhr: Leseraumbuchgestöber
Zeit zum Prozessieren, Stöbern und Innehalten. Die kuratierte Bibliothek lädt dazu ein, Publikationen zu entdecken, Gelesenes nachwirken zu lassen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

15–16.15 Uhr: X3 LIVE TALK: Spaces, Social Design and a Better Life
Ein offenes, partizipatives Gespräch über demokratische Teilhabe, Social Design und die Sichtbarkeit von PostOst-Perspektiven in kulturpolitischen Diskursen im Rhein-Main-Gebiet. Gemeinsam mit Dr. Alina Jašina-Schäfer (Kulturanthropologin) und Barbara Lersch (World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026) sowie einer dritten Person aus dem Publikum wird im Fishbowl-Format diskutiert, wie Räume gestaltet werden, wer sie prägt und wie solidarische Formen des Zusammenlebens entstehen können.
Moderiert von Ani Menua und Julia Boxler.

17–18 Uhr: Leseraumbuchgestöber
Zum Schluss gibt es noch einmal die Gelegenheit, weiterzustöbern, Gespräche zu vertiefen, neue Publikationen zu entdecken und den Tag gemeinsam ausklingen zu lassen.

Das X3 Kollektiv & die X3 PostOst Agency gUG schaffen Räume für einen kritischen postmigrantischen Diskurs durch Podcasts, Vorträge, Residenzen, Kulturberatung.

Mehr Informationen unter "WDC 2026"

After Solidarity: Partizipative Performance

After Solidarity: Partizipative Performance
Stories and Hopes of the Arrivals to Rhine-Main Archipelago
Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr

After Solidarity ist ein interaktiver Erfahrungsraum für Erwachsene, der dazu einlädt, Solidarität neu zu denken – und Vorstellungskraft als politische Handlungskraft zu begreifen. Die Künstlerin und Choreografin Grace Euna Kim entwickelt gemeinsam mit de_colonialanguage eine partizipative Performance, die vom Publikum mitgestaltet wird. Die immersive Inszenierung geht in ein gemeinsames Gespräch über und schafft Raum für Austausch, Reflexion und unterschiedliche Perspektiven.

Vor dem Hintergrund eines zunehmend migrationsfeindlichen Klimas in Deutschland und Europa fragt das Projekt, wie sich Ideologien von Ausgrenzung und Gewalt in unser Denken und Handeln einschreiben – und wie sie sich gemeinsam verändern lassen.

Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:

- Wie können wir uns eine Welt jenseits von Gewalt vorstellen, obwohl wir Teil der Systeme sind, die sie hervorbringen?
- Wie kann Solidarität gelebt werden, ohne neue Ausschlüsse zu schaffen?
- Wie lässt sich Widerstand stärken, ohne neue Formen von Unterdrückung zu reproduzieren?

Sprachen: Körpersprache, Englisch, Deutsch und viele andere.

Anmeldung und mehr Informationen unter "WDC 2026"

wīlāri – Fachwerk-Weiler 2.0 – Das wiederentdeckte Erbe

Interaktive Podiumsdiskussion mit begleitender Ausstellung im WDC-Hub
wīlāri – Fachwerk-Weiler 2.0 – Das wiederentdeckte Erbe
Mittwoch, 14. Oktober, 18–20 Uhr

Mit wīlāri – Fachwerkweiler 2.0 – Das wiederentdeckte Erbe stellen die Architektinnen und Projektinitiatorinnen Anja Schäfer und Cornelia Thielen eine ungewöhnliche Vision zur Diskussion: Eingelagerte, demontierte Fachwerkhäuser werden wieder aufgebaut und zu einem neuen, gemeinschaftlichen Ort für Wohnen und Arbeiten verbunden. Traditionelle Baukunst trifft auf innovative Technik, neue Wohnformen und einen demokratischen Entwicklungsprozess.

