PressePositionen zur Freiheit Gestaltung und ihre Grenzen

14. Mai – 28. Juni 2026

the thing Fellowship 2026

Grafik: Autostrada Studios

Ist Gestaltung ein Werkzeug der Befreiung, der Unterdrückung oder beides zugleich? Die Ausstellung Positionen zur Freiheit. Gestaltung und ihre Grenzen widmet sich dieser Frage. Sie versteht ihren Titel als Methode und entfaltet das Thema als Spektrum in einer dreiteiligen Ausstellungsstruktur: eine Gruppenausstellung, hervorgegangen aus einem Open Call und einer Kooperation mit dem Museum, neue Arbeiten beauftragter Designer:innen (Fellows) sowie ein Reader mit theoretischen Beiträgen und Gesprächen.

Zwischen Ästhetik und Norm schaffen Designer:innen konkrete Dinge, wie Werkzeuge, Mobilitätskonzepte oder Mode und legen damit fest, was möglich erscheint. Dabei entstehen nicht nur Lösungen, sondern oft auch Ausschlüsse und neue Formen von Normalität. Mit einer großen Bandbreite an Arbeiten und Formaten nähert sich Positionen zur Freiheit dem Begriff der Freiheit aus unterschiedlichen Perspektiven an. Zutage tritt ein vielschichtiges Konzept, das sich, wenn überhaupt, nur in seiner Vielfalt erfassen lässt. Die in der Ausstellung versammelten Projekte reichen von politischer und räumlicher Freiheit bis hin zu Fragen der Kunst- und Gedankenfreiheit. Sie machen Freiheit konkret, in Form von Barrieren, Darstellungen von Identität sowie in Auseinandersetzungen mit Gewalt und Überwachung.

Die Ausstellung ist ein offizielles Projekt im Kontext der World Design Capital 2026 und wurde im Rahmen des the thing Fellowship realisiert, einer Initiative des the thing Magazine. In Partnerschaft mit USM und der Fondation USM entstanden, beleuchtet die Schau, wie inhaltliche Freiheit im Spannungsfeld zwischen institutionellen Strukturen und unternehmerischem Handeln verhandelt werden kann.

Initiator und künstlerischer Leiter: Anton Rahlwes

Pressemitteilung
Ausstellungssheet

Der Reader Positions on Freedom. Design and Its Boundaries kann auf Anfrage für Pressezwecke als PDF-Dokument zur Verfügung gestellt werden.
Bitte kontaktieren Sie uns dafür unter presse.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de.


Pressebilder zum Download

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