Veranstaltung

Contemporary Muslim Fashions Forum Begleitprogramm zur Ausstellung

12. – 14. April 2019

Im Rahmen der Ausstellung Contemporary Muslim Fashions lädt das Museum Angewandte Kunst in Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main vom 12. bis zum 14. April zum dreitägigen Contemporary Muslim Fashions Forum ein. An diesem Wochenende kommen Wissenschaftler*innen, Künstler*innen sowie Blogger*innen und Influencer*innen aus den sozialen Medien zu Vorträgen, Paneldiskussionen, Interviews und Talking Tables zusammen, um spezifische Themen wie kulturelle Identität, Gender, Nachhaltigkeit, Politik und Gleichberechtigung zu diskutieren.

Das Contemporary Muslim Fashions Forum wird inhaltlich koordiniert von Nabila Bushra und Mahret Ifeoma Kupka in Kooperation mit dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt.
Vortrag und Gespräch am Freitag finden in Englischer Sprache mit Simultanübersetzung ins Deutsche statt. Samstag und Sonntag sind in deutscher Sprache mit Flüsterübersetzung ins Englische.

Eine Filmaufnahme des Forums wird im Anschluss im Internet frei zugänglich sein.

Karten können ab sofort zum Preis von 30 Euro/ermäßigt 15 Euro erworben werden.
Im Preis inbegriffen sind der Zugang zur Ausstellung an Samstag und Sonntag, sowie der Brunch am Sonntag.

Dazu bitte eine E-Mail mit Vor- und Nachname sowie Kontaktdaten und Anzahl der gewünschten Karten schreiben an: rhea.dehn@stadt-frankfurt.de

© Slowfactory

Die Karten können am Freitag, den 12. April, bis 30 Minuten vor Beginn des Forums unter Angabe des Namens an der Kasse des Museums gezahlt und abgeholt werden. Der Nachweis zur Ermäßigung muss dann vorgezeigt werden.

Bitte beachten Sie, dass wir vor Einlass Personen- und Taschenkontrollen durchführen müssen. Dadurch kann es zu zeitlichen Verzögerungen kommen. Der Einlass beginnt 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.


  • Am Freitag, den 12. April, wird das Forum um 19 Uhr mit einem Vortrag von Reina Lewis, Professorin für Kulturwissenschaften am London College of Fashion und Autorin des Buches Muslim Fashion: Contemporary Style Cultures sowie beratende Kuratorin der Contemporary Muslim Fashions Ausstellung eröffnet. Dem Vortrag folgt ein Panel, an dem neben Reina Lewis auch Meriem Lebdiri, Kreativ-Direktorin des Mannheimer Modelabels Mizaan und Alexandra Karentzos, Professorin für Mode und Ästhetik an der Technischen Universität Darmstadt, teilnehmen. Moderiert wird das Panel von der Koordinatorin der Ausstellung, Mahret Ifeoma Kupka.
  • Am Samstag, den 13. April beginnt der Forumstag um 10 Uhr mit einem Vortrag von Farah Bouamar und Nemi El-Hassan. Beide sind Mitbegründerinnen des mehrfach ausgezeichneten YouTube-Satirekanals Datteltäter, der Lebensrealitäten in Deutschland lebender Muslim*innen vorstellt und sich mit Themen wie Rassismus, Sexismus und Hass beschäftigt. El-Hassan ist darüber hinaus Moderatorin bei Jäger&Sammler, einem deutschen Webvideo-Format, welches sich – nach eigener Aussage – „meinungsstark zu gesellschaftlich relevanten Themen äußert“. Die Influencerin und Autorin Yasmine M’Barek moderiert anschließend das Panel „Mode, Gerechtigkeit und Soziale Medien“. Dort sprechen Farah Bouamar, Nemi El-Hassan und Amira Haruna (Bloggerin und Influencerin aus Frankfurt/Berlin). Nach der Mittagspause spricht die Kunsthistorikerin Rhea Dehn mit den Künstlerinnen Isra Abdou aus Berlin und Tasnim Baghdadi, aktuell in der Schweiz, über das Verhältnis von Kunst und Mode und deren Auswirkungen auf Identität. Im darauffolgenden Panel präsentieren unter anderem die Frankfurter Kommunikations-expertin und Mitorganisatorin der cross-kulturellen Messe Borderless Aisha Camara, Designerin Naomi Afia Brenya Güneş-Schneider aus Wien und Asmaa El Maaroufi, Doktorandin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Islamische Theologie in Münster ihre Zugänge zum Thema „Die Auswirkung von Fast Fashion auf die Gesellschaft – Ethische,- und Halal Mode als Gegenpol“. Moderiert wird das Panel von Nabila Bushra, Projektkoordinatorin des Contemporary Muslim Fashions Forums. Am Nachmittag folgt ein Vortrag von Prof. Dr. María do Mar Castro Varela von der Alice-Salomon-Hochschule Berlin zum Thema „Mode und Intersektionen von Race, Gender, Class und Identität“. Hierzu sprechen im Anschluss Farah Bouamar von der Universität Paderborn, Modedesignerin und Dozentin Nes Kapucu aus Düsseldorf, sowie die Künstlerin Tasnim Baghdadi, moderiert von Ismahan Wayah, Autorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Museum in Frankfurt.
  • Am Sonntag, den 14. April, lädt das Forum ab 10 Uhr zu einem Brunch ein, bei dem an sechs verschiedenen Thementischen eine abschließende Reflexion der behandelten Themenschwerpunkte erfolgt.
    Die Gesamtmoderation liegt bei Hadija Haruna, die als freie Autorin und Redakteurin in Frankfurt lebt und hauptsächlich für den Hessischen Rundfunk und die Radiosendung Der Tag auf HR2 tätig ist.