Doch wie viel Vergangenheit braucht Zukunft? Was bedeutet es, historische Bausubstanz weiterzubauen statt sie lediglich zu konservieren? Und kann gemeinschaftlich entwickelte Architektur tatsächlich neue Antworten auf Wohnraummangel, Ressourcenknappheit und gesellschaftlichen Wandel geben?

Darüber diskutieren ein Moderator mit den beiden Architektinnen und Projektinitiatorinnen von wīlāri, sowie mit einem Philosophen, einem Denkmalschützer und einem Zimmermannsmeister. Grundlage der interaktiven Podiumsdiskussion ist das philosophische wīlāri -Manifest mit seinen 10 Thesen. Es formuliert Positionen und Fragen zu Baukultur, Nachhaltigkeit, Handwerk, Denkmalpflege, Gemeinschaft und dem Verhältnis von Erbe und Zukunft.

Das Publikum ist ausdrücklich Teil der Diskussion: Die Thesen des Manifestes werden nicht nur vorgestellt, sondern gemeinsam hinterfragt, weitergedacht und auf ihre Zukunftstauglichkeit geprüft. wīlāri fragt nicht nur, wie wir bauen wollen. Sondern auch, was wir aus dem bauen können, was bereits da ist.

Begleitend zur interaktiven Podiumsdiskussion am 14. Oktober im WDC-Hub lädt wīlāri dazu ein, das Projekt und seine Ideen auch im eigenen Tempo zu entdecken. Besucher:innen können die Ideen hinter wīlāri kennenlernen, mit den Initiatorinnen ins Gespräch kommen und ihre eigenen Perspektiven einbringen. Die Pop-Up-Ausstellung ist damit zugleich Vorgeschmack, Vertiefung und Einladung zur Diskussion rund um die Podiumsdiskussion am 14. Oktober.

Mehr Informationen unter "WDC 2026"

Bundespreis Ecodesign

Vernissage
Bundespreis Ecodesign
Freitag, 16. Oktober, 16.30–18 Uhr

Die Roadshow des Bundespreises Ecodesign präsentiert eine Auswahl nachhaltiger Gestaltungsansätze, die nach einer Vorbewertung durch über 50 Umweltexpert:innen des Umweltbundesamts und einen 34-köpfigen Beirat schließlich von einer interdisziplinären Jury ausgezeichnet wurden. Von Materialien und Produkten über digitale Dienstleistungen bis hin zu neuartigen Systemlösungen: Die Ausstellung zeigt prämierte und nominierte Projekte, die eindrucksvoll demonstrieren, wie Gestaltung zu Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft, digitaler Transformation und gesellschaftlicher Innovation beitragen kann.

Der Bundespreis Ecodesign wird seit 2012 jährlich durch das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt in Kooperation mit dem Internationalen Design Zentrum Berlin ausgelobt.

Die Pop-Up-Ausstellung im WDC-Hub ist vom 16. Oktober bis 1. November 2026 zu sehen.

Mehr Informationen unter "WDC 2026"

Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design

Finissage
Im Modus der Serie. Differenz, Variation und Wiederholung in Architektur und Design
Sonntag, 18. Oktober, 19 Uhr

Zum Abschluss der Ausstellung lädt das urban future forum zur Finissage ein und wirft an diesem Abend einen Rückblick auf die vergangenen drei Serienparlamente zum Bauen mit vorgefertigten Komponenten aus Beton; aus Lehm und Stein oder aus Holz. Ebenso wird auf die Ausstellung Im Modus der Serie zurückgeblickt und es werden ein abschließendes Resümee sowie ein Ausblick formuliert.

