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Program from January

01. January - 29. February 2020

Besondere Dinge ziehen uns an, gewinnen Bedeutung weit über ihren Gebrauchswert hinaus und begleiten uns manchmal ein Leben lang. In unserer Treue zu besonderen Gegenständen, verbunden mit deren sorgsamer Pflege, zeigen wir Anderen, was uns wert und wichtig ist. In Zeiten von Mobilität und Minimalismus wählen jüngere Menschen andere Wege, um von sich selbst zu erzählen. Den Gründen und den Folgen des sich wandelnden Umgangs mit unverwechselbarem, persönlichem Besitz wollen wir nachgehen.

Einführungsveranstaltung:
Vortrag und Gespräche zum Umgang mit den Dingen
Prof. Dr. Manfred Sommer, Philosoph („Sammeln. Ein philosophischer Versuch“, 1999) und Prof. Dr. Tilman Allert, Soziologe („Latte Macchiato. Soziologie der kleinen Dinge“, 2015)
Die Veranstaltung wird moderiert von der Autorin Andrea Hensgen.
Eintritt: 10 Euro, ermäßigt 5 Euro.
Nach den beiden Einführungsvorträgen ist das Publikum eingeladen darüber zu sprechen, welche Formen des Erhaltens der Dinge sich bewährt haben und welche zukünftig vorstellbar sind.

Matinee am Sonntag:
jeweils Sonntag, 12.00 Uhr, Villa Metzler
Wir laden herzlich ein, zum Thema passende Dinge mitzubringen.
16.02.2020: Das Mitbringsel aus der Fremde. Was erinnert mich an meine Reisen?
08.03.2020: Der alltägliche Freund. Was nutze ich Tag für Tag?
10.05.2020: Das Erbe der Familie. Was erzählt von meinen Vorfahren?

Three concerts, three exhibitions, a new series of concerts: on three evenings, the isenburg Quartett will bring contemporary and classical music into an exciting interplay with the themes of current exhibitions in the Museum Angewandte Kunst. To kick off the series, the isenburg Quartett will give the exhibition HOUSE OF NORWAY a musical accent.

The composer Diego Ramos Rodriguez has chosen the guttural vocals of the Sámi, the Joik, for his compositional work. He will transfer acoustic recordings of the Joik, which the music ethnologist Karl Tirén collected in the 1910s, into the notation for a short piece for strings. With pieces by Maja Solveig Kjelstrup Ratkje (* 1973); Ludwig van Beethoven (1770-1827); Lars Petter Hagen (*1979) and Diego Ramos Rodriguez (*1989).

  • The event starts at 6 pm. *
  • Admission: 18 euros, reduced 12 euros. *

The concert series is sponsored by: Musikfonds, Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Shaping and glazing of your own ceramic works. The wide field between free sculpting and minimalist utility ceramics opens up many possibilities.
Participation only possible at both events (1st date: 11th January, 2.30 pm – 5.30 pm).
For adults. 44 Euro workshop fee. Registration under “create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de”: mailto: create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de or 069 212 38522.

Herr Prof. Markus Frenzl liest aus seinem neuerschienen Buch „Designerglück – Von Designmenschen und anderen Mysterien der Designkultur“. Das Buch enthält Kolumnen, die Markus Frenzl von 2010 bis 2019 im „Design Report“ veröffentlicht hat. Er betrachtet darin alltagskulturelle, politische, mediale oder designspezifische Phänomene als semiotische Zeiterscheinung, befasst sich mit der Absurdität konkreter Entwürfe oder persifliert „Buzzwords“ und „Hypes“ der Designszene. Markus Frenzl ist Designkritiker, Designconsultant und Professor an der Hochschule für angewandte Wissenschaften München. Das Buch ist am Abend erhältlich.
Eintritt: 10 Euro / ermäßigt 5 Euro

Besondere Dinge ziehen uns an, gewinnen Bedeutung weit über ihren Gebrauchswert hinaus und begleiten uns manchmal ein Leben lang. In unserer Treue zu besonderen Gegenständen, verbunden mit deren sorgsamer Pflege, zeigen wir Anderen, was uns wert und wichtig ist. In Zeiten von Mobilität und Minimalismus wählen jüngere Menschen andere Wege, um von sich selbst zu erzählen. Den Gründen und den Folgen des sich wandelnden Umgangs mit unverwechselbarem, persönlichem Besitz wollen wir nachgehen.

Wir laden herzlich ein, zum Thema passende Dinge mitzubringen:
Das Mitbringsel aus der Fremde. Was erinnert mich an meine Reisen?

Papier muss nicht immer neu, weiß und glatt sein. Wie man es aus Pflanzen- oder Textilfasern selbst herstellen und dabei die Umwelt schonen kann, probieren wir heute im Museum aus. Jedes Papier ist ein Unikat, das im Anschluss nach Lust und Laune weiterverarbeitet werden kann. Bitte ein großes Buch zum Transportieren der fertigen Blätter mitbringen.
Von 5 bis 10 Jahren. Keine Anmeldung erforderlich. 6 Euro Workshopgebühr.
Mehr Infos zu GesalterKids gibt es hier.

In a time of rapid technological change, in a world of advancing populism, of trials and tribulations between lies and revelations, and the fear of wars and climate catastrophes, the potential inherent in the individual wish deserves all the more attention. For the change of grievances does not begin with acquired knowledge and certain skillsets, but first and foremost with the desire to change something. For this reason, the Museum Angewandte Kunst invites visitors to the exhibition Ingrid Godon. I wish and thereby enter a space of possibility that not only bears the potential to reflect on one’s own wishes, but above all creates atmospheres that encourage discussion and self-determination.
The selected illustrations by the internationally renowned artist Ingrid Godon serve as the starting point for this reflection. Together with texts by award-winning poet Toon Tellegen, Godon’s images of the faces of serious children, wistful men and thoughtful women open a door for our imagination. Between the wall illustrations and originals by the Belgian artist, a diverse range of sounds, music, performances and workshops invite visitors to explore, linger and wander. The entire museum is transformed into a lively and pulsating, yet quiet and contemplative Open House.

To the exhibition

YACHT (an acronym for “Young Americans Challenging High Technology”) is Claire L. Evans, Jona Bechtolt, and Rob Kieswetter. For their latest LP, Chain Tripping, the trio invented their own working method at the intersection of DIY and high-tech: they used neural networks to generate raw musical data from their prior work, which they arranged into new songs that they then learned, performed, and recorded live. Rather than rely on a single tool, they brought together several distinct AI processes: text generation (Char-RNN), latent space interpolation, raw audio generation (SampleRNN), and a “neural synthesizer” called the NSynth. They were inspired by the long history of generative composition, from William S. Burroughs’ cut-up writing to David Bowie’s custom “Verbasizer” software from the ‘90s.

Ticket prices will be listed on the museum webiste shortly.

To the exhibition

Als Antwort auf die Ausstellung Ingrid Godon. Ich wünschte bietet die international tätige Tänzerin und Choreografin Elisabeth Schilling einen Tanz- und Performance-Workshop im Museum Angewandte Kunst an. Kreative und körperliche Übungen führen in die grundlegenden Ansätze des zeitgenössischen Tanzes ein und laden die Teilnehmer*innen ein, ihre eigene individuelle und kreative Identität als Ausgangspunkt zu nutzen. Auf Wunsch kann eine öffentliche Aufführung der erarbeiteten Sequenzen in der Ausstellung organisiert werden. Eine Teilnahme daran ist freiwillig.

Workshop-Gebühr 25 Euro. Weitere Informationen und Anmeldung unter 069 212 38522 oder create.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de

To the exhibition