Create

Create – Du gestaltest Bildung und Vermittlung im Museum

Create Foto: Anja Jahn

Bei uns heißt die Vermittlung Create, weil jeder selbst etwas gestalten kann.

Jede Besucherin, jeder Besucher bringt die eigene Welt mit ins Museum und damit eine von unzähligen möglichen Perspektiven auf das, was hier gezeigt wird.
Unser Vermittlungsprogramm ist deshalb ein Angebot an unsere Gäste, mit uns über das Gesehene und Erlebte in den Dialog zu treten: über Wissen und Nicht-Wissen, Fragestellungen und mögliche Antworten, über Sehen und Nicht-Sehen.
Immer steht die Frage im Mittelpunkt: Was haben die Dinge mit mir selbst zu tun? So fragend gehen wir durch das Museum, entdecken gemeinsam die Bezüge, die uns mit den Themen der Ausstellungen verbinden, und verknüpfen sie mit unserer Alltagswelt.




Im Jahr 2018 wird das ausstellungsbegleitende Vermittlungsprogramm für Kinder und Jugendliche unterstützt durch:

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Kalender

Programm ab April

01. April - 31. August 2018

Ensemblestücken zwischen Jazz und Pop, als auch solistische Stücke.

Eintritt 15 Euro, ermäßigt 8 Euro.
Überweisung auf das Veranstaltungskonto des Kunstgewerbevereins.
Für Mitglieder des Kunstgewerbevereins gilt der ermäßigte Eintritt.

In der Ausstellung Jil Sander. Präsens gehen die Teilnehmenden auf die Suche nach neuen Sinneseindrücken. Wie riecht der Garten, den wir hier nur sehen? Wie sieht der Duft aus, den wir hier nur riechen? Und hat jede Jahreszeit ihren eigenen Geruch? Zurück in der Werkstatt werden duftende Cremes nach eigenen Vorstellungen hergestellt.
Zur Ausstellung Jil Sander. Präsens.

Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren.
Anmeldung erforderlich unter 069-212 38522 oder create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de.
Kostenlos für die ganze Familie.

In der Ausstellung Jil Sander. Präsens gehen die Teilnehmenden auf die Suche nach neuen Sinneseindrücken. Wie riecht der Garten, den wir hier nur sehen? Wie sieht der Duft aus, den wir hier nur riechen? Und hat jede Jahreszeit ihren eigenen Geruch? Zurück in der Werkstatt werden duftende Cremes nach eigenen Vorstellungen hergestellt.
Zur Ausstellung Jil Sander. Präsens.

Für Familien mit Kindern ab 8 Jahren.
Anmeldung erforderlich unter 069-212 38522 oder create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de. Kostenlos für die ganze Familie.

Marc Stabernack, Juwelier und Gemmologe zeigt und erläutert zusammen mit Dr. Sabine Runde, Oberkustodin des Museum Angewandte Kunst, einen einzigartigen Museumsschatz. Eintritt 10 Euro / 5 Euro ermäßigt. In der Historischen Villa Metzler.

Wild wuchernd oder ordentlich sortiert: Jeder Garten sieht anders aus – und das ist auch gut so! Heute lernen wir Jil Sanders große Gartenanlage kennen, die in der Ausstellung Jil Sander. Präsens zu sehen ist, und besuchen danach die natürlich-wilden Hochbeete des Museums. Schließlich bauen wir unsere eigenen Minigärten, die so klein sind, dass wir sie sogar mit nach Hause nehmen können. Von 5 bis 10 Jahren. Keine Anmeldung erforderlich. 5 Euro Workshopgebühr.

Key Note Address: Victoria Langland (Ann Arbor). Die Tagung ist Teil der Campus-Veranstaltung “Tropical Underground” und wird vom Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” gemeinsam mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt organisiert. Tagungssprache ist Englisch. Genaue Programminformation unter www.tropical-underground.de..

Mit Vorträgen von Peter W. Schulze (Köln), Oliver Precht (München/Berlin), Moacir dos Anjos (Pernambuco), Lena Bader (Paris) und Max Jore Hinderer Cruz (Rio de Janeiro). Die Tagung ist Teil der Campus-Veranstaltung “Tropical Underground” und wird vom Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” gemeinsam mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt organisiert. Tagungssprache ist Englisch. Genaue Programminformation unter www.tropical-underground.de.