Grußwort:
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, Stiftung urban future forum e. V., Frankfurt am Main

Diskussion:
Max Dudler, Architekt
Dipl.-Ing. Daniela Matha, Immobilienexpertin Frankfurt

Moderation:
Prof. Helmut Kleine-Kraneburg, Stiftung urban future forum e. V., Frankfurt am Main
Jens Jakob Happ, Stiftung urban future forum e. V., Frankfurt am Main

WDC-Stammtisch

WDC-Stammtisch
WDC-Hub
Mittwoch, 21. Oktober, 17.30 Uhr

Austausch, Vernetzung und offener Dialog stehen beim WDC-Stammtisch im Mittelpunkt. Dieses Mal wird sich Zeit genommen, auf das bisherige WDC-Jahr zurückzublicken: Was ist entstanden, welche Begegnungen und Projekte bleiben in Erinnerung und was wurde gemeinsam bewegt? Gleichzeitig wird der Blick nach vorne gerichtet und gefragt, was aus dem WDC-Jahr über 2026 hinaus bestehen bleibt – welche Ideen, Netzwerke und Kooperationen weiterwirken. Dafür wird in den WDC-Hub im Museum Angewandte Kunst eingeladen. Als zentrale Anlaufstelle der World Design Capital versteht sich der WDC-Hub als Raum im Werden – als Einladung, Gestaltung als gesellschaftliche Praxis mitzudenken, mitzugestalten und zu diskutieren. Damit ist er der passende Ort für einen Stammtisch, bei dem gemeinsam zurück- und nach vorne geschaut wird.

Mehr Informationen und Anmeldung unter "WDC 2026"

Ikonenabend im Ikonenmuseum

Ikonenabend im Ikonenmuseum
Zum Verwechseln ähnlich. Zwei Theodore auf einer Ikone
Mittwoch, 21. Oktober, 18 Uhr

Kunstgeschichtlich und theologisch wird sich beim diesmaligen Ikonenabend einer besonderen Ikone aus der Sammlung genähert, die sonst nicht in der Dauerausstellung zu sehen ist. Die Ikone aus Makedonien mit kunstvollem Silberoklad zeigt die beiden Soldatenheiligen Theodor Tiron und Theodor Stratelates hoch zu Ross. Beide Heilige werden in der Orthodoxie als mutige Kämpfer gegen den römischen Kult und bekennenden Christen in schweren Zeiten verehrt. Wie können wir ihre Lebensgeschichten heute deuten?

Mit Dr. Stefan Scholz und Dr. Konstanze Runge.

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Mehr Informationen zum Ikonenmuseum

Stiftung Buchkunst: 60 Jahre Schöne Bücher. Jubiläumsausstellung im Museum Angewandte Kunst

Vortrag
60 Jahre Stiftung Buchkunst – ein Ausblick
Mittwoch, 21. Oktober, 18 Uhr

Welche Bedeutung hat Buchgestaltung heute – und welche Rolle wird sie in Zukunft spielen? Gemeinsam mit Florian Lamm (Lamm & Kirch, Leipzig) und Helene Hohmann (Absolventin der HfG Offenbach) sprechen Birte Kreft (Geschäftsführerin der Stiftung Buchkunst) und Jonas Deuter (Kurator der Ausstellung On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet) über aktuelle Entwicklungen, neue Herausforderungen und die Zukunft der Buchkultur im digitalen Zeitalter. Im Mittelpunkt stehen unterschiedliche Perspektiven aus Gestaltung, Ausbildung und Institution – und die Frage, wie sich Qualität und Buchgestaltung weiterdenken lassen.

Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis inbegriffen.

Workshops
Offene Werkstatt – Lieblingsorte Zeichnen

Offene Werkstatt – Lieblingsorte Zeichnen
Demokratische Lieblingsorte in Frankfurt
Samstag, 3. Oktober, 12–15 Uhr

Die Zeichnerinnen Susanne Köhler und Amelie Persson laden ein, gemeinsam in der offenen Werkstatt zum Thema Lieblingsorte kreativ zu werden. Mit Stiften und Pinseln werden demokratische Orte festgehalten, sich an Lieblingsorte erinnert und neue auf dem Papier erfunden.

Dieser interaktive Workshop richtet sich an Teilnehmer:innen jeden Alters, die Freude am Experimentieren mit Farben und Formen haben.