Programmübersicht

Freitag, 12.04.2019, 19-22 Uhr, Einlass: 18 Uhr, Begrüßung: 19 Uhr

  • 19.15–20 Uhr Keynote (englisch) “The Politics of Curating: Contemporary Muslim Fashions” mit Reina Lewis (London College of Fashion, London)
  • 20–21 Uhr Panel (englisch und deutsch) „Die Entwicklung der Modest Fashion in Europa. Geschichte, Trends, Ausblicke“ mit Reina Lewis (London College of Fashion, London), Meriem Lebdiri (Mizaan, Mannheim), Alexandra Karentzos (Technische Universität Darmstadt), Moderation: Mahret Kupka, Museum Angewandte Kunst, Frankfurt
  • 21-22 Uhr Networking

Samstag, 13.04.2019, 10-18 Uhr, Einlass: 9 Uhr, Begrüßung: 10 Uhr

  • 10.15-11.15 Uhr Keynote (deutsch) „Social Media und junge muslimische Identität “ mit Farah Bouamar (Mitbegründerin des Youtube-Satirekanals Datteltäter, Bielefeld) und Nemi El-Hassan (Jäger&Sammler, Berlin)
  • 11.15-12.15 Uhr Panel (deutsch) „Mode, Glaube und Social Media” mit Nemi El-Hassan, Farah Bouamar und Amira Haruna (Bloggerin/Influencerin, Frankfurt/Berlin), Moderation: Yasmine M’Barek, Bloggerin/Autorin, Köln
  • 12.15-13.15 Uhr Pause
  • 13.15-14.15 Uhr Interview/Gespräch (deutsch) „Mode, Kunst und Repräsentation“ mit Isra Abdou (Künstlerin, Berlin), Tasnim Baghdadi (Künstlerin, Basel), Moderation: Rhea Dehn, Frankfurt
  • 14.15-15.15 Uhr Panel (deutsch) „Die Auswirkung von Fast Fashion auf die Gesellschaft- Ethische,- und Halal Mode als Gegenpol” mit Aisha Camara (Kommunikationsberaterin, Frankfurt), Naomi Afia (Designerin, Wien), Asmaa El Maaroufi (Doktorandin, Universität Münster ), Moderation: Nabila Bushra, Projektkoordinatorin, Bielefeld

