Kalender

Programm ab Mai

01. Mai - 31. Mai 2021

Barnabas Vollmar baut Klangobjekte, um deren Ton mit Oberflächenmikrophonen abzunehmen. Wenn wir Musik hören, kommt der Klang meistens aus Kopfhörern oder Lautsprecherboxen. Uns ist nicht bewusst, „wie“ die einzelnen Töne erzeugt werden. Man nennt dies akusmatisches Hören: das reine Hören, „woher“ ein Klang kommt. Barnabas Vollmars Soundinstallation versucht, dies umzukehren: Gezeigt wird, wie die elektronischen Klänge entstehen, aus einfachen Tönen wird eine komplexe, emotional erfahrbare Soundscape geschaffen. Ausgangspunkt für die Soundarbeit sind für den Künstler vor allem alltägliche Schwingungen und Geräusche, die in unserer Berührung mit den Gegenständen in unserer Umgebung entstehen – und wie diese uns in der Erfahrung ganzheitlich körperlich erfassen.

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Das Reale simulieren oder das Zukünftige simulieren? Virtuelle Realitäten bieten das Potenzial, sowohl für Designforschung als auch Designpraxis Bestehendes ebenso wie Geplantes zu simulieren. Aber lohnen sich solche Simulationen, oder ist das nur teure Spielerei? Wieso simuliert man eigentlich? Wie werden virtuelle Realitäten in der Forschung und in der Anwendung eingesetzt und was haben diese mit Zukunft zu tun? Impuls-Beiträge und Diskussion sollen am Beispiel des Mobilitätsdesigns aufzeigen, wie die Zukunft mit Simulationen untersucht, geplant und gelehrt wird.

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Wie wirken Performance und Angewandte Kunst zusammen? Sie treffen sich dort, wo Produkte hergestellt werden, um Performances aufzuzeichnen, diese Aufzeichnungen zu vervielfältigen und schließlich dem Fluss der Bilder hinzuzufügen, der uns auf unseren Endgeräten überströmt. „15 Minuten Ruhm“ und „Jeder Mensch ein:e Künstler:in“ sind die pervertierten Ideale einer Generation, die ohne Medialisierung kein Selbstverständnis mehr hat. Gleichzeitig sich selbst zu produzieren und dabei auch noch authentisch zu sein, ist anstrengend. Deshalb halten wir eine Woche lang die ganze Zeit drauf, bis es keinen Unterschied mehr gibt, ob wir aufgezeichnet werden oder nicht. In unsere Doppelfunktion als Performer:innen und Producer:innen im Recording Room sind wir gleichzeitig Überbringer:innen und Teil der Vision selbst. Den Betrachter:innen am Bildschirm wird ein dauerhaftes Making Of eines Making Ofs geboten – zu einer Produktion, die nie anders erscheinen wird.

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Wie wirken Performance und Angewandte Kunst zusammen? Sie treffen sich dort, wo Produkte hergestellt werden, um Performances aufzuzeichnen, diese Aufzeichnungen zu vervielfältigen und schließlich dem Fluss der Bilder hinzuzufügen, der uns auf unseren Endgeräten überströmt. „15 Minuten Ruhm“ und „Jeder Mensch ein:e Künstler:in“ sind die pervertierten Ideale einer Generation, die ohne Medialisierung kein Selbstverständnis mehr hat. Gleichzeitig sich selbst zu produzieren und dabei auch noch authentisch zu sein, ist anstrengend. Deshalb halten wir eine Woche lang die ganze Zeit drauf, bis es keinen Unterschied mehr gibt, ob wir aufgezeichnet werden oder nicht. In unsere Doppelfunktion als Performer:innen und Producer:innen im Recording Room sind wir gleichzeitig Überbringer:innen und Teil der Vision selbst. Den Betrachter:innen am Bildschirm wird ein dauerhaftes Making Of eines Making Ofs geboten – zu einer Produktion, die nie anders erscheinen wird.

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