Die offene Werkstatt findet von 12 Uhr bis 15 Uhr statt. Mitmachen ist jederzeit möglich, wenn Plätze verfügbar sind. Interessierte können spontan vorbeikommen, mitzeichnen und spannende Materialien und Formate ausprobieren.

Die Teilnahme ist kostenlos, Veranstaltungsort ist der WDC-Hub im Erdgeschoss des Museum Angewandte Kunst.

Mehr Informationen unter "WDC 2026"

Visible Mending

Upcycling-Workshop
Visible Mending – Reparieren statt Wegwerfen
Samstag, 3. Oktober, 14–17 Uhr

Lieblingsstücke müssen nicht im Schrank verschwinden, nur weil sie beschädigt sind. Beim Visible Mending werden Kleidung und Textilien sichtbar und kreativ repariert – mit bunten Fäden, einfachen Sticktechniken und viel Persönlichkeit.

In diesem Workshop lernen die Teilnehmenden verschiedene Techniken, um Löcher, Risse oder Flecken in Jeans und anderen Kleidungsstücken kreativ zu verändern. So entstehen Unikate und ein neuer Blick auf nachhaltigen Konsum. Eigene Kleidungsstücke sollen gerne mitgebracht werden. Der Workshop ist für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet. Keine Vorkenntnisse nötig.

Mit Upcycling-Modedesignerin Kanika Jindal von kan_i_kaRE.

Teilnahmegebühr: 55 Euro pro Person / Mitglieder des Kunstgewerbevereins zahlen 35 Euro

Die Plätze sind begrenzt. Anmeldung unter info@kgv-frankfurt.de.

Alle Informationen unter "Kunstgewerbeverein Frankfurt am Main"

Fliesen-Workshop

Workshop für Erwachsene
Fliesen formen und gestalten – Keramik als Baukasten der Architektur
Samstag, 10. Oktober, 11–14 Uhr

Die Fliese gehört zu den ältesten seriell produzierten Bauelementen überhaupt. Ein einzelnes Modul besitzt kaum Wirkung – erst in der Wiederholung entsteht Wand, Boden oder Fassade. Gleichzeitig erzeugen kleinste Veränderungen lebendige Muster. Die Teilnehmenden untersuchen, wie viel Individualität eine Serie verträgt und wann aus Variation ein neues System wird.

Kosten: 30 Euro (inkl. Museumseintritt)

Infos und Voranmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de.

Healing Architecture. Räume, die Menschen stärken

WDC-Workshop
Healing Architecture. Räume, die Menschen stärken
Mittwoch, 28. Oktober, 16–19.30 Uhr

In dieser Fortbildung für Architekt:innen und Innenarchitekt:innen wird eine Perspektive auf Architektur und Design gezeigt, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die Potenziale von Gestaltung für Teilhabe, Wohlbefinden und Lebensqualität sichtbar macht.

Die Veranstaltung vermittelt aktuelle Erkenntnisse aus Healing Architecture, Umweltpsychologie, Farbgestaltung und Universal Design. Anhand eines praxisnahen Planungsworkshops entwickeln die Teilnehmenden Gestaltungskonzepte für Wohn- und Residenzprojekte und diskutieren diese mit Expert:innen von HEWI, Caparol und IUD.

Themenschwerpunkte:

- Evidence-based Design, Healing Architecture, Universal Design und Barrierefreiheit
- DIN-Anforderungen und Kontrastgestaltung
- Farbkonzepte für Orientierung, Wohlbefinden und Identität
- Entwicklung nutzerzentrierter Raumkonzepte

Die Teilnehmenden erwerben praxisrelevantes Wissen zur Gestaltung gesundheitsfördernder und inklusiver Räume und übertragen wissenschaftliche Erkenntnisse direkt auf konkrete Planungsaufgaben.

Die Teilnahme an dem Workshop ist kostenfrei. Die Platze sind begrenzt und werden nach dem Prinzip “first-come -first-serve” vergeben.