  • 15.15-16 Uhr Pause
  • 16-16.45 Uhr Keynote (deutsch) „Mode und Intersektionen von Race, Gender, Class und Identität” mit Prof. Dr. María do Mar Castro Varela (Alice Salomon Hochschule, Berlin)
  • 16.45-18 Uhr Panel (deutsch) „Mode und Intersektionen von Race, Gender, Class und Identität” mit Tasnim Baghdadi (Künstlerin, Basel), Farah Bouamar (Universität Paderborn), Nes Kapucu, (Designerin, Düsseldorf), Moderation: Ismahan Wayah (Autorin, Frankfurt)

Sonntag, 14.04.2019, 10.30-12.30 Uhr, Einlass: 9 Uhr, Begrüßung: 10 Uhr, Grußworte: 10.15 Uhr Gaby Wenner, Frauenreferat Frankfurt

  • Thementische/Brunch
    „Newcomer Label” mit Feyza Baycelebi (Designerin, Berlin) und Naomi Afia (Designerin, Wien)
    „Social Media“ mit Yasmine M'Barek (Bloggerin/Autorin, Köln)
    „Ethische Mode” mit Asmaa El Maaroufi (Darmstadt)
    „Mode und Kunst” mit Isra Abdou (Künstlerin, Berlin) und Rhea Dehn (Frankfurt)
    „(Un-)Sichtbarkeiten“ mit Farah Bouamar (Universität Paderborn)
    „Räume schaffen, Räume gestalten…“ mit Aisha Camara (Kommunikationsexpertin, Frankfurt) und Nabila Bushra (Bielefeld)


Kurzbiografien der Sprecher*innen:

Isra Abdou

Geb. 1997. Sie studiert Bildende Kunst auf Lehramt an der Universität der Künste in Berlin. Als Künstlerin beschäftigt sie sich mit Themen wie Selbst – und Fremdwahrnehmung sowie Diskriminierung. Sie ist Mitglied im Verein M.A.H.D.I.-e. V. (Muslime Aller Herkünfte Deutscher Identität), der sich für Chancengleichheit und die Anerkennung hybrider Identitäten einsetzt.

Tasnim Baghdadi
Geb. 1988 in Köln. Sie studierte Kunstgeschichte M.A. mit dem Schwerpunkt Asien und Orient an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität in Bonn und Produktdesign an der Fontys Hogeschool in Venlo. Sie ist Mitbegründerin des Nachbild Kollektivs, welches sich für die Sichtbarkeit von Künstler*innen of color innerhalb der Kunstlandschaft einsetzt. Neben ihrer künstlerischen Arbeit ist sie auch als freiberufliche Art-Direktorin, freie Dozentin, sowie seit 2018 als Kunstvermittlerin bei der Fondation Beyeler in Basel/Riehen tätig.

Feyza Baycelebi
Geb. 1991 in Berlin. Sie machte ihren Abschluss als Modedesignerin an der Esmod Modeschule in Berlin 2017 mit EnVa, einer Modest Fashion Kollektion, die sie auch während der Modest Fashion Week in Dubai präsentierte. Für Baycelebi ist Modest Fashion Ausdruck von Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung. Mit ihrer Mode möchte sie Frauen Freiheit schenken und ihre Identität stärken.

Farah Bouamar
Studiert deutschsprachige Literaturen und Philosophie auf Master an der Universität Paderborn. Ihr Erststudium schloss sie mit einer Arbeit über Geschlechteridentität im Spiegel herrschender Rollenbilder und die Frage nach kultureller Macht im Kontext des arabischen und türkischen Kulturraums ab. Ihr Interesse gilt gesellschaftskritischen Themen und Diskursen über Körperlichkeit, Performativität und Macht sowie Phänomenen wie der Mode, dem Film und Theater als Kulturpraxen. Farah Bouamar ist Mitbegründerin des mehrfach ausgezeichneten Youtube-Satirekanals Datteltäter.