Mit Vorträgen von Christopher Dunn (New Orleans), Detlef Diedrichsen (Berlin), Daniel Fairfax (Frankfurt), Robert Stam (New York). Die Tagung ist Teil der Campus-Veranstaltung “Tropical Underground” und wird vom Exzellenzcluster “Die Herausbildung normativer Ordnungen” gemeinsam mit dem Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt organisiert. Tagungssprache ist Englisch. Genaue Programminformation unter www.tropical-underground.de.

In der Ausstellung gibt es viele spannende Objekte, die „etwas mit Medien“ zu tun haben. Was sind eigentlich Medien, wie unterscheiden sie sich und was kann ich damit machen? Bei unserer interaktiven Führung durch die Sammlung suchen wir nach Medien und fragen schließlich noch: Was hat das alles mit mir zu tun? Gedanken und Ideen halten wir auf Papier fest und füllen im Ausstellungsraum eine ganze Wand mit unseren Eindrücken – so wird die Meinung der Kinder für alle Besucherinnen und Besucher des Museums sichtbar. Für Eltern mit Kindern jeden Alters. Im Eintrittspreis inbegriffen. Kinder bis 18 Jahren haben freien Eintritt.
Anmeldung unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de.

1939 schrieb Hedwig Ehrlich, Witwe des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich, aus dem Genfer Exil zahlreiche Briefe an ihren Vertrauten in London, den ehemaligen Bankdirektor und jüdischen Emigranten aus Frankfurt a.M., Hugo Hieronymus Haas. In ihren Briefen bat sie um Rat hinsichtlich des Verlusts ihrer großen Silbersammlung, die sie einst von ihrem Vater Joseph Pinkus geerbt hatte und die von den Nationalsozialisten beschlagnahmt worden war.
Ausgewählte Briefe rezitiert die Schauspielerin Stella Hilb (derzeit am Maxim Gorki Theater, Berlin, tätig) anlässlich der Ausstellungseröffnung. Die gebürtige Frankfurterin spielte die Rolle der Hedwig Ehrlich in der sechsteiligen Fernsehserie „Charité“, die das Erste 2017 ausstrahlte.

Ein Vortrag von Dr. Katharina Weiler, Provenienzforscherin am Museum Angewandte Kunst.
In der NS-Zeit kam das damalige Museum für Kunsthandwerk in den Besitz von Silberobjekten des jüdischen Sammlers Joseph Pinkus bzw. seiner Erbin Hedwig Ehrlich, Witwe des Nobelpreisträgers Paul Ehrlich. 1949 wurden die Artefakte restituiert – bis auf zwölf Objekte, die angeblich im Krieg verbrannt waren. 2017 entdeckte die Referentin diese Gegenstände im Bestand des heutigen Museum Angewandte Kunst. Ihr Vortrag beleuchtet die Geschichte der Silbersammlung im Spannungsverhältnis von Verlust, Raub und Verwahrung.

Der Vortrag widmet sich der Entwicklung der deutschen Edelmetallbewirtschaftung in den 1930er Jahren und arbeitet dabei sowohl die Ursachen für die staatliche Beschlagnahme des jüdischen Besitzes edelmetallhaltiger Gegenstände im Rahmen der sogenannten Leihhausaktion 1939 als auch deren konkreten Einsatz in der deutschen Kriegswirtschaft (Platinmetalle, Silber) bzw. für die Kriegsfinanzierung (Gold) heraus.

Gemeinsam führen die Kuratorinnen Dr. Katharina Weiler (Museum Angewandte Kunst) und Dr. Eva Atlan (Jüdisches Museum Frankfurt) durch Geraubt. Gesammelt. Getäuscht. Die Sammlung Pinkus/Ehrlich und das Museum Angewandte Kunst. Im Mittelpunkt steht der heutige Umgang mit Objekten aus einstmals jüdischem Besitz aus der Perspektive der beiden unterschiedlichen Museen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Um Anmeldung wird gebeten unter create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de.