Anmeldung und mehr Informationen unter "WDC 2026"

Bücher-Workshop

Öffentlicher inklusiver Workshop zum Bücher machen für Erwachsene mit und ohne Behinderung
Bücher öffnen Welten. Aber für wen?
Mittwoch, 28. Oktober, 17–20 Uhr

Die Gestaltung von Printmedien orientiert sich meist an einer nicht-behinderten Norm. Der Workshop möchte gemeinsam mit behinderten und nicht-behinderten Gestalter:innen und Interessierten neue künstlerische, experimentelle und spielerische Wege von barrieresensibler Buchgestaltung erproben.

Ort: Diskursraum in der Ausstellung On Display. Wie Grafikdesign uns gestaltet
Mit den Gestalterinnen Anna Breit, Pia Heer und Hannah Witte. Sie sind ein Team von behinderten und nicht behinderten Menschen. Sie planen und leiten die Workshops.

Um Anmeldung wird gebeten unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522.

Nach Bedarf unterstützen wir Sie bei Ihrer Anreiseplanung oder holen Sie an der U-Bahn-Station „Schweizer Platz“ ab. Absprachen im Rahmen der Anmeldung.

Satourday-Workshop

Satourday-Workshop
Formen finden, Zukunft erfinden
Samstag, 31. Oktober, 11–13 Uhr und 14–16 Uhr

Der Oktober-Satourday widmet sich dem Thema DESIGN. Überall warten Ideen darauf, gefunden und weiter gedacht zu werden. Spielerisch entstehen eigene Entwürfe, fantasievolle Produkte und Visionen für die Welt von morgen.

Beim Workshop im Museum Angewandte Kunst geht es mit Klemmbrett und Bleistift auf Entdeckungstour durch die Ausstellungen. Familien erkunden spielerisch Formen und Materialien, kritzeln Ideen und entwerfen ihre eigenen, lustigen Produkte für die Welt von morgen.

Kostenfreier Workshop für Familien mit Kindern ab 7 Jahren.
Mit Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder 069 212 38522.

WDC-Yoga

WDC-Yoga
Deep Breath: Dein sportlicher Ausklang für Körper und Geist
Immer Donnerstags, 16.30–17.45 Uhr

Jeden Donnerstag (außer an Feiertagen) von 16.30 Uhr bis 17.45 Uhr lädt das WDC-Team zu einer gemeinsamen Yogastunde im Museum Angewandte Kunst ein. Die Session richtet sich an alle Level – egal ob man schon Erfahrung hat oder Yoga einfach mal ausprobieren möchtet. Zwei ausgebildete Yogalehrerinnen aus dem WDC-Team leiten den Kurs im Wechsel.

Bitte eigene Matte und bequeme Kleidung mitbringen.
Ohne Anmeldung. Eintritt frei.

Credits:
1. Foto: Christoph Boeckheler © Stiftung Buchkunst; 2. Foto: Stefanie Kösling © Museum Angewandte Kunst; 3. Foto: Georg Knoll; 4. Foto: Anna Malgina; 5. Grafik: de_colonialanguage; 6. Foto: Thielen Architekten; 7. Foto: IDZ Berlin; 8. Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst; 9. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026; 10. Die Heiligen Theodor Tiron und Theodor Stratelates, Nordgriechenland (Makedonien), 19. Jahrhundert, Foto: Konstanze Runge; 11. Foto: Taisiia Lokteva, Iana Vydrina © Stiftung Buchkunst; 12. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026; 13. Foto: Ekaterina Haak; 14. Foto: Stefanie Kösling © Museum Angewandte Kunst; 15. Foto: IUD Institut für Universal Design; 16.; 17. Foto: Stefanie Kösling © Museum Angewandte Kunst; 18. Foto: Ben Kuhlmann © WDC 2026.

Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

T +49 69 212 44539
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de
 
Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di, Do-So 10-18 Uhr
Mi 10-20 Uhr

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