Nabila Bushra
Ist Pädagogin und Sozialarbeiterin. Aktuell studiert sie den Masterstudiengang Gender Studies an der Universität Bielefeld. Bushra beschäftigt sich mit gesellschaftskritischen Themen, die insbesondere den globalen Diskurs einschließen. Die Auseinandersetzung mit kritischen Theorien ist politisch sowie wissenschaftlich in ihrer Arbeit zu einem persönlichen Schwerpunkt geworden. An der Frankfurt University of Applied Sciences engagierte sie sich als Anti-Rassismus-Referentin und war in der Frauenkommission aktiv. Für dieses Engagement wurde sie 2017 mit dem Laura-Maria Bassi Preis ausgezeichnet.

Aisha Camara
Ist freie Kommunikationsberaterin. Sie berät öffentliche Institutionen, Vereine und Unternehmen in allen Fragen der integrierten Kommunikation. Internationalität und Migration gehören zu ihren inhaltlichen Schwerpunkten. Geboren ist sie in Kolumbien, aufgewachsen in Guinea, zuhause in Frankfurt. Sie ist Mitorganisatorin des „Borderless Global Fashion Market“ in Frankfurt.

Prof. Dr. María do Mar Castro Varela
Ist Diplom-Psychologin, Diplom-Pädagogin und promovierte Politologin aus Berlin. Aktuell ist sie Professorin für Allgemeine Pädagogik und Soziale Arbeit an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben der Postkolonialen Theorie, die kritische Migrations- und Fluchtforschung, sowie Bildung und Gerechtigkeit und Auseinandersetzungen zu Gender und Sexualität.

Rhea Dehn
Geb. 1989 in Offenbach. Sie studiert Kunstgeschichte an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt. In ihrer Masterthesis untersucht sie künstlerische Positionen, die sich mit dem westlichen Stereotyp der muslimischen Frau in Kunst und Mode auseinandersetzen. Zudem interessieren sie künstlerische Praktiken, die sich mit Globalisierungs- und Migrationsprozesse befassen.

Nemi El-Hassan
Geb. 1993 in Bad Saarow. Sie ist Mitbegründerin der Datteltäter, eines Youtube-Satirekanals, der sich mit gesellschaftskritischen Themen wie Rassismus, Sexismus und Hass beschäftigt und Moderatorin bei Jäger&Sammler, ein deutsches Webvideo-Format welches im Juni 2018 mit dem Civis Medienpreis ausgezeichnet wurde. Die Medizinstudentin recherchiert dafür auf Rechtsrockfestivals oder setzt sich kritisch mit dem Nike Pro Hijab auseinander.

Asmaa El Maaroufi
Geb. 1989 in Darmstadt. 2008-2013 Studium des Lehramts an Gymnasien an der Technischen Universität Darmstadt. 2010-2014 Studium der Islamischen Studien an der Goethe-Universität in Frankfurt. Seit August 2013 Doktorandin im Fach Islamische Theologie mit einem Stipendium der Maturidi-Studienförderung. Seit April 2014 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Islamische Theologie in Münster.


Naomi Afia Brenya Güneş-Schneider
Geb. 1993 in Engelskirchen. Sie studierte Mode- und Textildesign an der KunstModeDesign Herbststrasse in Wien und erlangte parallel dazu einen BA in Publizistik und Kommunikationswissenschaft. Momentan studiert sie Islamische Theologie. Ihre Erfahrungen als afro-deutsche, sichtbare Muslimin thematisiert sie in eigenen Kollektionen mit Titeln wie Our Bodies Our Business oder_ Pieces of Identity_.

Amira Haruna
Studiert Soziologie. Daneben ist sie als Mode- und Lifestylebloggerin sowie als Moderatorin tätig. Ihre Themen sind strukturelle Zusammenhänge in der Gesellschaft, Chancengleichheit, Political Correctness und Women’s Empowerment.

Hadija Haruna-Oelker
Geb. 1980, lebt und arbeitet als Autorin, Redakteurin und Moderatorin in Frankfurt. Hauptsächlich arbeitet sie für den Hessischen Rundfunk – unter anderem für die Sendung Der Tag (hr2 Kultur). Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Jugend und Soziales, Migration und Rassismus. Sie ist Preisträgerin des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gestifteten KAUSA Medienpreises 2012 und des ARD-Hörfunkpreises Kurt Magnus 2015. Darüber hinaus ist sie in der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) und dem Journalistenverband Neue Deutsche Medienmacher (NDM) aktiv.

Nes Kapucu
Studierte Modedesign am Fashion Design Institut in Düsseldorf. Ihre Diplomkollektion One Way präsentierte sie 2012 auf der Fashionweek in Berlin. Ausstellungen in Istanbul und London folgten. Teppichstoffe und die Mischung zwischen Orient und Okzident zeichnen ihren Stil aus. 2016 arbeitete sie als Art-Direktorin in der Türkei und beriet verschiedene Marken u.A. Kayra und Doque. Aktuell ist Nes Kapucu als Dozentin für Mode tätig und berät Firmen im Brand Management.

Prof. Dr. Alexandra Karentzos
Ist Kunst- und Kulturwissenschaftlerin und Professorin für Mode und Ästhetik an der Technischen Universität Darmstadt. Zuvor war sie Juniorprofessorin für Kunstgeschichte an der Universität Trier und wissenschaftliche Assistentin an der Alten Nationalgalerie und in der Nationalgalerie Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, Berlin. Sie ist Mitglied des
DFG-Netzwerks Entangled Histories of Art and Migration: Forms, Visibilities, Agents.

Dr. Mahret Ifeoma Kupka
Schreibt, spricht, lehrt und macht Ausstellungen zu den Themen Mode, Körper und Performatives. Sie studierte Volkswirtschaftslehre in Heidelberg, sowie
Kunstwissenschaft/Medientheorie, Philosophie und Ausstellungsdesign an der Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, wo sie 2015 mit einer Dissertation zum Thema “Modeblogs und der Mythos der Revolutionierung der Mode” promovierte. Seit 2013 ist sie Kuratorin am Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main, wo sie Ausstellungen über zeitgenössische Moden und Stilphänomene realisiert.

Meriem Lebdiri
Geb. 1987 in Algier, brachte 2012 mit ihrem Label Mizaan ihre erste Modest Fashion Kollektion auf den Markt. Es folgten 15 weitere Kollektionen und der internationale Erfolg mit Fashion Shows in Dubai, London, Istanbul, und Washington D.C. Heute ist das deutschalgerische Label eines der führenden in der westlichen Modest Fashion Branche. Im Jahr 2018 wurde Mizaan als Kultur- und Kreativpilot ausgezeichnet, ein Preis, der im Namen der Bundesregierung jährlich verliehen wird.

Reina Lewis
Ist Professorin für Kulturwissenschaften am London College of Fashion, wo sie die Vortragsreihe „Faith and Fashion“ gründete. Sie war als beratende Kuratorin für die Ausstellung Contemporary Muslim Fashion in San Francisco tätig und ist eine häufige Medienkommentatorin – zuletzt u.a. für die New York Times, BBC World, BBC Radio und The Guardian.

Yasmine M’Barek
Studiert Sozialwissenschaften in Köln. Als freie Autorin schreibt sie über Politik, den Islam, Literatur und Mode. Dabei fokussiert sie sich auf Themen wie Identität und Rassismus. Aktuell ist sie in der Shortlist für die 25 Frauen, die mit ihrer Stimme uns ere Gesellschaft bewegen, initiiert von Edition F.

Ismahan Wayah
Promoviert am Fachbereich „English, Postcolonial and Media Studies“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu zeitgenössischen muslimisch-diasporischen Romanen. Darüber hinaus arbeitet sie als Trainerin, Referentin und Beraterin zu den Themen diskriminierungssensible Bildung, anti-muslimischer Rassismus, Intersektionalität, postkoloniale Theorien sowie Schwarze Wissens- und Kulturproduktion. Aktuell ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Museum in Frankfurt.